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Eine grundsÀtzliche Zusammenfassung

Durch meine 40 Jahre dauernden Studien ĂŒber die menschliche Kulturentwicklung bin ich zu dem Schluss gelangt, dass die vor 5000 Jahren begrĂŒndete Hochkultur keine natĂŒrliche, sondern eine unnatĂŒrliche und in vieler Hinsicht widernatĂŒrliche Kulturkonstitution ist. Die Standeseinteilungen der menschlichen Hochkultur unterscheiden sich bis heute von der Rangorganisation der Tiere dadurch, dass sie absolut sind und nicht durchbrochen werden können. Daher hat auch der heutige Mensch zu Recht das GefĂŒhl, dass gleichgĂŒltig, was er auch versucht, stets alles beim alten bleibt.

WĂ€hrend die Rangordnung der Tiere flexibel ist und sich durch die jeweils erreichten FĂ€higkeiten der Rudelmitglieder verĂ€ndern kann, ist der Stand des Menschen nicht von einer konkreten natĂŒrlichen FĂ€higkeit, sondern alleine von der Blutlinie oder dem materiellen Besitztum abhĂ€ngig. Der Mensch, der heute die oftmals harsche Festlegung der tierischen RĂ€nge kritisiert, ist sich daher in der Regel nicht im Klaren, dass die absolutistischen Einteilungen der Menschen in der Standeskultur im Vergleich dazu auf eine untergrĂŒndige Weise ĂŒberaus brutal sind und dem Menschen wenig Hoffnung lassen. Daher ist es kein Wunder, dass der Mensch stĂ€ndig untergrĂŒndige Konflikte mit seiner eingeborenen Natur austrĂ€gt, da eine absolutistische Standeseinteilung in einer Kultur fĂŒr die menschliche Natur inakzeptabel ist. Das Gleiche gilt fĂŒr die traditionelle Klasseneinteilung der Geschlechter, durch welche die Standeskultur seit 5000 Jahren einen regelrechten Geschlechterkrieg kultiviert.

WĂ€hrend die Tiere durchaus Zeiten des Friedens kennen, kennt der Mensch bis heute lediglich Zeiten des Waffenstillstandes, was einen erheblichen Unterschied ausmacht, da der Mensch im Grunde nie zur Ruhe kommt. Die menschlichen Beziehungen sind dadurch in der Regel in ihrer QualitĂ€t weit schlechter als die natĂŒrlichen Beziehungen der Pflanzen und der Tiere. Dies empfinden viele Beobachter ganz anders, weil der Streit und die Jagd der Tiere kurz und heftig ist und der Mensch dazu neigt, sein eigenes Verhalten auf eine willkĂŒrliche Weise positivistisch zu sehen. Wilde Tiere kennen keine solche Art der Beschönigung, so dass ihr Verhalten in der Regel klar und unmissverstĂ€ndlich ist und keine „Intrigen“ generiert. Daher ist fĂŒr viele Menschen heute die Beziehung zu einem Tier angenehmer als die Beziehung zu ihren Mitmenschen.

Der moderne Mensch hat durch den Roman „Momo“ eine allgemeine Vorstellung davon erhalten, welche Strategie die heutigen „grauen Herrenmenschen“ der Kultur verfolgen, um dem Menschen durch eine indirekte Sklaverei die Lebenszeit, die Lebensenergie und die Freiheit zu stehlen. Bislang fehlt dem Menschen der Wille, konkrete Konsequenzen aus der dadurch entstehenden KulturrealitĂ€t zu ziehen, so dass die Kultur einen stĂ€ndigen ungehinderten Fortschritt erzielen kann. Der Mensch kann heute nicht auf einen „Momo“ und auf einen Meister „Hora“ bauen, um die zunehmenden Organisationsprobleme zu lösen, indem er einfach die Zeit zurĂŒckdreht. Der Mensch braucht daher eine andere Lösung, um den fluchartigen, auf alles Leben respektlos ĂŒbergreifenden Parasitismus aufzulösen, den der Herrenmensch seit 1984 durch den neoliberalen „Washington Consensus“ in einer bodenlosen Weise forciert. Bereits seit der Jahrtausendwende weiß der Mensch dadurch nicht mehr recht, wo ihm der Kopf steht und was er von der Kulturentwicklung halten soll.

Der Mensch ist durch den neuen Neoliberalismus seit der Jahrtausendwende ein Sklave einer widernatĂŒrlichen kulturellen Logistik und eines wirtschaftlichen Zwangs zur „EffektivitĂ€t“ geworden. Der Mensch kann diese extrem widernatĂŒrliche Entwicklung nur dann auflösen, wenn er dem Modell der Standeskultur der letzten 5000 Jahre eine grundsĂ€tzliche Absage erteilt, da die Generierung von absolutistischen Herrenmenschen und absolutistischen Sklavenmenschen grundsĂ€tzlich wider die Natur des Menschen ist und sich darĂŒber hinaus gegen die gesamte natĂŒrliche Evolution auf der Erde richtet. Durch die bis heute andauernde regelrechte Selbstorganisation des Menschen durch Herrenmenschen und durch Sklavenmenschen, ist dem Menschen ein sado-masochistischer Beziehungsfluch entstanden, der heute alle zwischenmenschlichen Beziehungen auf eine fortschrittliche Weise verzerrt und vergiftet und den Menschen in einen zunehmenden GrĂ¶ĂŸenwahn fĂŒr eine Macht ĂŒber alles jeweils andere Leben und ĂŒber das eigene Leben treibt.

Um eine Vorstellung davon zu erreichen, in welchem Maße das Handeln des Menschen gegenwĂ€rtig von einem GrĂ¶ĂŸenwahn geprĂ€gt ist, sind vor allem die reprĂ€sentativen sozialen Untersuchungen in den 60er Jahren hilfreich, die alle zu dem Ergebnis gekommen sind, dass der Anteil von ĂŒbernatĂŒrlich agierenden Herrenmenschen und der kulturelle Anteil von autoritĂ€tshörigen Sklavenmenschen, die keine ausreichende eigene Meinung und keinen ausreichenden natĂŒrlichen Eigenwillen mehr kultivieren bei ca. 65 % in jeder westlichen Nation liegt.

Der fĂŒr die heutige Kultur normal gewordene menschliche GrĂ¶ĂŸenwahn drĂŒckt sich nicht nur darin aus, wie der Mensch mit anderen Lebewesen oder mit sich selbst umgeht, sondern auch darin, dass er bestĂ€ndig eine absolutistische und perfektionistische Ideologie kultiviert. Der Mensch hĂ€lt an dieser idealen Ideologie, die man als Idealismus bezeichnet, wie fanatisch fest, obwohl lĂ€ngst klar ist, dass die Natur auf eine relative Weise funktioniert und agiert und daher gerade nicht auf das „Perfekte“ hinstrebt. Die Natur der Erde ĂŒberlĂ€sst die Evolution den Individuen, da die natĂŒrlichen Variationen innerhalb einer Spezies auch die VerĂ€nderung von Umweltbedingungen meistern können, so dass sich jeweils die Individuen fortpflanzen, die am besten mit den sich verĂ€ndernden Umweltbedingungen zurecht kommen. Die natĂŒrliche Selektion innerhalb der irdischen Evolution hĂ€ngt daher grundsĂ€tzlich von den besonderen FĂ€higkeiten der Individuen einer Art ab. Nach dem einzig Wahren und Perfekten zu streben, nimmt sich daher wie eine indirekte Absage an die natĂŒrliche Evolution auf der Erde aus und generiert einen entsprechenden, dem Kulturmenschen in der Regel nicht bewussten, brisanten GrĂ¶ĂŸenwahn.

Der GrĂ¶ĂŸenwahn des heutigen Menschen hat viele Gesichter und drĂŒckt sich unter anderem in einem absolutistischen Schönheitskult aus, der heute eine besondere Form der Klasse der Schönen und Reichen bildet. Auch diese Form der willkĂŒrlichen absolutistischen Rangbildung von Menschen unterscheidet sich in einer diametralen Weise von einer relativen Rangbildung der Tiere und bildet eine absolutistische RealitĂ€tsblase in der Kultur aus, die wir nicht als natĂŒrlich bezeichnen können. Die von einem willkĂŒrlichen GrĂ¶ĂŸenwahn genĂ€hrte SelbsteinschĂ€tzung der Schönen, Reichen und Starken verfĂŒhrt die davon Betroffenen in einer regelrechten Weise dazu, anmaßend und herablassend gegenĂŒber anderen Menschen zu sein, wodurch auch die konkrete Versuchung entsteht, die niedriger stehenden Menschen in einer willkĂŒrlichen parasitĂ€ren Weise zu missbrauchen.

Der in seinem besonderen rechtlosen und machtlosen Stand gefangene Sklavenmensch hat in den letzten 5000 Jahren eine eigene Form des GrĂ¶ĂŸenwahns entwickelt, um durch eine absolute Selbstbeherrschung und Selbstdiktatur alles zu ertragen, was der jeweilige Herrenmensch an UnertrĂ€glichem generiert. Der Sklave versucht seither sein kulturelles „Schicksal“ zu erleichtern, indem er alle UnertrĂ€glichkeiten entweder neutralisiert oder aber verdrĂ€ngt, so dass er auf lange Sicht ĂŒberleben kann. FĂŒr den Sklavenmenschen sind daher eine totalitĂ€re PassivitĂ€t, eine absolute Unverantwortlichkeit und zahlreiche Ablenkungen der ĂŒbernatĂŒrlichen sensationellen Art, wie z. B. der liberale Sex zu einem Überlebensmittel geworden, nach dem er geradezu sĂŒchtig geworden ist. FĂŒr die 65 % der heutigen Kultur- und Arbeitssklaven bedeutet diese ĂŒbernatĂŒrliche bzw. widernatĂŒrliche Überlebensformel eine zwangslĂ€ufige degenerative Entwicklung, da die natĂŒrliche Ökonomie grundsĂ€tzlich alle natĂŒrlichen FĂ€higkeiten in einem Lebewesen abbaut, die nicht im regelmĂ€ĂŸigen Gebrauch stehen. Je passiver, unverantwortlicher und bequemer daher ein Mensch wird, desto mehr baut er innerlich und Ă€ußerlich ab. Das heutige ĂŒberaus breit getretene Ideal des absoluten Genusses und der absoluten Bequemlichkeit ist daher eine besondere ideologische Falle, in die nicht wenige Menschen tappen. Dies macht deutlich, dass der Sklavenmensch nur dann eine reale Erlösung seines „Schicksals“ finden kann, wenn er seine Sklavenexistenz und damit das Modell der Standeskultur nicht lĂ€nger akzeptiert und die Umsetzung einer realen kulturellen Demokratie von Unten mit allen seinen KrĂ€ften fordert und fördert.

Das gegenwĂ€rtige menschliche Streben nach einer Massenkultur bedeutet einen immer gefĂ€hrlicher werdenden menschlichen GrĂ¶ĂŸenwahn, da er die Natur nicht mehr nur zu verbessern, sondern durch eine Maschinenkultur weitestgehend zu ersetzen sucht. FĂŒr eine derartige VerĂ€nderung des Lebens muss der heutige Herrenmensch mit allen ihm zur VerfĂŒgung stehenden Mitteln die natĂŒrliche Orientierung des Menschen an seinen inneren Bewusstseinsprozessen beenden und durch kulturkonforme Ansichten, Denkweisen und Lebensnormen ersetzen. Der „Herrenmensch“ versucht daher in Form eines immer massiver werdenden widernatĂŒrlichen und gewaltsamen Eingriffs in die Psyche des modernen Menschen, ein ihm zum Vorteil und zur Macht gereichendes Weltbild und Kulturbild in der Kultur zu verfestigen. Dabei missbraucht er ganz gezielt die Forschungsergebnisse der modernen Psychologie, um die Volksmassen mit Hilfe der modernen Medien nach seinen Vorstellungen zu programmieren.

Daraus ergibt sich zwangslĂ€ufig, dass dabei weder eine natĂŒrliche Empathie noch ein natĂŒrlicher Respekt vor dem Menschen noch auch vor irgendeinem Lebewesen mehr zur Wirkung kommt. Die Einmischung in das Denken und Leben der Kulturmenschen braucht seit 5000 Jahren besondere ideologische GeschĂŒtze, wie die Religion, die Esoterik, den Kapitalismus oder andere absolutistische idealistische Gesamtpakete, die den Menschen in auserwĂ€hlte und unerwĂ€hlte, in glĂ€ubige und unglĂ€ubige bzw. in höhere und niedrige Menschen einteilt und das Recht konstituiert, empathielos und respektlos mit allen niedrigen Menschen umzugehen. Die soziale Spaltung, die eine solche Ideologie hervorruft, ermöglicht dem Herrenmenschen eine Herrschaft der absolutistischen Art („Teile und Herrsche“), da sie einen regelrechten Fanatismus in den glĂ€ubigen Menschen erzeugt. Dieser Fanatismus wird vor allem dadurch genĂ€hrt, dass die jeweiligen ideologischen Gesamtpakete eine ĂŒbernatĂŒrliche Angst und Unsicherheit im Menschen erzeugen, so dass der Mensch nicht nur bereitwillig zu einem Diener Gottes und seiner “Statthalter auf Erden“ (Priester und Gottkönige) wird, sondern auch eine Dienerschaft fĂŒr jede andere Art einer absolutistisch konstituierten AutoritĂ€t in seiner jeweiligen Kultur verwirklicht.

Die willkĂŒrlichen Machtkonzepte der Herrenmenschen und ihre ideologischen GeschĂŒtze machen heute dem Menschen und der Natur auf der Erde langsam aber sicher den Garaus. Dadurch löst der Mensch seine eingeborene Natur immer zĂŒgiger und effektiver auf und ersetzt sie durch kĂŒnstliche kulturelle Massenansichten und Massenrollen. Solange der Mensch mit diesem skurrilen widernatĂŒrlichen Wahnsinn einverstanden ist, gibt es fĂŒr den Menschen keine Hoffnung, dass er seine Selbstorganisation Ă€ndern und eine konstruktive natĂŒrliche Selbstorganisation fĂŒr sich erreichen kann.

Das Ersetzen der menschlichen Natur durch eine Blase von unnatĂŒrlichen Gedanken, emotionalen Affekten und Vorstellungen von der Welt, ist ein bedeutsamer Eingriff in die menschliche Natur. Niemand hat die „Herrenmenschen“ der letzten 5000 Jahre beauftragt, das zu tun. Der Antrieb dazu entstammt einer tragischen Machtsucht, die einem Menschen zwangslĂ€ufig entsteht, der andere Menschen zu „Sklavenmenschen“ macht. Die dadurch entstandene Agenda der Sklavenmenschen, die eigenen Ansichten fĂŒr eine erfolgreiche Anpassung an ihr „Schicksal“ in einer absolutistischen Weise zu kontrollieren und zu redigieren, kommt einem fundamentalen Selbstverrat an der eigenen Natur gleich und ist damit nicht weniger widernatĂŒrlich und willkĂŒrlich als die abartige absolutistische Machtagenda des Herrenmenschen. Auch die Sklavenagenda beinhaltet einen GrĂ¶ĂŸenwahn, den GrĂ¶ĂŸenwahn, die eigene Natur in einer totalitĂ€ren Weise kontrollieren und beherrschen zu können. Weder die modernen Herrenmenschen noch die modernen Sklavenmenschen wollen daher eine adĂ€quate Konsequenz aus der bereits 100 Jahre alten wissenschaftlichen Entdeckung ziehen, dass sich das Universum auf eine relative Weise organisiert. Bis heute laufen die Herrenmenschen und die Sklavenmenschen stattdessen den traditionellen religiösen Trugbildern ĂŒber eine absolute göttliche Macht im Universum hinterher, weil sie eine entsprechende persönliche Lebenslogistik ausgebildet haben.

Sowohl die innere Konstellation des „Herrenmenschen“ als auch die innere Konstellation des „Sklavenmenschen“ sind unnatĂŒrlich und fördern auch unbewusst und untergrĂŒndig alles UnnatĂŒrliche, ÜbernatĂŒrliche und WidernatĂŒrliche. Diese „Nebenwirkungen“ und die Normen der Empathielosigkeit und der Respektlosigkeit gegenĂŒber allem niederen Leben, auch gegenĂŒber dem der Pflanzen und Tiere, stellen seit 5000 Jahren das wesentliche Problem der kulturellen Selbstorganisation des Menschen dar. Begreift der Mensch diese tragische ideologische und gesamtkulturelle Fehlentwicklung nicht in seinen ganzen Folgen, dann gibt es nichts und niemandem, der dem heutigen Menschen helfen kann, sich aus den kulturellen Schwierigkeiten zu befreien, in die er sich selbst gebracht hat.

Niemals darf daher ein heutiger Mensch akzeptieren, dass es in seiner Kultur absolutistische Herrenmenschen oder Sklavenmenschen gibt. Der einzige Weg fĂŒr den Menschen, eine gesunde natĂŒrliche Selbstorganisation zu erreichen ist eine Demokratie von Unten und ein grundsĂ€tzlicher empathischer Respekt vor allem Leben, die der Mensch auch heute ohne weiteres umsetzen kann. Die Geschichte des Regenwaldes in den letzten 50 Jahren macht besonders deutlich, dass es höchste Zeit fĂŒr den Menschen ist, an der biologischen ZurechnungsfĂ€higkeit der Herrenmenschen, der Sklavenmenschen, der traditionellen Kulturkonstitution und der kapitalistischen Wirtschaftskonstitution zu zweifeln. Erst ein solcher grundlegender Zweifel fĂŒhrt zu einer adĂ€quaten Auseinandersetzung des Menschen mit der menschlichen Selbstorganisation und kann zu einer mentalen Revolution fĂŒr die Verwirklichung einer Demokratie von Unten fĂŒhren, die das Denken, FĂŒhlen und Handeln des Menschen nachhaltig verĂ€ndert.

 

 

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

  1. Das Narrativ der 5000 Jahre alten Standeskultur
  2. Der Kapitalismus und die soziale Degeneration
  3. Der ökonomische Neoliberalismus und der politische Feminismus
  4. Die Agenda 2030
  5. Die Partei der GRÜNEN als Brennpunkt des ökonomischen Neoliberalismus und des politischen Feminismus
  6. Das Vergessen der Geschichte
  7. Die Gefahren der EU fĂŒr den heutigen EuropĂ€er
  8. Die Natur des Menschen
  9. Die Erziehungsmethoden der Standeskultur und ihre Folgen
  10. Die Identifikation mit dem Aggressor - ein regelrechter Motor der Standeskultur
  11. Die von der Standeskultur verursachten psycho-sexuellen Verletzungen
  12. Die kulturbedingten Suchtentwicklungen des Menschen
  13. Die traditionelle Religion und ihre destruktive Wirkung auf die heutige Kulturorganisation
  14. Das idealistische Konzept der AuserwÀhltheit
  15. Die Probleme mit der Panik und mit der allergischen Reaktion
  16. Das schnelle intuitive Denken und das langsame analytische Denken

Zusammenfassung und Schluss

Nachwort

 

Textauszug

 

Der ökonomische Neoliberalismus und der politische Feminismus

Aus der Sicht der „Interessen“ der heutigen Herrenmenschen ist die „optimale“ Standeskultur dann erreicht, wenn die Familien in ihren Wohnungen selbstbezogen und weitestgehend isoliert von anderen Familien leben. Die dafĂŒr angestrebte digitale Welt eines „Home-Shopping“ und eines „Home-Office“, fĂŒr die eine zukĂŒnftige Überwachung durch eine „mitteilsame“ Medientechnik möglich ist, stellt die Vision einer „perfekten“ Standeskultur dar. Durch die Einrichtung einer direkten Vernetzung des einfachen Menschen mit der staatlichen Exekutive und den Wirtschaftskonzernen (z.B. Amazon), kann in der „integrierten“ Wohnung ein besonderes Familienuniversum entstehen, das in Bezug auf die zentralisierten KulturautoritĂ€ten durch eine Beziehungsnorm von Allmacht und Ohnmacht geprĂ€gt ist.

Diese Agenda einer „schönen neuen digitalen Welt“ hat vor allem durch die Corona-Politik der letzten Jahre eine erste kulturelle Stabilisierung erreicht. Die aggressive politische Isolierung des Menschen vom Menschen und die zunehmende Organisation der materiellen Selbstversorgung ĂŒber das Internet hat in ideologischer und emotionaler Hinsicht eine spĂŒrbare kulturelle Wandlung erzeugt. Die dadurch erreichte „fortschrittliche“ Anpassung der Menschen an die Agenda 2030 hat zu einer zunehmenden Fixierung der Menschen auf die materiellen Lebensaspekte und zu einer VernachlĂ€ssigung der menschlichen Seele und des menschlichen Geistes gefĂŒhrt. Dadurch ist der moderne Mensch relativ unbemerkt in die Gefahr geraten, zu einer seelenlosen HĂŒlle zu werden, die kulturellen Befehlen und „SachzwĂ€ngen“ bereitwillig nachkommt und das eigene Kulturverhalten fĂŒr die Sicherung des materiellen Lebenserhalts auf eine unhinterfragte Weise „optimiert“.

Auf diesem Weg droht sich die Zukunftsvorstellung des heutigen „Herrenmenschen“ zu erfĂŒllen, die bereits 1985 mit dem „Washington Consensus“ durch die Wiederauflage des „liberalen“ Kapitalismus aus dem 19. Jahrhundert zu einer neuen neoliberalen Religion geworden ist. Der liberale Kapitalismus des 19. Jahrhunderts, der die Kulturen der „1. Welt“ nicht nur in starke soziale Verwerfungen gefĂŒhrt, sondern auch in den 1. und 2. Weltkrieg getrieben hat, wurde durch den Washington Consensus nach und nach wieder eingefĂŒhrt. So ist es kein Wunder, dass das Prekariat in der Welt trotz eines immensen wirtschaftlichen Aufschwungs in den letzten 35 Jahren immer weiter zugenommen hat. Mit dem Washington Consensus hat eine Ă€ußerst gefĂ€hrliche ökonomische und politische Entwicklung ihren Anfang genommen, durch die sich der Mensch heute wieder auf dem Weg zu einer kulturellen Krise befindet.

Der Washington Consensus hat einen neuen globalen Krieg von Reich gegen Arm eingelĂ€utet, der von Warren Buffet, einem der reichsten MĂ€nner der Welt, 2005 durch das folgende Statement bestĂ€tigt wurde: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg fĂŒhrt, und wir gewinnen.1 Heute können wir durch die kulturelle Entwicklung zum ersten Mal richtig ermessen, dass der Gewinn dieses Krieges durch die Reichen einen Verlust fĂŒr alle Menschen bedeuten wird, einen Verlust der Freiheit und einen Verlust der Hoffnung des Menschen auf den Menschen.

David Rockefeller hat 1994 vor dem Wirtschafts-Ausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council) das folgende Statement abgegeben: “Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.“2 Diese Krise wurde in den letzten 20 Jahren in einer aktiven Weise durch eine neoliberale Agenda eingelĂ€utet und erreicht gegenwĂ€rtig immer neue Höhepunkte, so dass wir angesichts der kulturellen Entwicklungen von einer wirksamen Kulturgestaltung der oberen 10.000 sprechen können, die die „Interessen“ der Herrenmenschen langsam aber sicher durchsetzt. Diese Agenda, die auch in der Agenda 2030 zum Ausdruck kommt, beinhaltet das Ziel einer absolutistischen und zentralistischen Machtkonstitution in allen Kulturen der Welt.

Da man eine destruktive Kulturentwicklung wie alle Problemstellungen richtig einschĂ€tzen lernen muss, um sie aufheben zu können, ist die Frage durchaus wichtig, durch welche kulturellen Entwicklungen der „liberale“ Konzern-Kapitalismus zu einem derartig wirksamen kulturellen Komplex werden konnte.

Der Neoliberalismus des „Washington Consensus“ findet seine Wurzeln in der amerikanischen Wirtschaftsentwicklung im spĂ€ten 19. Jahrhundert mit der Entstehung von amerikanischen Wirtschaftsmonopolen, deren Vertreter (Henry P. Morgan, John Rockefeller, etc.) von den Amerikanern aufgrund ihrer skrupellosen Machtpolitik „Robber Barons“ genannt wurden. Nach der Zerschlagung des Ölkonzerns Standard Oil (Rockefeller) durch die Anwendung des amerikanischen Antitrust-Gesetzes (1905), haben sich mehrere Robber Barons an einen Tisch gesetzt und eine neue wirtschaftliche Agenda beschlossen, die 1913 zur GrĂŒndung einer privaten amerikanischen Notenbank (Federal Reserve), 1915 zur GrĂŒndung der AIC (American International Cooperation), einem Investmentfonds der MĂ€chtigen fĂŒr globale GeschĂ€ftsangelegenheiten und 1921 zur GrĂŒndung des CFR (Council of Foreign Relationsships) gefĂŒhrt haben. Bis heute ist die CFR die mĂ€chtigste amerikanische Denkfabrik fĂŒr die amerikanische Wirtschafts- und Außenpolitik geblieben, da ihre Mitgliederliste hohe amerikanische Staatsbeamte, Politiker, namhafte amerikanische Konzerne und Banken umfasst.

1: Quelle: https://www.attac-kreis-coesfeld.de/?p=1053

2: Quelle: https://www.c-span.org/video/?c4866574/user-clip-david-rockefeller-speech-1994- annual-ambassadors-dinner

 

Die Partei der GRÜNEN als ein Brennpunkt des ökonomischen Neoliberalismus und des politischen Feminismus


Keine Partei reprĂ€sentiert die heutige ideologische und emotionale Spaltung des Menschen so sehr, wie die Partei der GRÜNEN. Die Partei ist aus der 68er-Revolution hervorgegangen, die in vieler Hinsicht allergische und extremistische Tendenzen sowohl der ideologischen als auch der praktischen Art entwickelt hatte. Das Kernziel der Partei der GRÜNEN war zu Beginn eine biologische Politik, sowohl in Bezug auf die menschliche Sozialnatur als auch in Bezug auf die Natur der Erde.

Durch eine Integration des neoliberalen Gedankenguts um die Jahrtausendwende ist es zu einer widersprĂŒchlichen politischen Entwicklung innerhalb der Partei der GRÜNEN gekommen. Dies hatte einen krankhaften ideologischen Spagat innerhalb der Politik der GRÜNEN zur Folge, den die Partei bis heute nicht aufgelöst, sondern immer weiter beibehalten und kultiviert hat. Dieser Spagat besteht vor allem darin, dass die relativ ungreifbaren kulturellen Problemstellungen von heute, wie z. B. das Klimaproblem herausgegriffen und ins Zentrum der Aufmerksamkeit und des politischen KalkĂŒls gestellt werden. Gleichzeitig werden die zahlreichen anderen heutigen Überlastungen der Natur, die durch den neoliberalen Kapitalismus verursacht werden, nur jeweils oberflĂ€chlich angesprochen und fristen daher ein relativ beschattetes Dasein innerhalb der Politik der GRÜNEN.

Dadurch ist nach und nach eine positivistische politische Religion innerhalb der Partei der GRÜNEN entstanden, die an den Ursachen der heutigen Probleme des Menschen gezielt vorbeigeht. Diese politische Religion wurde mit der Zeit auch von den anderen politischen Parteien aufgegriffen und nach und nach umgesetzt. Bis heute hat sich dadurch unter anderem der positivistische Glaube innerhalb der „1. Welt“ verfestigt, man könne die Überlastung der Natur der Erde durch den Menschen vor allem durch eine COÂČ Steuer reduzieren. Eine einfache Betrachtung der gegenwĂ€rtigen kulturellen und ökologischen Gemengelage zeigt jedoch, dass die COÂČ Steuer die derzeitige kulturbedingte UmweltĂŒberlastung weiter forcieren wird. Die COÂČ Steuer fĂŒhrt nicht nur zu einer Erhöhung des Spritpreises, sondern auch zu einer Erhöhung der allgemeinen Lebenshaltungskosten. Die Folge davon ist unter anderem, dass sich immer weniger Menschen eine biologisch erzeugte Nahrung leisten können, so dass die Nachfrage nach den Massenprodukten der industriellen Landwirtschaft in naher Zukunft steigen wird.

Dies hat zwangslĂ€ufig zur Folge, dass sich die neoliberalen AgrarwĂŒsten und BetonwĂŒsten zunehmend ausweiten und die Natur der Erde immer mehr einschrĂ€nken und belasten. Es ist bereits seit langem bekannt, dass innerhalb von nur 7 Jahren eine biologische Renaturierung der globalen Ackerböden möglich ist, so dass wieder natĂŒrliche Humusböden auf der ganzen Welt entstehen, die ca. 19 Milliarden Tonnen COÂČ in der Erde binden können. Daher erweist sich die COÂČ Steuer fĂŒr die Natur der Erde insgesamt als kontraproduktiv, da die Agrarindustrie grundsĂ€tzlich alle Kosten so weit wie nur möglich reduziert. Eine aufwĂ€ndige Renaturierung der Ackerböden ist dadurch in naher Zukunft so gut wie ausgeschlossen.

Die Erhöhung der COÂČ Steuer wird letztlich vollstĂ€ndig auf den Verbraucher abgewĂ€lzt, so dass sie allenfalls einer neoliberalen Staatsorganisation und einer neoliberalen Wirtschaft durch einen entsprechenden Macht- und Profitzuwachs zugutekommt. Da die Maßnahmen, die zu einer realen Entlastung der menschlichen und der irdischen Natur fĂŒhren könnten, durch die gegenwĂ€rtige Konzentration des Menschen auf die ungreifbaren biologischen Probleme nicht aufgegriffen und umgesetzt werden, spielt der Mensch heute mit sich selbst ein gefĂ€hrliches Spiel. Letztlich kann nur die gezielte EinschrĂ€nkung der globalen Luxuswirtschaft und die Umsetzung einer biologischen Landwirtschaft und Konsumwirtschaft die Überlastung der Erde und die Überlastung des heutigen Kulturmenschen auf eine wirksame Weise reduzieren.

Die gegenwĂ€rtige Faktenlage macht deutlich, wie widersprĂŒchlich und destruktiv die Politik der GRÜNEN durch ihren Verrat an den eigenen ideologischen und politischen Wurzeln geworden ist. Dieser Verrat wird so lange bestehen bleiben, wie die GRÜNEN das neoliberale Narrativ „der Markt bestimmt die Gesellschaft“ sanktionieren und eine entsprechende Gestaltung der Gesellschaft fördern.

 

Die Identifikation mit dem Aggressor - ein regelrechter Motor der Standeskultur

(Auszug) In den 60er Jahren haben die Experimente von Stanley Milgram1 erwiesen, dass ca. 65 % der Kulturmenschen in der „1. Welt“ eine AutoritĂ€tshörigkeit entwickeln, die auch schwerwiegende asoziale Handlungen gegenĂŒber den Mitmenschen einschließt. Die Psychologie hat bezĂŒglich dieser erstaunlichen Abirrung des menschlichen Sozialverhaltens festgestellt, dass sie von einer sogenannten „Identifikation mit dem Aggressor” verursacht wird, die sich in der Regel bereits in der Kindheit der Betroffenen vollzieht.

Kinder orientieren sich von Natur aus an ihren Eltern und kopieren das Verhalten der Eltern in Form eines exakten Abgleichs durch eine sogenannte Identifikation. DafĂŒr „scannen“ sie das Verhalten, die Mimik, die Gestik, die Redensarten und die Persönlichkeit ihrer Eltern und „speichern“ sie in Form einer ganzheitlichen Verhaltensrolle ab. Mit den internalisierten Verhaltensrollen der Eltern und anderer wichtiger Bezugspersonen experimentieren die Kinder in ihren Beziehungen und entwickeln mit der Zeit durch ihre Beziehungserfolge eine eigene Verhaltensstrategie.

Sobald eine Identifikation stattfindet wird das natĂŒrliche Ich des Kindes vorĂŒbergehend ausgeblendet, so dass das Kind in der kopierte Rolle aufgehen und sie mit Leben fĂŒllen kann. Wir haben es daher bei der Identifikation mit einer besonderen empathischen FĂ€higkeit des Menschen zu tun, sich in das Verhalten und in die emotionale Verfassung anderer Menschen hineinzuversetzen. Solange die ĂŒbernommenen Verhaltensrollen jeweils relativ und natĂŒrlich ausfallen, fĂ€llt dem Kind der Wechsel zwischen den kopierten Verhaltensrollen und seinem natĂŒrlichen Ich relativ leicht.

Bei einer Identifikation mit einem Aggressor handelt es sich jedoch um die Kopie einer unnatĂŒrlichen, absolutistischen Verhaltensrolle, die eine forcierte Ausblendung des natĂŒrlichen Ichs zur Folge hat. Dadurch erzeugt die absolutistische Identifikation nicht nur einen Konflikt mit der kindlichen Natur, sondern beeintrĂ€chtigt auch die FĂ€higkeit des Kindes, wieder zu seinem natĂŒrlichen Ich zurĂŒckzukehren. 

1:Video: Experimente nach Stanley Milgram (ab 2 Minuten 30 Sekunden bis 31 Minuten 30 Sekunden) https://www.bitchute.com/video/WzoG5T62H5ab/

 

ErgÀnzender Artikel

Seit dem Erscheinen des Buches habe ich einen weiteren Artikel verfasst, der fĂŒr die Thematik des Buches ergĂ€nzende Erkenntnisse bereithĂ€lt.

 

Die aus Menschen gebildeten Maschinen und ihre gegenwÀrtigen Auswirkungen

Die Standeskultur organisiert sich seit 5000 Jahren politisch, wirtschaftlich und militĂ€risch durch absolutistische Befehlspyramiden, die den Willen der „Herrenmenschen“ von oben nach unten innerhalb der jeweiligen Organisationspyramide durchreichen. Bereits die frĂŒhen Hochkulturen in Mesopotamien und Ägypten haben derartige Organisation-Pyramiden erfunden, um daraus menschliche Funktionsmaschinen wie z. B. eine MilitĂ€rmaschine zu generieren. Bis heute verdeutlicht die MilitĂ€rmaschine das Prinzip der aus Menschen geformten Maschine am deutlichsten, da eine MilitĂ€rmaschine ohne einen bedingungslosen Obrigkeits-Gehorsam nicht funktioniert.

Damit ein Mensch zu einem Teil einer kulturellen Funktionsmaschine wird, muss er in einer grundlegenden Weise eine chronische Selbstlosigkeit und Willenlosigkeit generieren, die so weit geht, dass Befehle von Oben ohne viel Nachdenken ausgefĂŒhrt werden. Wir haben es daher mit einer Art Verschmelzung des Menschen mit der Funktionsmaschine zu tun, durch die sich der Mensch zu einer kulturellen Funktion reduziert und durch die eine brisante Willenlosigkeit und Selbstlosigkeit obligatorisch wird.

Nur durch diese Regulierung kann der Wille der jeweiligen „Obrigkeit“ durch die Stufen der jeweiligen Organisationspyramide nach unten durchgereicht werden, so dass alle Beteiligten den Willen der Obrigkeit gleichermaßen erfĂŒllen. Je reibungsloser sich die Beteiligten dabei zu BefehlsempfĂ€ngern und BefehlserfĂŒllern reduzieren, desto effektiver wird eine menschliche Funktionsmaschine. Ein solche ĂŒbernatĂŒrliche menschliche Anpassung wĂ€re fĂŒr die Menschen einer natĂŒrlichen Stammesgesellschaft schlicht undenkbar, weshalb wir hier einen wesentlichen qualitativen Unterschied zwischen einer natĂŒrlichen menschlichen Organisation und einer Organisation des Menschen durch eine absolutistisch sich organisierende Standeskultur finden.

 

 

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Buchdaten

Taschenbuch

Die zweite Auflage des Buches umfasst 106 Seitem, hat die ISBN Nr. 978-3-75689-828-2 und ist ab dem 15.01.2023 fĂŒr 14,00 Euro in allen Buchhandlungen und in vielen Internet-Buch-Shops erhĂ€ltlich.

Sollte es bei den Internet-Buchhandlungen Lieferverzögerungen geben, dann greifen Sie auf den Buch-Shop www.autorenwelt.de zurĂŒck. Dort erhalten Sie das Buch in der Regel in 5 bis 6 Tagen. FĂŒr eine kostenlose Sendung ins europĂ€ische Ausland innerhalb von 6 bis 7 Tagen empfiehlt sich der Buch-Shop www.bod.de

 

E-Book

Das E-Book ist fĂŒr 7,99 Euro in zahlreichen Buch-Shops verfĂŒgbar

 


Nachwort

Das Buch “2035 - Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab - eine berechtigte Warnung” ist der 2. Teil einer Buch-Trilogie, die durch ein intensives 30-jĂ€hriges Studium der Kulturgeschichte und der Religionsgeschichte entstanden ist. Diese Trilogie beschĂ€ftigt sich eingehend mit der Kulturentwicklung, mit den gegenwĂ€rtigen Kulturproblemen und mit den heutigen Möglichkeiten einer naturgerechten Kulturgestaltung.

1. Teil: Das Buch „Die Geschichte der kulturellen Fehlentwicklung – oder die Erfindung der Sklaverei und ihre Folgen“ beleuchtet die Kulturgeschichte des Menschen aus der biologischen und psychologischen Perspektive und kommt zu der Ansicht, dass der Mensch durch die Umsetzung einer Standeskultur in Mesopotamien und Ägypten eine gravierende soziale und ideologische Fehlentwicklung der menschlichen Gesellschaftsorganisation eingelĂ€utet hat. Die kulturelle Umsetzung einer absolutistischen ErmĂ€chtigung von „Herrenmenschen“ und einer absolutistischen Entrechtung von „Sklavenmenschen“ hat zu einer ĂŒbernatĂŒrlichen Polarisierung des menschlichen Weltbildes durch die willkĂŒrlichen Erfindungen einer Allmacht und einer Ohnmacht, eines Himmels und einer Hölle und einer kĂŒnstlichen Kategorisierung von Gut und Böse gefĂŒhrt.

Das Buch zeichnet die Folgen dieser Erfindungen von der frĂŒhen Antike bis in die Gegenwart nach und konzentriert sich ab dem frĂŒhen Mittelalter auf die Kulturgeschichte des Westens. Dadurch erschließt sich dem Leser nach und nach ein VerstĂ€ndnis dafĂŒr, wie und warum es zu den kulturellen Schwierigkeiten gekommen ist, mit denen der Mensch heute zu kĂ€mpfen hat.

Einige AuszĂŒge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.die-geschichte-der-kulturellen-fehlentwicklung.de

3. Teil: Das Buch „Die Befreiung von der Standeskultur - durch den natĂŒrlichen dritten Weg“ setzt sich mit den Möglichkeiten des heutigen Menschen auseinander, eine nachhaltige demokratische Gesellschaftsorganisation zu realisieren, die sich durch eine biologische Legitimation von Unten nach Oben vollzieht. Das Buch erlĂ€utert die kulturellen Maßnahmen und Korrekturen, die der Mensch dafĂŒr realisieren muss.

Einige AuszĂŒge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.die-befreiung-von-der-standeskultur.de

 

Das Buch „German Angst“

Das Buch „German Angst - Ihre geschichtlichen Wurzeln und ihre ideologische Aufarbeitung” ist das erste Kind der Buch-Trilogie und beleuchtet ein besonderes Symptom der traditionellen Standeskultur: Die Entstehung einer ĂŒbernatĂŒrlichen Angst, die nicht nur die menschliche Seele, sondern auch den menschlichen Verstand lĂ€hmt. Davon waren und sind die deutschen Völker in einer besonderen Weise betroffen.

Die deutsche Geschichte ist durch 3 traumatische DreißigjĂ€hrige Kriege geprĂ€gt, die das Verhalten der Deutschen noch heute in einer erheblichen Weise prĂ€gen. Vor allem in kulturellen Krisenzeiten kommt dadurch in vielen Deutschen eine besondere „German Angst“ zum Vorschein, die dazu tendiert, sowohl die GemĂŒtsverfassung als auch das Denken in einer schwerwiegenden Weise zu beeintrĂ€chtigen.

Die German Angst hat sich bis heute durch die deutsche Erziehung generativ ĂŒbertragen, so dass es fĂŒr alle Betroffenen wichtig geworden ist, die Entstehungsgeschichte der German Angst auf eine gezielte Weise aufzuarbeiten. Das Buch bietet eine fundierte UnterstĂŒtzung fĂŒr diesen Prozess, so dass die German Angst durch ein neues, bewusstes Denken, FĂŒhlen und Handeln erheblich reduziert werden kann.

Einige AuszĂŒge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.german-angst.info

 

Das Buch

Gott ist nicht tot! Gott ist ein Narzisst!

Das Buch: „Gott ist nicht tot! Gott ist ein Narzisst – Oder – Die notwendig gewordene ideologische Reinigung des Menschen“ ist das zweite Kind der Buch-Trilogie. Das Buch ermöglicht dem Leser eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Überlebensstrategien innerhalb der modernen Standeskultur.

Seit 5000 Jahren kultiviert die hierarchische Standeskultur eine unnatĂŒrliche absolutistische Herrschaft ĂŒber alle greifbaren Lebewesen der Erde, den Menschen eingeschlossen. Um diese fĂŒr die meisten Menschen erniedrigende Kulturkonstitution aufrecht zu erhalten, sorgen die Herren der Standeskultur bis heute fĂŒr stĂ€ndige gesellschaftliche Konflikte und fĂŒr eine ĂŒbernatĂŒrliche Ängstlichkeit des Kulturmenschen.

Es liegt daher nicht an einer bösen Natur des Menschen, dass die kulturellen ZustĂ€nde seit 5000 Jahren in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden dazu tendieren, biologisch unzurechnungsfĂ€hig und sozial untragbar zu werden. Vielmehr fĂŒhrt die „liberal-parasitĂ€re“ und sado-masochistische Herrschaftsagenda der Standeskultur zu einem stĂ€ndigen Standeskrieg und Geschlechterkrieg, die im Kulturmenschen zahlreiche widernatĂŒrliche und krankhafte Verhaltensweisen hervorrufen.

Viele der störenden Verhaltensweisen, die durch die heutige Kultur hervorgerufen werden, lösen sich durch ein biologisches GrundverstĂ€ndnis der menschlichen Natur wie von selbst auf. Vor allem ein einfaches empathisches VerstĂ€ndnis fĂŒr die menschliche Psyche kann Wunder wirken, wenn es darum geht, das eigene Leben von destruktiven Gewohnheiten zu befreien.

Die Inhaltsangabe und einen Textauszug finden Sie auf der Internetseite: www.gott-ist-nicht-tot-gott-ist-ein-narzisst.de