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Grundlegendes

 

Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung und die Schlussfolgerungen meiner 40 jÀhrigen Studien zur Kulturgeschichte:

Seit der Selbstorganisation des Menschen durch eine Hochkultur mit einer Standeseinteilung (Mesopotamien, Ägypten, Indien, China) gibt es relativ allmĂ€chtige „Herrenmenschen“ und relativ ohnmĂ€chtige Dienermenschen (Beamte, HĂ€ndler, Handwerker) und Sklavenmenschen (Schuldknechte, Sklaven, Proletarier, Niedriglohnarbeiter). Dadurch haben sich die menschlichen Gemeinschaftsbeziehungen von einer ursprĂŒnglich einfachen natĂŒrlichen Symbiose der relativen Gleichwertigkeit in sado-masochistische Beziehungen mit einem Hang zum GrĂ¶ĂŸenwahn und zum Minderwertigkeitswahn gewandelt. Der bestĂ€ndige „Fortschritt“ dieser Kulturgestaltung in den letzten 5000 Jahren hat den Menschen heute sowohl an die natĂŒrlichen Grenzen des menschlichen Wesens als auch an die natĂŒrlichen Grenzen der irdischen Natur gebracht und ist im Begriff das Leben auf der Erde ernsthaft zu schĂ€digen.

Der heutige Kulturmensch verhĂ€lt sich zunehmend konfus und willkĂŒrlich und ist im Begriff, „ALLES“ fĂŒr das seltsame Streben nach einer absolutistischen Macht ĂŒber das Leben in einem relativen Universum zu opfern, weshalb er die traditionelle Standeskultur in einer unbedingten Weise aufrecht zu erhalten versucht. Das Meiste, das der Kulturmensch daher heute unternimmt, ist unnatĂŒrlich, sinnlos und vergeblich, weil er nach etwas strebt, was außerhalb einer willkĂŒrlich gewordenen menschlichen Fantasie und einer entsprechend sich gegen alles NatĂŒrliche abschließenden kĂŒnstlichen Kulturblase nicht erreichbar ist. Daher opfert der Mensch die natĂŒrlichen Ressourcen der Erde fĂŒr einen Traum, der sich zwangslĂ€ufig in naher Zukunft in Luft auflösen wird, weil die heutigen Weltkonzerne und eine sich immer mehr zuspitzende zentralistische StaatsautoritĂ€t alles Lebendige auf der Erde „fortschrittlich“ ĂŒberfordern und ĂŒberlasten.

Die notorische Überforderung der menschlichen Natur durch die Herrenmenschen erfolgt bereits seit 5000 Jahren, da die autoritĂ€re Standeskultur regelrechte Maschinen aus Menschen wie z.B. die Arbeitsmaschine fĂŒr den Bau der Pyramiden oder die MilitĂ€rmaschine erfunden hat. Diese Maschinen benötigen den „selbstlosen“ Menschen, damit in den Kulturmaschinen eine verabsolutierte und zentralisierte KulturautoritĂ€t von Oben nach Unten ohne Reibungen durchgereicht werden kann und alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Die Standeskultur war daher von Beginn an durch eine extremistische Polarisierung von Allmacht und Ohnmacht geprĂ€gt und hat den Menschen dadurch zwangslĂ€ufig aus seiner natĂŒrlichen symbiotischen und freiheitlichen Verfassung gebracht. SpĂ€testens mit dem Beginn der griechischen Hochkultur, die erstmals regelrechte SklavenmĂ€rkte und einen Götterhimmel hervorgebracht hat, der zu einem direkten Spiegel einer manipulativen Gesellschaft wurde, sind die kĂŒnstlichen Polarisierungen des Kulturlebens innerhalb der Standeskultur zu einer hermetisch in sich abgeschlossenen menschlichen Lebensart geworden. Diese Entwicklung hat den Menschen nicht nur effektiv von der Natur getrennt, sondern auch in vieler Hinsicht in einen Unmenschen verwandelt.

Wir finden in der Kulturgeschichte der letzten 3000 Jahre viele persönliche Aussagen ĂŒber das Erleben einer alles zerstörenden Kriegsmaschine, welche die davon Betroffenen mit einem extremen menschlichen Unwesen konfrontiert hat. GerĂ€t eine Standeskultur in einen Krieg, dann können ihre kulturellen Menschenmaschinen zu zerstörerischen Ungeheuern werden, da die Menschen, die zu einem selbstlosen Teil einer Kulturmaschine geworden sind dazu tendieren, eine blinde, Ă€ußerst fatalistische Gefolgschaft zu entwickeln durch die sie ihre Menschlichkeit einbĂŒĂŸen. Dieser Verlust der Menschlichkeit hat den Menschen mitunter in einen automatisierten militĂ€rischen Stechschritt gefĂŒhrt, der geradezu ein Symbol dafĂŒr ist, wie der Mensch ohne jede natĂŒrliche Regung unglaublich maschinelle Verhaltensweisen verwirklichen kann. Dieses bodenlose destruktive KulturphĂ€nomen, das mit den Nazis einen vorlĂ€ufigen Höhepunkt in der Kulturgeschichte erreicht hat, beschĂ€ftigt heute nach wie vor viele Menschen, da der hörige Kulturmensch jederzeit wieder Teil einer destruktiven Maschine (z.B. einer Wirtschaftsmaschine oder BĂŒrokratiemaschine) werden kann, auch wenn die daran Beteiligten in der Regel soziale und freundliche Menschen sind. Ein autoritĂ€tshöriger Mensch, der Teil einer destruktiv agierenden Kulturmaschine wird, tendiert dazu im Eifer einer Kulturkrise außer sich zu geraten. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn seine Situation auf eine regelrechte Weise unertrĂ€glich wird und er panische oder allergische GemĂŒtszustĂ€nde entwickelt. In einer solchen Situation können Menschen, die „Eins“ mit einer unnatĂŒrlichen Kulturmaschine geworden sind zu „Maschinenmenschen“ werden, deren Taten so brutal und so abartig werden, dass die Betroffenen von diesen Taten ein Leben lang verfolgt werden. Dieses PhĂ€nomen ist vor allem durch die intensive mediale Begleitung des Vietnam Krieges deutlich geworden. Nicht wenige amerikanische Soldaten hatten lange Zeit Probleme damit die Furcht und die Abscheu vor dem Unmenschen, zu dem sie als ein Teil der amerikanischen MilitĂ€rmaschine in Vietnam geworden waren, psychisch zu verarbeiten. Die Maschinen der Standeskultur ruinieren daher im Ernstfall nicht nur das Leben der Feinde, sondern auch das Leben der eigenen KulturbĂŒrger, die zu einem hörigen Teil einer Kulturmaschine geworden sind.

Wenn der Mensch daher davon spricht, die inneren DĂ€monen besiegen zu mĂŒssen, dann handelt es sich in der Regel um das eigene autoritĂ€tshörige Kultur-Ich, das bereits die Kinder fĂŒr ihre Anpassung an die Standeskultur ausbilden mĂŒssen, um ĂŒberleben zu können. Das Kultur-Ich des Menschen ist in vieler Hinsicht wie die Kulturkonstitution der Standeskultur schrecklich und gewalttĂ€tig, sowohl gegen andere Menschen als auch gegen das eigene Lebensgeschenk. Daher kann der Kulturmensch nicht mit einer bloßen Mahnung zur Vernunft und an ein soziales Verhalten in einer ausreichenden Weise gegensteuern, da halbherzige Versuche bei einem willkĂŒrlich und ĂŒbernatĂŒrlich agierenden Kultur-Ich nur begrenzt fruchten. Der Einzelne muss daher das Wesen der Standeskultur begreifen lernen, damit er verstehen kann, weshalb das krankhaft autoritĂ€tshörige Kultur-Ich mitunter bodenlos destruktiv wird. Erst dann wird ihm auch klar, dass er ohne eine VerĂ€nderung der traditionellen Kulturorganisation keine lebenswerte Zukunft haben wird.

Das kĂŒnstliche Kultur-Ich bildet einen verlĂ€ngerten Arm der Standeskultur, weshalb der sich anpassende Kulturmensch zwangslĂ€ufig zu einem widernatĂŒrlich sich organisierenden Menschen wird. Wer diese einfache Bio-Logik ernst nimmt und das grundlegende Problem darin erkennt, der kann nach und nach eine Selbstorganisation in Eigenregie entwickeln, die sich bewusst an der Natur orientiert. Der Mensch braucht dazu keinen „Erlöser“ von Außen, da diese traditionelle religiöse Hoffnungsfigur lediglich eine Erfindung der Standeskultur ist, um den einfachen Mensch leichter in einer Kulturanpassung der passiven und hörigen Art gefangen halten zu können.

Das zentrale Ziel aller sadistischen oder narzisstischen Machtbestrebungen war und ist nach wie vor die bedingungslose Kapitulation aller Untergebenen. Dies gilt fĂŒr die autoritĂ€re elterliche Erziehung ebenso, wie fĂŒr die MilitĂ€rmaschine, die BĂŒrokratiemaschine und auch fĂŒr die kapitalistische Wirtschaftsmaschine. Die bedingungslose Kapitulation setzt voraus, dass der natĂŒrliche Eigenwille der Untergebenen durch eine bestĂ€ndige oder eine extreme psychische Überforderung gebrochen wird, so dass der natĂŒrliche Eigenwille und das natĂŒrliche Ich zugunsten des Ichs und des Willens der „siegreichen“AutoritĂ€ten in einer chronischen Weise unterbelichtet bleibt. Da diese Zielsetzung nicht ohne Weiteres verwirklicht werden kann, sorgt die Standeskultur seit ihrem Bestehen durch eine entsprechende Innenpolitik fĂŒr einen normalen Familienkrieg, einen regelrechten Geschlechterkrieg und einen obligatorischen Standeskrieg, so dass die Kulturmenschen einer stĂ€ndigen starken sozialen Belastung bzw. Überlastung ausgesetzt sind.

Da man vor allem den Willen der Kinder relativ leicht brechen kann, gibt es in den westlichen Kulturen seit dem DreißigjĂ€hrigen Krieg von 1618 bis 1648 eine ganz normale „Schwarze PĂ€dagogik“, die ganz offen die Zielsetzung verfolgt den natĂŒrlichen Eigenwillen der Kinder möglichst frĂŒhzeitig zu brechen (Buch „Schwarze PĂ€dagogik“ von Katharina Rutschky, Ullstein Verlag, 1984) : „Es ist ganz natĂŒrlich, dass die Seele ihren Willen haben will, und wenn man nicht in den ersten zwei Jahren die Sache richtig gemacht hat, so kommt man hernach schwerlich zum Ziel. Diese ersten Jahre haben unter anderem auch den Vorteil, dass man da Gewalt und Zwang brauchen kann. Die Kinder vergessen mit den Jahren alles, was ihnen in der ersten Kindheit begegnet ist. Kann man da den Kindern den Willen benehmen, so erinnern sie sich hernach niemals mehr, dass sie einen Willen gehabt haben und die SchĂ€rfe, die man wird brauchen mĂŒssen, hat auch eben deswegen keine schlimmen Folgen“. (Buch S.173 f., J. Sulzer: Die zwei Hauptaufgaben der Kleinkindererziehung, 1748). Dieser Auszug aus einem Lehrbuch fĂŒr PĂ€dagogen ist nur ein Beispiel von mehr als 100 Lehrtexten, die noch 1980 im Original auffindbar waren. Sie geben einen aussagefĂ€higen Aufschluss darĂŒber, welche Art der Kindeserziehung ĂŒber 350 Jahre lang in allen westlichen Kulturen „normal“ gewesen ist. Noch 1965 gab es pĂ€dagogische Ratgeber fĂŒr die Eltern, die empfohlen haben, Babys einfach durchschreien zu lassen, um den „tyrannischen“ Willen der Kinder zu brechen.

Ein Mensch, der als Kind eine bedingungslose Kapitulation gegenĂŒber seinen Eltern und spĂ€ter gegenĂŒber den KulturautoritĂ€ten und der „öffentlichen Meinung“ vollzogen hat, kann diese widernatĂŒrliche ZĂ€sur seiner Natur nur wieder beenden, wenn er sich klar darĂŒber wird, was er da vollzogen hat und wie es gekommen ist, dass er es vollzogen hat. Damit ein „Herrenmensch“ oder eine „Herreninstitution“ den Willen der jeweiligen Beziehungspartner, Untergebenen oder Kinder brechen kann, ist die reale Verursachung einer unertrĂ€glichen ideologischen, emotionalen oder körperlichen Qual in den „Zielpersonen“ notwendig. Bei einem Kind lĂ€sst sich dieses Ziel relativ leicht verwirklichen, da ein Kind von seinen Eltern in einer grundlegenden Weise abhĂ€ngig ist. Diese AbhĂ€ngigkeit reicht tiefer und dauert ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum an, als jede AbhĂ€ngigkeit der Tierjungen von ihren Eltern. Aus diesem Grund hegt das Baby von Geburt an instinktive soziale Erwartung an seine Eltern. Zudem verfĂŒgt das Kind ĂŒber einen starken natĂŒrlichen Eigenwillen und einen Gerechtigkeitssinn, der einer sozialen Sicherheitslogik folgt. Jede erlebte ungerechte Behandlung löst daher ein starkes Alarmsignal in einem Kind aus, das sich in der Regel spontan und deutlich hörbar gegen die erlebte Ungerechtigkeit wehrt. Da sich ein Kind sehr stark an seinen Eltern orientiert, kommt es auch mit den Klassenregelungen in einer Standeskultur, die einem Kind verbieten was den Eltern erlaubt ist, nicht ohne Weiteres zurecht.

Der „Herrenmensch“ muss daher lediglich eine unertrĂ€gliche Ungerechtigkeit, Gewalt oder irgendetwas anderes kultivieren, das fĂŒr die menschliche Natur unertrĂ€glich ist, um ein Kind in eine bedingungslose Kapitulation zu treiben. Die elterlichen „Herrenmenschen“ erfahren fĂŒr eine solche „pĂ€dagogische“ Agenda in der Standeskultur einen blinden gesellschaftlichen RĂŒckhalt, weil die Kulturmaschinen der Standeskultur nur dann reibungslos und effektiv arbeiten, wenn die Teilnehmer eine bedingungslose Kapitulation in Form einer relativen Willenlosigkeit und Ichlosigkeit vollzogen haben. Nur so kann sichergestellt werden, dass der tĂ€gliche Ablauf der Kulturmaschinen nicht durch den individuellen Eigenwillen der integrierten Menschen gestört oder gar unterbrochen wird.

Ob ein Kind zu einem hörigen Sklaven der Familie, ein Arbeiter zu einem hörigen Sklaven einer Firma und ein BĂŒrger zu einem hörigen Sklaven fĂŒr den Staat wird, hĂ€ngt entscheidend davon ab, ob die „Herrenmenschen“ eine entsprechende psychische Verfassung in der Unterschicht und in der Mittelschicht der Kultur erzeugen können. DafĂŒr setzt der „Herrenmensch“ seit 5000 Jahren die Instrumente der Umsetzung einer „himmelschreienden“ Ungerechtigkeit, der Anwendung einer ideologischen, emotionalen oder körperlichen Gewalt und der Verursachung von ĂŒbernatĂŒrlichen Ängsten aller Art ein. Gelingt es den jeweiligen Herrenmenschen durch eine zunehmende Überlastung des „einfachen Menschen“ eine panische Reaktion oder eine allergische Reaktion in Form eines JĂ€hzorns zu verursachen, dann kann er seine „Agenda der kulturellen Umerziehung“ auf eine 2. Stufe heben, indem er die panisch oder allergisch reagierenden Menschen als unzurechnungsfĂ€hig, asozial und bösartig anprangert und ihnen mit einer „berechtigten“ Strafe oder Gewaltanwendung droht. Vor allem eine öffentliche Denunziation und Verurteilung zeitigt eine starke Wirkung auf das menschliche GemĂŒt, da der Mensch von Natur aus kein EinzelkĂ€mpfer, sondern ein Gemeinschaftswesen ist und fĂŒr ihn daher der gute Leumund innerhalb seiner Gemeinschaft eine natĂŒrliche Lebensversicherung darstellt.

Wie die Hexenprozesse des SpĂ€tmittelalters gezeigt haben, ufert die „psychologische“ Umerziehung und Gewaltanwendung der „Herrenmenschen“ mitunter uferlos aus, so dass die davon Betroffenen so lange gequĂ€lt, denunziert und vergewaltigt werden bis sie bedingungslos kapitulieren und ihre „Schuld“ offiziell eingestehen, auch dann, wenn dies ihren sicheren Tod bedeutet. Diese grundsĂ€tzlich rĂŒcksichtslose und brutale Vorgehensweise ist seit 5000 Jahren die wesentliche Methode der „Herrenmenschen“, um den „einfachen“ Menschen „kulturfĂ€hig“ zu machen. Dies bedeutet auch, dass die die davon Betroffenen bis heute alle ihnen zuteil werdenden unertrĂ€glichen Erfahrungen und GefĂŒhlsaffekte durch eine absolutistische Selbstkontrolle der masochistischen Art verdrĂ€ngen, um kulturfĂ€hig zu werden. Bricht diese Selbstkontrolle im Falle eines Krieges oder einer Kulturkrieges zusammen, dann können die verdrĂ€ngten unertrĂ€glichen Erfahrungen und GefĂŒhlsaffekte wieder hervorbrechen und den gebrochenen Menschen in einen Unmenschen verwandeln.

An den psychischen Auswirkungen dieser traditionellen „Kulturagenda“ Ă€ndert sich auch dann nichts, wenn sie, wie es heute der Fall ist, durch indirekte „kulturelle SachzwĂ€nge“ erreicht wird. Die heutigen Hexenprozesse finden vor allem ĂŒber das Instrumentarium der modernen Medien in Form einer öffentlichen Denunziation statt, wodurch auch die heutige Standeskultur den bedingungslos kapitulierenden und autoritĂ€tshörigen Kulturmenschen erfolgreich erzeugen kann. Einmal psychisch gebrochen, finden die Betroffenen nur schwer wieder zu ihrem natĂŒrlichen Ich und ihrem natĂŒrlichen Willen zurĂŒck. Dies hat seinen Grund auch darin, dass die Ökonomie der natĂŒrlichen Evolution alles in den natĂŒrlichen Lebewesen abbaut, das nicht in einem regelrechten Gebrauch steht. Daher bĂŒĂŸt der bedingungslos kapitulierende Mensch mit der Zeit nicht nur seinen natĂŒrlichen Willen und sein natĂŒrliches Ich zunehmend ein, sondern verliert auch nach und nach seine natĂŒrlichen FĂ€higkeiten fĂŒr eine autarke und freiheitliche Selbstorganisation. Eine Wiedergewinnung dieser FĂ€higkeiten, die fĂŒr die Gestaltung einer natĂŒrlichen Demokratie der Gleichberechtigung unerlĂ€sslich sind, erfordert daher einen lĂ€ngeren Prozess des gezielten Wiederaufbaus dieser FĂ€higkeiten. Solange sich der gebrochene Mensch, wie dies seit 5000 Jahren obligatorisch ist, durch eine PassivitĂ€t, GleichgĂŒltigkeit und Unverantwortlichkeit zu organisieren versucht um sein kulturelles „Schicksal“ besser ertragen und organisieren zu können, bleibt er notwendig ein tragisches Hindernis fĂŒr die eigentliche ErfĂŒllung seines natĂŒrlichen Lebensgeschenks.

Durch die widernatĂŒrliche kulturelle Einteilung des Menschen in Herrenmenschen (Oberschicht) Dienermenschen (Mittelschicht) und Sklavenmenschen (Unterschicht, Proletariat), kann der heutige Mensch fĂŒr das Streben nach einer VerĂ€nderung seiner Kulturorganisation nur auf den Mittelstand bauen, der sich ein StĂŒck weit die FĂ€higkeit zur Freiheit, zur SelbstĂ€ndigkeit und zur empathischen Anteilnahme am Gemeinschaftsleben bewahrt hat. Daher kann der heutige Mensch auch nicht damit rechnen, dass die „Herrenmenschen“ und die gebrochenen „Sklavenmenschen“ eine kulturelle VerĂ€nderung unterstĂŒtzen, da beide durch ihre jeweilige sadistische oder masochistische Verhaltensrezeptur jede konstruktive biologische Kulturentwicklung blockieren. Der Herrenmensch generiert ein notorisches sadistisches oder narzisstisches Machtstreben ĂŒber seine jeweiligen Beziehungspartner und der „Sklavenmensch“ hĂ€lt ein kĂŒnstliches Kultur-Ich durch ein masochistisches Machtstreben ĂŒber das eigene Leben in Form einer absoluten Selbstkontrolle aufrecht. Beide verfolgen daher eine Agenda der diktatorischen Art, die sich nicht mit der Agenda einer natĂŒrlichen sozial-symbiotischen Gemeinschaftsorganisation vereinbaren lĂ€sst.

Diese kulturelle Gemengelage macht deutlich, dass der Mensch heute nur dadurch einen Weg zu einer natĂŒrlichen sozialen Demokratie der Gleichberechtigung finden kann, wenn er seine eigene Natur in einer angemessenen Weise respektiert und der Standeskultur eine grundsĂ€tzliche innere Absage erteilt. Nur dadurch kann der Mensch wieder eine natĂŒrliche Selbstliebe und einen natĂŒrlichen Stolz in sich erwecken, der stark genug ist um den Fluch, den die Standeskultur durch die regelrechte Kultivierung der Sklaverei ĂŒber die Natur des Menschen gebracht hat zu brechen. Dies kann vor allem dadurch geschehen, dass der Mensch nachvollzieht, was sich durch eine autoritĂ€re Erziehung im Sinne einer Standeskultur in den Kindern vollzieht.

Die Erfahrung, die ein Kind der Standeskultur in eine bedingungslose Kapitulation gegenĂŒber den eigenen Eltern treibt, ist der innere Konflikt, der einem Kind dann zwangslĂ€ufig entsteht, wenn es durch das Erleben einer ĂŒbernatĂŒrlichen elterlichen Gewalt eine panische Angst oder eine allergische Reaktion in Bezug auf die eigenen Eltern entwickelt. Da ein Kind mehr noch als ein Tier von seinen Eltern abhĂ€ngig ist, kommt die Auslösung einer panischen oder allergischen Reaktion gegenĂŒber den eigenen Eltern einer akuten Lebensbedrohung gleich. Dadurch kommt ein extrem destruktiver ideo-emotionaler Teufelskreis von zwei aufeinander treffenden gegensĂ€tzlichen Reiz-Reaktions-Affekten der essenziellen Art in Gang, die dem Kind das bescheren, was wir als eine „Höllenerfahrung“ bezeichnen können. Es ist daher wichtig, dass der Mensch diesen Vorgang der Ă€ußersten Schrecklichkeit empathisch nachvollziehen kann, um die Bedeutung und Wirkung einer solchen Erfahrung ermessen zu können. ErfĂ€hrt ein Kind des Öfteren derartige Höllenerfahrungen ist es schließlich bereit bedingungslos gegenĂŒber dem Willen der Eltern zu kapitulieren und „selbstlos“ zu werden. Diese Entscheidung bringt auf eine tragische Weise eine sofortige „Erlösung“ des Kindes von seiner Pein mit sich, da dort wo kein natĂŒrliches Ich mehr existiert und eine unnatĂŒrliche kĂŒnstliche Verhaltensrolle an die Stelle des natĂŒrlichen Ichs tritt auch keine natĂŒrlichen Schmerzen oder Konflikte mehr fĂŒr das Kind spĂŒrbar werden.

Diese besondere komplexe Tragik macht die bedingungslose Kapitulation zu einem Ă€ußerst effektiven, weil bestĂ€ndigen Machtmittel fĂŒr die Eltern und in der Folge auch fĂŒr alle „Herrenmenschen“ der Kultur. Dem Kind entsteht durch seine bedingungslose Kapitulation nicht nur eine ĂŒbernatĂŒrliche Hörigkeit gegenĂŒber den Eltern, sondern auch ein effektives inneres „STOP“ Schild, das bei einer RĂŒckkehr des Kindes zu seinem natĂŒrlichen Ich eine unertrĂ€gliche Angst vor einer neuen „Höllenerfahrung“ auslöst. Diese schwerwiegende innere Tragik ist den erwachsen gewordenen Kindern in der Regel nicht mehr bewusst, so dass sich bisweilen starke Ängste in den davon betroffenen Menschen einstellen, die nicht mehr hinreichend zugeordnet werden können. Eine bedingungslose Kapitulation bleibt daher in der Regel stabil, da es fĂŒr die erwachsen gewordenen gebrochenen Kinder nicht leicht ist, sich gegenĂŒber welcher KulturautoritĂ€t auch immer anders als fĂŒgsam und gehorsam zu verhalten. Andernfalls können ihnen Ängste entstehen, die unertrĂ€glich sind und panische oder allergische Reaktionen hervorrufen.

Der dadurch in den Kulturmenschen entstehende gordische ideologisch-emotionale Knoten wirkt sich auch heute noch Ă€ußerst tragisch auf die menschliche Gesellschaftsgestaltung aus, da sich die sadistische egozentrische Agenda des „Herrenmenschen“ und die masochistische selbstlose Agenda des „Sklavenmenschen“ gegenseitig auf eine destruktive Weise ergĂ€nzen und auf eine „fortschrittliche“ Weise fördern. Dadurch kommt ein regelrechter Beziehungs-Teufelskreis in Gang, an dessen Ende eine absolutistische Egozentrik einerseits und eine depressive PassivitĂ€t und GleichgĂŒltigkeit andererseits steht. Nehmen derartige Beziehungen in einer Gesellschaft ĂŒberhand, dann entsteht eine schwerwiegende Kulturkrise, die auch das Ende der Gesellschaft bedeuten kann. Viele Standeskulturen in der Kulturgeschichte sind dadurch entweder durch ein lautes explosives Gewaltgeschehen oder an einer stillen hoffnungslosen Depression gescheitert.

Seit der Erfindung des Idealismus durch den griechischen Philosophen Plato verwirklichen sich die unnatĂŒrlichen menschlichen Verhaltensweisen innerhalb der Standeskultur auch durch ein „ganz normales“ menschliches Denken, dass dazu tendiert sich in „himmlischen und unterirdischen“ Vorstellungen und Welten zu verlieren. Durch diese ĂŒbernatĂŒrliche Polarisierung des Denkens und des menschlichen Weltbildes verfehlen viele Kulturmenschen bis heute eine natĂŒrliche Lebensweise und neigen dazu, sowohl die Natur des Menschen als auch die Natur der Erde auf eine relativ unbewusste Weise abzuwerten.

In den frĂŒhen Standeskulturen war es fĂŒr die „Herrenmenschen“ der Kultur wichtig, vom „gemeinen Volk“ als Statthalter der Götter auf Erden erachtet zu werden, da nur die dadurch entstehende absolutistische KulturautoritĂ€t den einfachen Kulturmenschen wirksam im Sinne der Standeskultur „umerziehen“ konnte. DafĂŒr war in der Regel nicht nur eine entsprechende, den Kulturmenschen stark verĂ€ngstigende Religion, sondern auch der großzĂŒgige Einsatz der Peitsche und anderer Gewaltmittel notwendig. Durch den platonischen Idealismus, dessen Konzept auch von der Katholischen Kirche ĂŒbernommen wurde, hat sich der Einsatz der Peitsche in den Standeskulturen zunehmend reduziert und ist einer immer „fortschrittlicher“ ausreifenden manipulativen Kulturideologie und Kulturpsychologie gewichen. Die dadurch entstehende regulĂ€re Kulturerziehung hat durch die ĂŒberaus effektiv gewordenen Medieninstrumente der heutigen Standeskultur einen geschichtlichen Höhepunkt erreicht. Dadurch mĂŒssen die heutigen „Herrenmenschen“ nur noch kulturelle „SachzwĂ€nge“ der elementaren Art konstituieren und psychologisch begrĂŒnden, um die Kulturmenschen auf eine effektive Weise in die verschiedenen Kulturmaschinen „integrieren“ zu können.

Diese von den Menschen nur Ă€ußerst ungern gesehenen inwendigen Wahrheiten der heutigen Standeskultur machen nachvollziehbar, weshalb der Mensch nach wie vor ein unnatĂŒrliches absolutistisches Machtstreben ĂŒber alles Leben fortsetzt, obwohl die Natur des Menschen und der Natur der Erde bereits ĂŒberfordert sind und deutliche symptomatische Entwicklungen zeitigen. Auch wenn die aus Menschen gebildeten Funktionsmaschinen der Standeskultur daher selbst dem einfachen Menschen im 20. Jahrhundert einen materiellen Wohlstand gebracht haben, hat dieser Wohlstand heute den Preis einer ganzheitlichen Verzerrung der menschlichen und der irdischen Natur.

Durch den Konsum von ĂŒbernatĂŒrlichen Sensationen und durch ein Streben nach einer „perfekten“ materiellen Luxuswelt erachten heute viele Menschen alles Einfache, NatĂŒrliche notorisch als „langweilig“ oder gar als minderwertig. Entsprechend rĂŒcksichtslos und destruktiv gehen heute viele Menschen mit ihrer eigenen Natur und mit der Natur der Erde um. Solange der Mensch daher danach strebt, eine perfekte ĂŒbernatĂŒrliche Kultur durch immer effektiver arbeitende Kulturmaschinen zu erreichen, wird er auf eine tragische Weise nach und nach alles NatĂŒrliche, Inspirierende und Schöne aus seinem Kulturleben verdrĂ€ngen. Der Mensch ist dadurch auf dem Weg zu einer tragischen Figur der irdischen Evolutionsgeschichte zu werden, da er mehr und mehr zu einem Karzinogen fĂŒr alles natĂŒrliche Leben auf der Erde wird. Es handelt sich daher nicht um ein „Schicksal“ oder um etwas ZwangslĂ€ufiges, dass der heutige Mensch die Welt zunehmend in ein kapitalistisches Arbeitskonzentrationslager verwandelt und eine entsprechend sich ausbreitende BetonwĂŒste und AgrarwĂŒste eine massive Abnahme der natĂŒrlichen Arten zur Folge hat. Vielmehr handelt es sich um einen zwanghaft gewordenen 5000 Jahre wĂ€hrenden Prozess einer kulturellen Fehlentwicklung, den der Mensch nur aufhalten kann, wenn er sich bewusst macht, was er biologisch gesehen tatsĂ€chlich verwirklicht: eine zunehmende Vereinnahmung aller lebendigen Prozesse der irdischen Natur und deren „Verbesserung“ im Sinne einer widernatĂŒrlichen Standeskultur.

Es gibt heute keine konstruktiven GrĂŒnde mehr fĂŒr den Menschen, an einer absolutistischen Standeskultur festzuhalten und sich grundsĂ€tzlich zu weigern, ernsthaft ĂŒber die biologische und soziale QualitĂ€t seiner Kulturorganisation nachzudenken. Wir können heute erstmals konkret einschĂ€tzen wie und weshalb eine zu starke Konzentration auf den Aspekt des materiellen Reichtums eine Degeneration des Soziallebens zur Folge hat und eine stĂ€ndige geistige und seelische Vergewaltigung der menschlichen Natur verursacht. Die Frage ist daher, ob der ĂŒberbordende materielle Reichtum, der in den letzten 150 Jahren eine hermetisch sich gegen alles NatĂŒrliche abschließende kulturelle Kunstwelt erzeugt hat, dem Menschen tatsĂ€chlich das bringen wird, was er sich bis heute davon erhofft. Die Anzeichen dafĂŒr, dass diese Kultur nicht zu einem Segen, sondern vielmehr zu einem Fluch fĂŒr den Menschen wird, sind bereits nicht mehr zu ĂŒbersehen.

Vielen Menschen fĂ€llt es heute schwer, sich diesen Überlegungen zu stellen, da der Mensch durch die Standeskultur seine natĂŒrliche gemeinschaftliche Sozialversicherung der symbiotischen Gleichwertigkeit verloren hat und vor allem aus diesem Grund zwanghaft nach einer egozentrischen materiellen Lebensversicherung strebt. Dadurch neigt der Mensch dazu, in einer opportunistischen Weise alles zu verdrĂ€ngen, was seine materielle Lebensversicherung beeintrĂ€chtigen könnte. In den letzten Jahren ist jedoch klar geworden, dass der Mensch seine eigene Natur und die Natur der Erde mit jedem kulturellen Fortschritt zunehmend ĂŒberfordert, so dass dadurch nicht nur der einzelne Mensch, sondern die Menschheit als Ganzes von einem „Burn-out“ bedroht ist. Die Neutralisierung des zwanghaften Strebens nach einer materiellen Lebensversicherung durch die gezielte Kultivierung einer natĂŒrlichen Demokratie der relativen Gleichwertigkeit ist daher der einzig fĂŒr den Menschen gangbare reale Ausgang aus seiner gegenwĂ€rtig immer mehr zunehmenden sozialen und biologischen UnzurechnungsfĂ€higkeit und Verlorenheit. Je effektiver der einfache Mensch heute sein natĂŒrliches Ich durch eine absolutistische masochistische Selbstdisziplin verdrĂ€ngt, desto mehr sorgt er dafĂŒr, dass sich die natĂŒrliche Freiheit, die das natĂŒrliche Leben wesentlich kennzeichnet innerhalb der Kultur auflöst und zunehmend einer absolutistischen Ordnung der diktatorischen Art weicht, die sich mit einer absolutistischen WillkĂŒr polarisiert. Dieser regelrechte Prozess ist auch in der heutigen Kultur bereits weit fortgeschritten, so dass der heutige Herrenmensch eine fĂŒr alle Menschen gefĂ€hrliche Machtstellung innerhalb der globalen Kulturorganisation erreicht hat.

Welche konkreten Folgen dies fĂŒr den heutigen Menschen hat, macht vor allem eine Dokumentation von 2005 mit dem Titel „The Corporation“ deutlich, die nachvollziehbar macht wie und weshalb vor allem die heutigen Konzerne der „Herrenmenschen“ das gesamte Kulturleben bestimmen.

Die Dokumentation kommt zu der Schlussfolgerung, dass die amerikanischen Konzerne deshalb so mĂ€chtig geworden sind, weil sie den 14. Zusatz zur amerikanischen Verfassung in einer fragwĂŒrdigen Weise auf sich selbst bezogen und „erfolgreich“ genutzt haben. Der 14. Zusatz zur amerikanischen Verfassung war fĂŒr die faktische Beendigung der Sklaverei in Amerika erlassen worden. Die Konzerne haben die darin verbrieften menschlichen Persönlichkeitsrechte durch das Konzept einer „Juristischen Person“ auf die Konzerngesellschaft ĂŒbertragen und vor Gericht eingeklagt. Diese ĂŒberaus seltsame ideologische Übertragung wurde von der höchsten amerikanischen Judikative schließlich anerkannt.

Das Perfide an diesem juristischen Kunstgriff besteht bis heute darin, dass die Konzerne zwar persönliche Rechte fĂŒr sich in Anspruch nehmen, aber nicht wie alle natĂŒrlichen BĂŒrger irgendwelche soziale Verpflichtungen gegenĂŒber der Gesellschaft haben. Bis heute sind die Konzerne nach dem Vorbild des amerikanischen Kapitalismus gesetzlich oder aber durch ungeschriebene Gesetze dazu verpflichtet im Sinne ihrer Anleger und AktionĂ€re, nicht aber im Sinne der Gesellschaft oder im Sinne der Natur der Erde zu handeln. Diese kĂŒnstliche, völlig abwegige juristische und moralische Konstellation ermöglicht es den Konzernen ohne jede ethische, soziale oder natĂŒrliche RĂŒcksichtnahme Gewinne zu generieren, so dass die Konzerne auch viele ihre GeschĂ€ftskosten „externalisieren“. Dies bedeutet nichts anderes, als dass die „Juristische Person“ jeweils so gĂŒnstig wie möglich produziert und alle Kosten und ungĂŒnstigen Nebenwirkungen ihrer ProduktivitĂ€t auf die Schultern der Allgemeinheit ablĂ€dt.

Wir können daher angesichts der Wirkung, welche die Konzerne heute fĂŒr das Leben auf der Erde zeitigen von einer juristisch legalisierten ĂŒbernatĂŒrlichen Ausbeutung aller Lebewesen und Rohstoffe der Erde sprechen. Dabei steht das Streben nach einer Profitmaximierung an erster Stelle, so dass die Konzerne erst in zweiter Linie und in der Regel nur fĂŒr eine gute Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit auf irgendwelche sozialen oder biologischen Belange eingehen. Angesichts der Konzerngewinne sind diese kosmetischen Maßnahmen fĂŒr eine positivistische Darstellung in der Öffentlichkeit in der Regel nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Dieses faktische Ergebnis der Akzeptanz einer „Juristischen Person“ in Amerika macht deutlich, dass dem Menschen die Gewaltenteilung der Demokratie nichts hilft, wenn die jeweiligen Amtsinhaber nicht genĂŒgend Empathie fĂŒr das Leben auf der Erde aufbringen können und unfĂ€hig sind zu ermessen, was ihre Entscheidungen langfristig anrichten. Das Beispiel der „legalen“ Juristischen Person macht mehr als alle anderen Beispiele deutlich, dass der Mensch die staatliche Organisation nicht verabsolutieren darf, da auch eine absolutistische Ehrerbietung den Staatsdienern gegenĂŒber nur eine illusorische aber keine reale Garantie auf ein biologisch zurechnungsfĂ€higes Gesellschaftsleben sein kann. Im Gegenteil kann sich der einfache Mensch, der sich völlig auf den Staat verlĂ€sst nicht rechtzeitig gegen folgenreiche staatliche Entscheidungen zur Wehr setzten und steht schließlich, wie dies heute der Fall ist, vor einer kulturellen Agenda, die an der OberflĂ€che freundlich und konstruktiv ist, wĂ€hrend sie in Wirklichkeit einen bodenlosen Parasitismus der tyrannischen Art praktiziert. Wie wir inzwischen durch die zahlreichen Warnungen aus vielen Gebieten der Wissenschaft ermessen können, bedeutet eine solche Agenda zwangslĂ€ufig das Scheitern des Menschen an seiner eigenen Kulturgestaltung.

Die Entscheidung der amerikanischen Judikative eine Juristische Person mit gesellschaftlichen Rechten aber ohne gesellschaftliche Pflichten zu konzipieren, hat zu einem regelrechten wilden Kapitalismus der parasitĂ€ren Art und zu einem GrĂ¶ĂŸenwahn der Konzerne gefĂŒhrt. Dadurch ist es unter anderem seit der Jahrtausendwende zu einer Agenda der „ganzheitlichen“ Vereinnahmung des Kulturmenschen gekommen, wobei hier eine psychologische Methode vorangetrieben wurde und wird, die den Menschen zu einem kommunistischen DU Menschen zu machen versucht, der sich als Teil einer globalen Familie versteht. Dadurch haben auch die „Juristischen Personen“ im Weltbild des Menschen „menschliche“ WesenszĂŒge erhalten, so dass heute viele Menschen den Konzernen auf eine kitschige Weise Charaktereigenschaften zuschreiben. Notwendig geraten die Betroffenen dadurch in eine biologische UnzurechnungsfĂ€higkeit da sie nicht mehr einschĂ€tzen können, was im natĂŒrlichen Sinn real ist und welche Auswirkungen die Konzerne tatsĂ€chlich auf das heutige Leben aller Menschen haben. Diese „Verbesserung“ der MentalitĂ€t des Kulturmenschen mit Hilfe der Medienmacht der Konzerne ist nicht nur eine grĂ¶ĂŸenwahnsinnige Anmaßung, sondern untergrĂ€bt auch in einer zunehmend effektiven Weise die reale ZukunftsfĂ€higkeit des Menschen.

Auf welche Weise die Konzerne tatsĂ€chlich auf die Weltkultur wirken hat die Dokumentation „The Corporation“ ausfĂŒhrlich dargelegt:

  • Einsparungen durch Entlassungen
  • Zerschlagung von Gewerkschaften
  • FabrikbrĂ€nde wegen mangelnder Sicherheitseinrichtungen
  • Schamlose Ausbeutung von Mensch und Natur. Konkrete Beispiele: FĂŒr ein T-Shirt, dass 14 Dollar 99 Cents in Amerika kostet, erhĂ€lt der NĂ€her des T-Shirts 3 Cent. FĂŒr eine Jacke, die 178 Dollar kostet, erhĂ€lt der NĂ€her insgesamt 74 Cents. Dieses beispielhafte VerhĂ€ltnis von Endpreis und Arbeitslohn gilt fĂŒr nahezu alle Produkte, die bis heute ĂŒber die globale wirtschaftliche Lieferkette produziert werden. Dabei gibt z.B. Nike einen genauen Zeitrahmen fĂŒr die Fertigung eines T-Shirts vor, so dass der Verdienst der Arbeiter 0,3 % vom Endverkaufspreis betrĂ€gt. Die Konzerne praktizieren dadurch eine totale soziale GleichgĂŒltigkeit, die keine RĂŒcksicht darauf nimmt, dass die Niedriglohnarbeiter von ihrem Lohn kaum Leben können.
  • Die Konzerne suchen gemĂ€ĂŸ ihrer GeschĂ€ftsmoral jeweils global nach dem gĂŒnstigen Rohstoffpreis und Arbeitspreis. Sie gehen daher auch keine dauerhaften Beziehungen zu den Arbeitern ein. Die vielen in der ganzen Welt entstandenen Sonderwirtschaftszonen, in denen die Konzerne sich zu Beginn noch vermehrt angesiedelt hatten, haben nicht wirklich von diesen Einrichtungen profitiert. Bis heute sind viele Konzerne angesichts der Kritik fĂŒr ihre völlig bodenlose Ausbeutungsmoral dazu ĂŒbergegangen ihre Bestellungen an Subunternehmer zu delegieren. Dadurch reicht der Arbeitslohn fĂŒr viele der betroffenen Arbeiter immer noch kaum fĂŒr 3 Mahlzeiten tĂ€glich.
  • Gesundheitliche SchĂ€den durch gefĂ€hrliche Chemieprodukte ab 1940 wie DDT, Asbest etc., fĂŒr die es jeweils vorab keine ausreichende Risikobewertung gegeben hat. Viele Produkte aus Erdöl, wie z.B. Plastik sind bis heute kaum recycelbar und verursachen eine toxische Belastung des Wassers und des Bodens. Durch die Petroleum-MolekĂŒle konnten viele Plastiksorten aus Erdöl Ă€ußerst kostengĂŒnstig hergestellt werden. Da es sich um viele verschiedene Plastikprodukte handelt, gibt es bislang nur eine geringe Recyclingquote und eine begrenzte Möglichkeit fĂŒr ein Downcycling. Insgesamt gibt es ca. 100.000 kĂŒnstliche Chemikalien, wobei bis heute nur fĂŒr 2500 Chemikalien eine ausreichende Risikobewertung vorliegt. Viele dieser Chemikalien, die in die Luft, in das Wasser, in die Wohn- und ArbeitsgebĂ€ude gelangt sind, haben nach wie vor eine kanzeröse Wirkung. Alle diese GefĂ€hrdungen durch die GeschĂ€ftspolitik der Konzerne werden bis heute trivialisiert. Ein solches Verhalten kommt einer skrupellosen GefĂ€hrdung anderer gleich.
  • Schaden fĂŒr die Tierwelt und Pflanzenwelt und Verlust des Lebensraumes durch eine „lukrative“ Massentierhaltung. „SelbstverstĂ€ndliche“ Tierversuche. Anwendung von kĂŒnstlichen Hormonen zur Steigerung der Milchproduktion bei KĂŒhen (Monsanto Posilac). Da der Mensch auch ohne eine Steigerung der Milchproduktion eine Flut von Milch erzeugt, dient die kĂŒnstliche Steigerung der Milchproduktion heute vor allem finanziellen Interessen. Die Futtermittel werden in der Massentierhaltung oft mit Antibiotika durchsetzt, damit die Tiere die LebensumstĂ€nde der Massentierhaltung ĂŒberstehen können. Die Folge ist die Bildung von Bakterien, die gegen Antibiotikamedikamente resistent sind. Eine Infektion mit diesen Bakterien wird daher fĂŒr alle betroffenen Menschen zu einem GlĂŒcksspiel.
  • Von jeder Moral befreiter Großeinsatz von Chemikalien, wie z.B. im Vietnamkrieg zur Entlaubung der WĂ€lder (Monsanto: Agent Orange). In diesem Zusammenhang, wie auch in anderen ZusammenhĂ€ngen wurde ein regelmĂ€ĂŸiges BelĂŒgen und Hintergehen sowohl der direkt Betroffenen als auch der Allgemeinheit durch die beteiligten Konzerne festgestellt.
  • Schaden fĂŒr die BiosphĂ€re durch die Entwaldung ganzer Gegenden fĂŒr den Rohstoffabbau. Die entsprechende „Ökonomie“ erfolgt lediglich linear: Man nimmt von der Natur, gibt aber nichts zurĂŒck. Dadurch entstehen mitunter riesige Krater in den Böden, in denen fĂŒr eine lange Zeit keine ökologischen Nischen mit einer ausreichenden BiodiversitĂ€t mehr entstehen.
  • Zu viel CO2 Produktion
  • Nukleare Zerstörungen und Kontaminationen durch die Waffenproduktion. Normal gewordene Kriege fĂŒr wirtschaftliche „Interessen“.
  • Gen-Manipulation ohne eine ausreichende Risikokalkulation. Die Dokumentation „Der Gen-Food Wahnsinn“ von 2012 weist durch zahlreiche Beispiele darauf hin, dass die durch die Gentechnik verĂ€nderten Lebensmittel fĂŒr die Zunahme von Erkrankungen wie Alzheimer, Lebensmittel-Allergien, Diabetes, Krebs, Autismus, und anderen zunehmend auftretenden Zivilisationskrankheiten in den letzten 30 Jahren verantwortlich sind. Die vielen Beispiele in der Dokumentation machen deutlich, dass vor allem der Monsanto Konzern fĂŒr die Menschheit zu einer realen Gefahr geworden ist. Die Folgen, die vor allem Gen-Mais, Gen Soja und Gen Baumwolle in Verbindung mit dem Einsatz von Round Up Ready (Inhalt: das Biozid Glyphosat) bislang hatten sind derart einschneidend, dass nicht nur fĂŒr die Produkte, sondern auch fĂŒr die Juristische Person Monsanto eine gesellschaftliche Ächtung und eine Zwangs-Liquidation gerechtfertigt erscheint. Da die amerikanische Lebensmittelkontrolle trotz vieler Hinweise und Beispiele die Gen-Manipulation von Lebensmitteln in keiner Weise eingeschrĂ€nkt hat, kann eine solche gesellschaftliche Schutzmaßnahme heute nur noch von „Unten“ erreicht werden. Wie sehr eine technische Manipulation der Natur in das Leben des heutigen Menschen eingreifen kann, wurde durch die Covid Impfstoffe deutlich, deren Einsatz wie auch der Einsatz der gen-manipulierten Nahrungsmittel nicht durch eine ausreichende RisikoprĂŒfung abgesichert war. Daher wurde der einfache BĂŒrger dazu gezwungen, selbst die Verantwortung fĂŒr die gesetzlich beschlossenen Injektionen zu ĂŒbernehmen, ein Akt, der einer politischen und körperlichen Vergewaltigung am helllichten Tag und in aller Öffentlichkeit gleichkommt. Dadurch hat sich gezeigt, was die heutige globale Medienmaschine in Bezug auf eine „Erziehung“ des Kulturmenschen tatsĂ€chlich leisten kann. Wer daher heute noch glaubt, das Bio-Tech Konzerne von einer anderen Moral motiviert sind als alle anderen Konzerne, der ist zwangslĂ€ufig eine Gefahr fĂŒr sich selbst.
  • Die klassische Nationalökonomie stĂŒtzt sich auf das grundlegende Ziel eines ökonomischen Gleichgewichts zwischen den realen Werten der jeweils produzierten GĂŒter in einer Kultur und dem dafĂŒr entsprechend erzeugten Tauschmittel Geld. Dadurch können die TauschgeschĂ€fte innerhalb einer Kultur durch einen regelrechten Tauschfluss ein Eigenleben entwickeln. Die westliche Finanzwirtschaft hat sich seit der Jahrtausendwende von dieser traditionellen Nationalökonomie distanziert, indem sie eine bodenlose Steigerung der Geldmenge betrieben hat, die bis heute nur in einem geringen Umfang einer fortschrittlichen Steigerung der Produktion von realen WirtschaftsgĂŒtern dient und vor allem dafĂŒr eingesetzt wird, abstrakte „Geldprodukte“ zu generieren, die aus Geld immer mehr Geld generieren.Diese bis heute maßlos und bodenlos gewordene abstrakte Gewinnschöpfung kommt nur denjenigen zugute, die genĂŒgend Geld haben, um daraus immer mehr Geld machen zu können. Das Perfide an dieser Geldpolitik, die bereits 1985 durch den neoliberalen „Washington Consensus“ eingeleitet wurde, besteht darin, dass sie auf eine untergrĂŒndige Weise dafĂŒr sorgt, dass sich das gesamte Vermögen einer Kultur fortschrittlich in den HĂ€nden von wenigen Menschen konzentriert. Dadurch konzentriert sich auch der reale Einfluss auf die Gestaltung des Kulturalltags auf wenige Menschen, was zwangslĂ€ufig ĂŒber kurz oder lang auf die Verwirklichung einer oligarchischen Kulturdiktatur der plutokratischen Art hinauslĂ€uft. Es ist daher wichtig, dass der heutige Mensch die global gewordene westliche Finanzpolitik der neoliberalen Art durchschaut, um zu begreifen, auf welche Weise die heutigen kulturellen „SachzwĂ€nge“ entstanden sind, die dem „einfachen“ Menschen das Leben immer schwerer machen. Diese Entwicklung kann vor allem dadurch erfolgen, dass das Geld bis heute kulturell nicht versichert ist, wĂ€hrend z.B. Aktien als verbriefte Eigentumstitel eines realen Firmensachwerts eine relative Wertversicherung aufweisen. Dies gilt in einem noch stĂ€rkeren Maße fĂŒr Anlagen in Edelmetalle und Immobilien. Wer weit mehr Geld hat, als er zum Leben benötigt, kann daher seit der Jahrtausendwende sein Vermögen durch bestimmte Anlagen und durch die „normal“ gewordene neoliberale Finanzpolitik in einer relativ gesicherten Weise steigern. Ab 2019 hat man damit begonnen, die seit der Jahrtausendwende in einer bodenlosen Weise angestiegene Geldmenge im Sinne der klassischen Nationalökonomie mit den real produzierten GĂŒterwerten abzugleichen, um die Weltwirtschaft weiter stabil halten zu können. Dies war und ist nur durch eine Inflation möglich, die den Wert des Geldes reduziert und den Wert der Sachwerte erhöht, so dass eine entsprechende Preissteigerung fĂŒr alle WertgĂŒter die Folge ist. Der reiche Mensch, der in Aktien, Edelmetalle und Immobilien investiert hat, wird daher durch die neoliberale Finanz-und Wirtschaftspolitik, die seit der Jahrtausendwende zunehmend durch globale Finanzkonzerne und Banken gestaltet wird, zu einem „garantierten“ Gewinner und der kleine Mann zu einem „garantierten“ Verlierer. Solange der Mensch diese im Grunde willkĂŒrliche Kulturgestaltung so widerstandslos schluckt, wie er nahezu alle derartigen kulturellen Entwicklungen in den letzten 70 Jahren geschluckt hat, wird er zwangslĂ€ufig frĂŒher oder spĂ€ter zu einem „Sklavenmenschen“ der Kultur und erfĂ€hrt eine dementsprechende niedrige WertschĂ€tzung. Mit dieser Entwicklung muss sich der heutige „einfache Mensch“ immer mehr herumschlagen, da die neoliberale Macht und Vermögenskonzentration in den Kulturen bereits stark fortgeschritten ist.

Die Dokumentation „The Corporation“ kommt anhand ihrer akribischen Recherchen zum Verhalten und ĂŒber die Wirkungen der Konzerne zu der Schlussfolgerung, dass die Konzerne durch ihr kĂŒnstliches Konstrukt der „Juristischen Person“ keinerlei biologische und soziale Verantwortung ĂŒbernehmen und daher auch keine natĂŒrliche Schuld empfinden. Daher verĂ€ndert sich das Verhalten der Konzerne auch dann nicht, wenn die destruktiven Auswirkungen einer Konzernpolitik fĂŒr alle offensichtlich geworden sind. Konzerne verletzen dabei auch soziale Normen und gesetzliche Vorschriften je nach der Höhe einer dadurch drohenden Strafe, da viele Konzerne etwaige vom Staat verhĂ€ngte Bußgelder aus ihrer Portokasse bestreiten können.

Alle Verhaltensweisen, die bis heute beispielhaft fĂŒr das Verhalten der „Juristischen Person“ geblieben sind, lassen in Hinsicht auf die WHO Definition fĂŒr psychische Erkrankungen die Feststellung zu, dass es sich bei der Juristischen Person um eine psychopathische Person handelt, die sowohl fĂŒr den Kulturmenschen als auch fĂŒr die Natur der Erde existenzbedrohend ist. An diesen Untersuchungsbefunden der Dokumentation von 2005 hat sich bis heute nichts Wesentliches geĂ€ndert. Dadurch haben viele Konzerne eine monopolartige Machtstellung erreicht und beherrschen dadurch viele heutige Gesellschaften auf eine indirekte Weise.

Seit der 1921 erfolgten GrĂŒndung des CFR (Council On Foreign Relations) durch Edward Mandell House, waren nicht nur alle namhaften amerikanischen Konzerne, sondern auch viele hohe Beamte der amerikanischen Regierung entweder Mitglieder des CFR oder zu Gast beim CFR. Vor allem auf diesem Weg konnte die psychopathische Juristische Person auf das Gesellschaftsleben des Menschen immer mehr Einfluss generieren. Dieser Einfluss hat sich zuerst auf ganz Amerika, dann auf alle westlichen Staaten und seit der Jahrtausendwende auf alle LĂ€nder der Erde ausgedehnt.

Wird das Konstrukt der Juristischen Person, das bis heute eine asoziale und widernatĂŒrliche kapitalistische Betriebsamkeit legalisiert und immunisiert nicht durch eine allgemeine menschliche Bewusstseinserweiterung aufgelöst, dann können auch die Mitarbeiter dieser „Juristischen Personen“ keine soziale und biologische Gesinnung in die Umsetzung bringen. Die GeschĂ€ftsagenda der Konzerne ist mit einem Computerprogramm vergleichbar, das stets nach den geringsten Kosten und Aufwendungen fĂŒr eine Produktion sucht und sich auf den maximalen Profit fokussiert. Auf die ein oder andere Weise produzieren die Konzerne dadurch zwangslĂ€ufig eine Ausbeutung aller verfĂŒgbaren Ressourcen und damit auch eine Sklaverei der „SachzwĂ€nge“ die den heutigen Menschen langsam aber sicher in einen obligatorischen Nutzmenschen verwandelt, nicht anders als es mit den Pflanzen und Tieren geschehen ist, die bis heute zu rechtlosen Nutzpflanzen und Nutztieren geworden sind. Ein Mensch muss daher heute kein Genie sein, um zu begreifen, was auf ihn in der nahen Zukunft wartet, wenn die Konzerne weiterhin erfolgreich fusionieren und Monopole ausbilden, die den Menschen endgĂŒltig zu einem ohnmĂ€chtigen Spielball von „Juristischen Personen“ machen.

Diese Abhandlung ist Teil des Buches “ Die Heilung der kulturellen Seele”. das in KĂŒrze erscheint. Das Buch zeigt eine konstruktive Möglichkeit auf, mit der heutigen Kultrkrise umzugehen und bildet den natĂŒrlichen Bewusstseinsprozess ab, der zu einer natĂŒrlichen Demokratie der symbiotischen Gleichberechtigung fĂŒhrt.

Eine zusĂ€tzliche Möglichkeit der weiterfĂŒhrenden Auseinandersetzung mit der Kulturgeschichte, den kulturellen Problemstellungen von heute und den bereits existierenden AnsĂ€tzen fĂŒr die Verwirklichung einer natĂŒrlichen Demokratie der symbiotischen Gleichberechtigung ermöglichen die BĂŒcher:

    1. Die Geschichte der kulturellen Fehlentwicklung durch die Erfindung der Sklaverei
    2. 2035 – Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab - Eine berechtigte Warnung
    3. Die Befreiung von der Standeskultur durch den natĂŒrlichen dritten Weg
    4. German Angst - Ihre geschichtlichen Wurzeln und ihre ideologische Aufarbeitung“

    Sie finden eine Kurzbeschreibung der BĂŒcher im Nachwort.

 

Inhaltsverzeichnis

 

Einleitung

  1. Das Narrativ der 5000 Jahre alten Standeskultur
  2. Der Kapitalismus und die soziale Degeneration
  3. Der ökonomische Neoliberalismus und der politische Feminismus
  4. Die Agenda 2030
  5. Die Partei der GRÜNEN als Brennpunkt des ökonomischen Neoliberalismus und des politischen Feminismus
  6. Das Vergessen der Geschichte
  7. Die Gefahren der EU fĂŒr den heutigen EuropĂ€er
  8. Die Natur des Menschen
  9. Die Erziehungsmethoden der Standeskultur und ihre Folgen
  10. Die Identifikation mit dem Aggressor - ein regelrechter Motor der Standeskultur
  11. Die von der Standeskultur verursachten psycho-sexuellen Verletzungen
  12. Die kulturbedingten Suchtentwicklungen des Menschen
  13. Die traditionelle Religion und ihre destruktive Wirkung auf die heutige Kulturorganisation
  14. Das idealistische Konzept der AuserwÀhltheit
  15. Die Probleme mit der Panik und mit der allergischen Reaktion
  16. Das schnelle intuitive Denken und das langsame analytische Denken

Zusammenfassung und Schluss

Nachwort

 

Textauszug

 

Die Partei der GRÜNEN als ein Brennpunkt des ökonomischen Neoliberalismus und des politischen Feminismus


Keine Partei reprĂ€sentiert die heutige ideologische und emotionale Spaltung des Menschen so sehr, wie die Partei der GRÜNEN. Die Partei ist aus der 68er-Revolution hervorgegangen, die in vieler Hinsicht allergische und extremistische Tendenzen sowohl der ideologischen als auch der praktischen Art entwickelt hatte. Das Kernziel der Partei der GRÜNEN war zu Beginn eine biologische Politik, sowohl in Bezug auf die menschliche Sozialnatur als auch in Bezug auf die Natur der Erde.

Durch eine Integration des neoliberalen Gedankenguts um die Jahrtausendwende ist es zu einer widersprĂŒchlichen politischen Entwicklung innerhalb der Partei der GRÜNEN gekommen. Dies hatte einen krankhaften ideologischen Spagat innerhalb der Politik der GRÜNEN zur Folge, den die Partei bis heute nicht aufgelöst, sondern immer weiter beibehalten und kultiviert hat. Dieser Spagat besteht vor allem darin, dass die relativ ungreifbaren kulturellen Problemstellungen von heute, wie z. B. das Klimaproblem herausgegriffen und ins Zentrum der Aufmerksamkeit und des politischen KalkĂŒls gestellt werden. Gleichzeitig werden die zahlreichen anderen heutigen Überlastungen der Natur, die durch den neoliberalen Kapitalismus verursacht werden, nur jeweils oberflĂ€chlich angesprochen und fristen daher ein relativ beschattetes Dasein innerhalb der Politik der GRÜNEN.

Dadurch ist nach und nach eine positivistische politische Religion innerhalb der Partei der GRÜNEN entstanden, die an den Ursachen der heutigen Probleme des Menschen gezielt vorbeigeht. Diese politische Religion wurde mit der Zeit auch von den anderen politischen Parteien aufgegriffen und nach und nach umgesetzt. Bis heute hat sich dadurch unter anderem der positivistische Glaube innerhalb der „1. Welt“ verfestigt, man könne die Überlastung der Natur der Erde durch den Menschen vor allem durch eine COÂČ Steuer reduzieren. Eine einfache Betrachtung der gegenwĂ€rtigen kulturellen und ökologischen Gemengelage zeigt jedoch, dass die COÂČ Steuer die derzeitige kulturbedingte UmweltĂŒberlastung weiter forcieren wird. Die COÂČ Steuer fĂŒhrt nicht nur zu einer Erhöhung des Spritpreises, sondern auch zu einer Erhöhung der allgemeinen Lebenshaltungskosten. Die Folge davon ist unter anderem, dass sich immer weniger Menschen eine biologisch erzeugte Nahrung leisten können, so dass die Nachfrage nach den Massenprodukten der industriellen Landwirtschaft in naher Zukunft steigen wird.

Dies hat zwangslĂ€ufig zur Folge, dass sich die neoliberalen AgrarwĂŒsten und BetonwĂŒsten zunehmend ausweiten und die Natur der Erde immer mehr einschrĂ€nken und belasten. Es ist bereits seit langem bekannt, dass innerhalb von nur 7 Jahren eine biologische Renaturierung der globalen Ackerböden möglich ist, so dass wieder natĂŒrliche Humusböden auf der ganzen Welt entstehen, die ca. 19 Milliarden Tonnen COÂČ in der Erde binden können. Daher erweist sich die COÂČ Steuer fĂŒr die Natur der Erde insgesamt als kontraproduktiv, da die Agrarindustrie grundsĂ€tzlich alle Kosten so weit wie nur möglich reduziert. Eine aufwĂ€ndige Renaturierung der Ackerböden ist dadurch in naher Zukunft so gut wie ausgeschlossen.

Die Erhöhung der COÂČ Steuer wird letztlich vollstĂ€ndig auf den Verbraucher abgewĂ€lzt, so dass sie allenfalls einer neoliberalen Staatsorganisation und einer neoliberalen Wirtschaft durch einen entsprechenden Macht- und Profitzuwachs zugutekommt. Da die Maßnahmen, die zu einer realen Entlastung der menschlichen und der irdischen Natur fĂŒhren könnten, durch die gegenwĂ€rtige Konzentration des Menschen auf die ungreifbaren biologischen Probleme nicht aufgegriffen und umgesetzt werden, spielt der Mensch heute mit sich selbst ein gefĂ€hrliches Spiel. Letztlich kann nur die gezielte EinschrĂ€nkung der globalen Luxuswirtschaft und die Umsetzung einer biologischen Landwirtschaft und Konsumwirtschaft die Überlastung der Erde und die Überlastung des heutigen Kulturmenschen auf eine wirksame Weise reduzieren.

 

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Buchdaten

Taschenbuch

Das Taschenbuch umfasst 106 Seitem, hat die ISBN Nr. 978-3-75689-828-2 und ist fĂŒr 14,00 Euro in allen Buchhandlungen und in vielen Internet-Buch-Shops erhĂ€ltlich.

Sollten Sie das Buch durch eine alternative Quelle beziehen wollen, dann greifen Sie auf den Buch-Shop Autorenwelt zurĂŒck.

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E-Book

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Zum Lesen des E-Books können Sie auf das kostenlose Lesesprogamms von Adobe zurĂŒckgreifen.

 

Nachwort

Das Buch “2035 - Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab” ist das 2. Buch einer Buch-Trilogie, die durch ein intensives 40-jĂ€hriges Studium der Kulturgeschichte und der Religionsgeschichte entstanden ist.

1. Teil: Das Buch „Die Geschichte der kulturellen Fehlentwicklung – oder die Erfindung der Sklaverei und ihre Folgen“ beleuchtet die Kulturgeschichte des Menschen aus der biologischen und sozialen Perspektive und kommt zu der Schlussfolgerung, dass der Mensch durch die Umsetzung von Kulturen mit einer absolutistischen Standeseinteilung eine gravierende soziale Fehlentwicklung der menschlichen Gemeinschaftsorganisation eingelĂ€utet hat. Das Buch zeichnet die Folgen dieser Fehlentwicklung von der frĂŒhen Antike bis in die Gegenwart nach und konzentriert sich dabei auf die Kulturgeschichte des Westens. Dadurch erreicht der Leser ein tieferes VestĂ€ndnis dafĂŒr, wie und warum es zu den kulturellen Problemstellungen gekommen ist, mit denen der Mensch heute zu kĂ€mpfen hat.

Einen Auszug des Buches finden Sie auf der Internetseite:  www.die-geschichte-der-kulturellen-fehlentwicklung.de

3. Teil: Das Buch „Die Befreiung von der Standeskultur - durch den natĂŒrlichen dritten Weg“ setzt sich mit den Möglichkeiten des heutigen Menschen auseinander, eine nachhaltige demokratische Gesellschaftsorganisation zu erreichen, die sich durch eine biologische Legitimation von Unten nach Oben vollzieht.

Einige Auszuge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.die-befreiung-von-der-standeskultur.de

 

Das Buch „German Angst“

Das Buch „German Angst - Ihre geschichtlichen Wurzeln und ihre ideologische Aufarbeitung“ beleuchtet ein besonderes Symptom der traditionellen Standeskultur: Die Entstehung einer ĂŒbernatĂŒrlichen Angst, die nicht nur die menschliche Seele, sondern auch den menschlichen Verstand lĂ€hmt. Davon waren und sind die deutschen Völker in einer besonderen Weise betroffen.

Die deutsche Geschichte ist durch 3 traumatische DreißigjĂ€hrige Kriege und durch 350 Jahre einer „Schwarzen PĂ€dagogik" geprĂ€gt, die das Verhalten der Deutschen noch heute in einer erheblichen Weise beeinflussen. Vor allem in persönlichen und kulturellen Krisenzeiten kommt dadurch in vielen Deutschen eine besondere „German Angst" zum Vorschein, die durch ein besseres VerstĂ€ndnis der menschlichen Natur erheblich reduziert werden kann.

Einige AuszĂŒge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.german-angst.info

 

Über den Autor

Wie und weshalb ich zu einem Kulturforscher geworden bin

Der Hauptgrund fĂŒr diese Entwicklung war die Tatsache, dass ich in eine extrem narzisstische Familie hineingeboren wurde, so dass ich zu einem besonders selbstloses Familienmitglied geworden bin und mit 20 Jahren eine allergische Reaktion auf alle Familienmitglieder entwickelt habe. Ich meine Kindheit nur ĂŒberlebt, weil ich schon sehr frĂŒhzeitig damit begonnen hatte, meine Familie so weit wie möglich zu meiden und mich mit der drĂ€ngenden Frage beschĂ€ftigt habe, warum das Leben so schwierig ist.

Nach 40 Jahren der intensiven Forschung habe ich meine Antwort gefunden und mich durch die erreichte Klarheit von allen ĂŒbernatĂŒrlichen SchuldgefĂŒhlen und Ängsten befreit, die der Narzisst so hervorragend in die GemĂŒter der „naiven“ Kinder und Erwachsenen einzupflanzen versteht. Dadurch kann ich heute ganz anders mit meinen Kindheitserfahrungen umgehen, als es mir lange Zeit möglich war und gestalte mein Leben auf eine selbstbestimmte Weise.

In den letzten 20 Jahren meiner insgesamt 40-jĂ€hrigen BeschĂ€ftigung mit meinen Kulturererlebnissen konnte ich jeweils durch eine winterliche Arbeitspause von 5 Monaten die Kulturgeschichte, die Religionsgeschichte, die Wissenschaften der Biologie, der Psychologie, der Soziologie, der Ethnologie und andere interessante Forschungsgebiete auf eine selbstĂ€ndige Weise studieren und mir durch meinen inwendigen Antrieb ein umfassendes Wissen erschließen.