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Das Copyright, das Ursprungsrecht und das Verwertungsrecht des Seiteninhalts bleiben grundsĂ€tzlich beim Autor. FĂŒr eine mediale Verwendung von TeilauszĂŒgen des Buches geben Sie bitte wie ĂŒblich die Quelle an.

 

Vorwort

In den letzten Monaten haben sich die Analysen und Voraussagen des Buches „2035 - Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab”als zutreffend erwiesen. Dadurch hat sich insbesondere was die Politik der GRÜNEN und ihre Folgen betrifft eine Diskussion verschĂ€rft, die zu zusĂ€tzlichen Artikeln gefĂŒhrt hat, die ich in den Medien veröffentlich habe und die ich in dieses besondere Vorwort der Buch-Informationsseite integriert habe.

 

Die widersprĂŒchliche Politik der GRÜNEN

Die GRÜNEN haben sich durch ihre Entscheidung wĂ€hrend der Schröder/Fischer Regierung um die Jahrtausendwende eine neoliberale deutsche Politik zu akzeptieren, in einen fundamentalen inneren Widerspruch verwickelt.

Wie bereits der Kapitalismus des 19. Jahrhunderts gezeigt hat, lĂ€sst sich ein liberaler Kapitalismus nicht mit grĂŒnen Zielen vereinbaren, da er grundsĂ€tzlich weder auf die Umwelt noch auf den Menschen ausreichend RĂŒcksicht nimmt. Stattdessen richtet sich der liberale Kapitalismus nach einer möglichst effektiven Ausbeutung der zur VerfĂŒgung stehenden Ressourcen aus, um diese auch auf eine widernatĂŒrliche und unmenschliche Weise zu „Kapital“ zu machen. Diese ĂŒbernatĂŒrliche und asoziale Wirtschaftsagenda ist das Kind einer Herrenmenschen-WillkĂŒr und damit eine Ausgeburt der traditionellen Standeskultur. Sie zeigt sich unter anderem in den Folgen der ĂŒbernatĂŒrlichen Konzeptionen des Kreditvertrags, des Eigentums als einem ĂŒbernatĂŒrlichen Besitztitel und in anderen wirtschaftlichen Regulierungen, die mit einer relativ agierenden Natur und einer natĂŒrlichen Ökonomie nicht vereinbar sind. Erst heute wird richtig deutlich, dass die Unvereinbarkeit der neoliberalen Wirtschaft mit einer relativ sich organisierenden Natur zu einer schweren Kulturkrise fĂŒhren kann, die sich nicht durch positivistische politische Ideologien bewĂ€ltigen lĂ€sst.

Der heute bereits schizophrene ZĂŒge aufweisende fundamentale Widerspruch innerhalb der Politik der GRÜNEN wird durch eine weitere unglĂŒckliche politische Agenda untermauert: Viele feministische Frauen der 68er-Generation haben eine allergische Reaktion auf den Mann und auf das Patriarchat entwickelt und bis heute relativ unreflektiert beibehalten. Die panische oder allergische Reaktion stellt eine absolutistische Gegenreaktion auf einen unertrĂ€glichen Sachverhalt dar. WĂ€hrend die relativen natĂŒrlichen GegensĂ€tze von hell und dunkel, von sĂŒĂŸ und sauer und von + und – auf eine dynamische Weise jeweils ein ganzes Spektrum durch eine lebendige, sich ergĂ€nzende Wechsel-PolaritĂ€t verwirklichen, bewirkt eine kĂŒnstliche absolutistische Polarisierung wie z.B. die ideologische Polarisierung von „Gut und Böse“ eine Unvereinbarkeit der Pole, so dass sie sich feindlich gegenĂŒber stehen. Der Feminismus hat daher weder die widernatĂŒrliche Konstitution der Standeskultur noch die des absolutistischen Familien-Patriarchats verbessert. Vielmehr haben die Feministinnen der 68er-Generation durch ihre allergische Reaktion auf das Patriarchat ein absolutistisches Matriarchat geschaffen, das eine neue Form des Krieges zwischen den Geschlechtern erzeugt hat. Dieses neu sich entwickelnde absolutistische Familien-Matriarchat hat seinen Durchbruch durch einen Wechsel der patriarchalen in eine matriarchale Familienrechtsprechung zur Jahrtausendwende erreicht. Die dadurch entstehende Kooperation zwischen der neoliberalen Agenda und der feministischen Agenda findet bis heute ihre Schnittmenge in einem absolutistischen Machtstreben und in dem Streben nach einer ideologischen Deutungshoheit in der Kultur. Daher entwickelt die Partei der GRÜNEN heute ganz besondere ideologische, emotionale und politische BlĂŒten, die gefĂ€hrlich sind.

Durch die gegenseitige ErgĂ€nzung der neoliberalen Agenda, die 1985 mit dem „Washington Consensus“ begann und der feministischen Agenda der 68er-Bewegung hat der Standeskrieg von Reich gegen Arm und der Geschlechterkrieg seit der Jahrtausendwende in seiner IntensitĂ€t fortschrittlich zugenommen. Dadurch ist nicht nur die neoliberale Gangart, sondern auch das Verhalten der feministisch sich organisierenden Frau immer unnachgiebiger geworden und tendiert auf eine regelrechte Weise dazu bodenlos auszuarten. Viele der betroffenen Frauen haben dadurch ihre natĂŒrliche EmotionalitĂ€t mehr oder weniger eingefroren und durch einen oberflĂ€chlichen ideologischen Positivismus ersetzt, der dazu tendiert, sich mit einem bodenlosen emotionalen Fatalismus (HĂ€me) zu polarisieren. Diese Entwicklung geht damit einher, dass die feministische Frau, die dem Neoliberalismus viel zu verdanken hat, in einer geradezu hartnĂ€ckigen Weise blind fĂŒr die Folgen einer neoliberal agierenden Standeskultur geworden ist.

Die heutige ĂŒbernatĂŒrliche Kulturorganisation birgt daher ein ĂŒberaus explosives Potenzial, da die Industrielle Revolution den Menschen mit einer ĂŒbernatĂŒrlichen Technik ausgestattet hat. Der Einsatz dieser Technik fĂŒr die absolutistischen Machtinteressen der Herrenmenschen und der Robber Barons im gesamten 20. Jahrhundert gereicht dem heutigen Menschen zunehmend zum Schaden, da sie eine immer bodenloser entartende sadistische und masochistische menschliche Machtsucht verursacht. Dadurch verwandelt sich die heutige Standeskultur wie von selbst in eine alles Leben immer totalitĂ€rer kontrollierende Diktatur. Die widersprĂŒchliche Politik der GrĂŒnen hat daher ganz erhebliche, ĂŒberaus gefĂ€hrliche Folgeerscheinungen, die der Mensch auf eine tiefer gehende Weise analysieren und begreifen muss. Erst dann kann sich der Mensch aus der heutigen kulturellen Krisenentwicklung befreien, in die er sich selbst gebracht hat.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Mensch eine weitere wesentliche gegenwĂ€rtige Fixierung auflösen: Alle menschlichen Vorstellungen ĂŒber eine maschinisierte Kultur der Zukunft stellen eine ideologische Falle dar, da der Mensch dabei bis heute das Gesetz der natĂŒrlichen Ökonomie außer Acht lĂ€sst. Die natĂŒrliche Ökonomie baut jeweils auf eine wundersame Weise alles in einem Lebewesen ab, das nicht gebraucht bzw. verwendet wird. Die unweigerliche Wirkung dieses Gesetzes wird an einem gebrochenen Bein deutlich, das nach der Abnahme des Gipses einen deutlichen Muskelschwund aufweist. Ein maschinelles Kulturparadies ist daher an und fĂŒr sich eine tragische Denkfalle. Je mehr sich der Mensch durch Maschinen organisiert, desto mehr verliert er die FĂ€higkeit zu einer kreativen und selbstĂ€ndigen Selbstorganisation. Dadurch entsteht ein tragischer Teufelskreis, der zu einer immer stĂ€rker werdenden AbhĂ€ngigkeit des Menschen von der Maschine fĂŒhrt. Wie bei jeder AbhĂ€ngigkeit geht dies mit einem zunehmenden Verlust an Freiheit einher. Die Freiheit ist jedoch ein elementarer Bestandteil der universalen Natur, die sich sowohl durch eine relative Ordnung als auch durch ein relatives Chaos (Freiheit) auf eine dynamische Weise polarisiert. Indem der Mensch durch den Einsatz zu vieler Maschinen dieses elementare universale Gleichgewicht innerhalb seines Kulturlebens zersetzt, wird er notwendig zu einem sich selbst gefĂ€hrdenden bzw. zerstörenden Wesen.

 

Artikel 2

Antwort auf einen Leserbrief mit der Frage, weshalb sich der Artikel 1 auf die GRÜNEN konzentriert und die anderen Parteien nicht erwĂ€hnt.

Die Agenda der GrĂŒnen hat das Denken der Menschen inzwischen so weitgehend befruchtet, dass die seit der neoliberalen Schröder/Fischer Regierung in sich widersprĂŒchliche Politik der GRÜNEN immer mehr zu etwas „Normalem“ wird. Man kann nicht grĂŒn und neoliberal zugleich sein, wer dies dennoch versucht, der verhindert, dass der Mensch zu adĂ€quaten Kulturlösungen gelangt. Die GrĂŒnen haben seit der Schröder/Fischer Regierung eine heimliche politische Immunisierung der neoliberalen „Interessen“ beibehalten, so dass wir auch heute noch wertvolle Zeit damit vergeuden, die Hoffnung auf eine Co 2 Steuer zu setzen, von der von Anfang an klar, war, dass sie die Preise fĂŒr alles in die Höhe treiben und allenfalls den neoliberalen Interessen entgegen kommen wird. Es wĂ€re die eigentliche Aufgabe der GrĂŒnen gewesen, alternative wissenschaftliche Fakten zu berĂŒcksichtigen und zu vertreten, da sich z. B. alleine mit einer Regenerierung der industriellen Ackerböden zu Humusböden 19 Milliarden Tonnen CO 2 im Boden speichern lassen. Das aber will die neoliberale Agrarindustrie nicht, so dass hier wie bei vielen anderen Umweltfragen zu wenig oder gar nichts geschieht.

Dies grenzt an einen Verrat an allen, die auf die Versprechungen der GRÜNEN ihre Hoffnung gesetzt haben. Ein solcher Verrat ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, da er den Glauben des Menschen an sich selbst zerstört. Ein solcher Verrat wiegt schwer und rechtfertigt eine Konzentration des Artikels auf die GRÜNEN.

Die SPD ist in der Tat kaum besser, da sie sich als Arbeiterpartei gegrĂŒndet hat und sich ebenfalls wĂ€hrend der Schröder/Fischer Regierung in fundamentale WidersprĂŒche verstrickt hat. FĂŒr die FDP hat sich dadurch ein neues politisches Feld ergeben, durch das sie heute ganz offen und selbstverstĂ€ndlich fĂŒr eine neoliberale Politik eintreten kann. Auch die CDU bzw. Angela Merkel hat die neoliberale Agenda ĂŒbernommen und in einer ĂŒbereifrigen Weise gefördert. Es waren allerdings die GrĂŒnen, die durch ihre inneren ideologischen WidersprĂŒche nach der Weltwirtschaftskrise von 2008 aus der traditionellen Politik eine politische Religion geformt haben. Dadurch ist eine grĂŒne politische Agenda entstanden, die sich jederzeit wie ein FĂ€hnchen im Wind drehen kann und dabei auf eine erstaunliche Weise scheinbar immer Recht hat. Diese willkĂŒrliche positivistische Organisation der politischen Ideologie bleibt im Inneren notwendig so scheinheilig, dass alle diejenigen, die an die GRÜNEN glauben, frĂŒher oder spĂ€ter schmerzhaft enttĂ€uscht werden. Die GrĂŒnen haben bei der Bundestagswahl knapp 15 % erreicht, da die Menschen ihre Hoffnungen verstĂ€rkt auf die GRÜNEN gesetzt hatten. Aus diesen GrĂŒnden wiegt heute die EnttĂ€uschung vor allem in der jungen Generation schwer.

Viele Parteien haben die neue grĂŒne Agenda einer politischen Religion nach 2008 ĂŒbernommen, so dass bis 2012 eine „ganzheitliche“ politische Religion in der BRD entstanden ist, die sich jeweils nach dem richtet, was man bzw. der Neoliberalismus und Feminismus gerade möchte und was „angesagt“ ist und nicht nachdem, was fĂŒr die Natur und den Menschen am besten ist.

 

 

Inhaltsverzeichnis

2035 - Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab - eine berechtigte Warnung

Einleitung

  1. Das Narrativ der 5000 Jahre alten Standeskultur
  2. Der Kapitalismus und die soziale Degeneration
  3. Der ökonomische Neoliberalismus und der politische Feminismus
  4. Die Agenda 2030
  5. Die Partei der GRÜNEN als Brennpunkt des ökonomischen Neoliberalismus und des politischen Feminismus
  6. Die deutsche Vergesslichkeit
  7. Die Gefahren der EU fĂŒr den heutigen EuropĂ€er
  8. Die Natur des Menschen
  9. Die Erziehungsmethoden der Standeskultur und ihre Folgen
  10. Die Identifikation mit dem Aggressor - ein regelrechter Motor der Standeskultur
  11. Die von der Standeskultur verursachten psycho-sexuellen Verletzungen des Menschen
  12. Die kulturbedingten Suchtentwicklungen des Menschen
  13. Die traditionelle Religion und ihre destruktive Wirkung auf die heutige Kulturorganisation
  14. Das idealistische Konzept der AuserwÀhltheit
  15. Die Probleme mit der Panik und mit der allergischen Reaktion
  16. Das schnelle intuitive Denken und das langsame analytische Denken

Zusammenfassung und Schlussfolgerung

Nachwort

 

Einleitung

WĂ€hrend sich der Mensch mit relativ ungreifbaren Problemen wie dem Corona-Virus und der KlimaerwĂ€rmung auseinandersetzt, verwandelt er die Erde in einer fortschrittlichen Weise in eine AgrarwĂŒste, in eine BetonwĂŒste und in ein ProblemmĂŒlldepot. Dadurch ignoriert der Mensch die existenziellen Problemstellungen, fĂŒr die er in einer eindeutigen Weise verantwortlich ist und tĂ€uscht sich darĂŒber hinweg, dass er im Begriff ist, die Kultur in eine widernatĂŒrliche Megamaschine zu verwandeln. Alle positivistischen Vorstellungen von einer glorreichen technischen Zukunft verdrĂ€ngen daher in einer gefĂ€hrlichen Weise, dass die gegenwĂ€rtige kapitalistische Standeskultur den Menschen und die Natur in einer fortschrittlichen Weise ĂŒberfordert und ĂŒberlastet.

FĂŒr diese Entwicklung ist nicht nur die Interessengemeinschaft der heutigen „Herrenmenschen“ verantwortlich. Die Beziehungskonstitutionen der traditionellen Kultur, die durch eine absolutistische Kasteneinteilung der Menschen bestimmt sind, halten sich mit einer unsichtbaren Gewalt der sado-masochistischen Art (TĂ€ter-Opfer-Beziehung) aufrecht und sorgen fĂŒr eine stĂ€ndige seelische und geistige Vergiftung der Gesellschaft.

 

Das Narrativ der 5000 Jahre alten Standeskultur

Wie wir heute wissen, organisieren sich das Universum und die Natur der Erde auf eine relative Weise. Damit ist die Standeskultur zwangslĂ€ufig ein ĂŒbernatĂŒrliches Produkt des Menschen, da die Klasseneinteilungen nicht wie die sozialen Ordnungen der Tiere relativ, sondern absolutistisch konstituiert sind. Die Erfindung der Standeskultur hat daher dazu gefĂŒhrt, dass sich der Mensch durch eine ĂŒbernatĂŒrliche Selbstorganisation von der Natur abgetrennt hat und „sĂŒndig“ geworden ist.

Da sich der Mensch nicht nur durch eine besondere Sozialnatur, sondern auch durch eine besondere FĂ€higkeit zur freiheitlichen Lebensgestaltung auszeichnet, wurde durch die Erfindung der Sklaverei eine absolutistische kulturelle Einteilung der Menschen in StĂ€nde, Kasten oder Klassen unabdingbar. Der dadurch entstehende „Herrenmensch“ hat die Standeseinteilung der Gesellschaft durch eine militĂ€rische Streitmacht und durch eine beĂ€ngstigende Religion abgesichert. Dadurch ist es ihm gelungen, die „einfachen“ Menschen auf Dauer in ihren jeweiligen gesellschaftlichen StĂ€nden gefangen zu halten.

Bis heute ist dem Menschen nicht hinreichend bewusst geworden, dass die Konstitution einer absolutistischen hierarchischen Standesgesellschaft die besondere soziale und freiheitliche Natur des Menschen erheblich verletzt. Seit etwa 5000 Jahren entwickelt der Mensch dadurch innerhalb seiner jeweiligen Standeskultur entsprechend verzerrte, destruktive Weltanschauungen und Verhaltensweisen. Was wir heute erleben, ist daher der vorlĂ€ufige Höhepunkt einer fortschrittlichen asozialen und widernatĂŒrlichen Fehlentwicklung der Standeskultur in den letzten 5000 Jahren.

Die heute fĂŒr die Aufrechterhaltung der Standeskultur angewandten Mittel bestehen vor allem in einer kalten Politik, einer kalten Ökonomie und einer kalten BĂŒrokratie, die den Menschen jeweils in einer „selbstverstĂ€ndlichen“ Weise vereinnahmen und keine nachhaltige Empathie fĂŒr irgendein Lebewesen der Erde generieren. Die Konstitution der heutigen Standeskultur ist daher weniger denn je mit der besonderen sozial-symbiotischen Natur des Menschen vereinbar, die sich im Lauf von ca. 500.000 Jahren durch einen natĂŒrlichen Evolutionsprozess entwickelt hat und die der Mensch nicht ohne Folgen einfach „verbessern“ kann.

Durch die Industrielle Revolution und durch die BegrĂŒndung einer kapitalistischen Ökonomie hat sich der Mensch innerhalb der modernen Standeskultur eine materielle Lebensversicherung erzeugt, die dem Kulturmenschen eine scheinbare Ersatzlösung fĂŒr seine mangelhafte soziale Lebensversicherung ermöglicht. Es stellt sich heute jedoch immer deutlicher heraus, dass diese Ersatzversicherung den Menschen in eine Konsumsucht gefĂŒhrt hat, die langsam aber sicher die menschliche Natur und die Natur der Erde ĂŒberfordert.

Es ist daher wichtig, dass der Mensch diese Entwicklung auf die Erfindung der Sklaverei und der Standeskultur zurĂŒckfĂŒhren kann, damit er sich in einer wirksamen Weise von einer widernatĂŒrlichen Kulturorganisation befreien kann.

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Der ökonomische Neoliberalismus und der politische Feminismus

Aus der Sicht der „Interessen“ der heutigen Herrenmenschen ist die „optimale“ Standeskultur dann erreicht, wenn die Familien in ihren Wohnungen selbstbezogen und weitestgehend isoliert von anderen Familien leben. Die dafĂŒr angestrebte digitale Welt eines „Home-Shopping“ und eines „Home-Office“, fĂŒr die eine zukĂŒnftige Überwachung durch eine „mitteilsame“ Medientechnik möglich ist, stellt die „optimale“ Vision einer „perfekten„ Standeskultur dar. Durch die Einrichtung einer direkten Vernetzung des einfachen Menschen mit der staatlichen Exekutive und den Wirtschaftskonzernen (z.B. Amazon), kann in der „integrierten“ Wohnung ein besonderes Familienuniversum entstehen, das in Bezug auf eine zentralisierte KulturautoritĂ€t durch eine Beziehungsnorm von Allmacht und Ohnmacht geprĂ€gt ist.

Diese Agenda einer „schönen neuen digitalen Welt“ hat vor allem durch die jĂŒngste Corona-Politik eine erste kulturelle Konsolidierung erreicht. Die aggressive politische Isolierung des Menschen vom Menschen und die zunehmende Organisation der materiellen Selbstversorgung ĂŒber das Internet hat in ideologischer und emotionaler Hinsicht eine spĂŒrbare kulturelle Wandlung erzeugt. Dadurch ist der moderne Mensch relativ unbemerkt in die Gefahr geraten, zu einer seelenlosen HĂŒlle zu werden, die kulturellen Befehlen und „SachzwĂ€ngen“ bereitwillig nachkommt und das eigene Kulturverhalten fĂŒr die Sicherung des materiellen Lebenserhalts auf eine unhinterfragte Weise „optimiert“.

Auf diesem Weg droht sich die Zukunftsvorstellung des heutigen „Herrenmenschen“ zu erfĂŒllen, die bereits 1985 mit dem „Washington Consensus“ durch die Wiederauflage des „liberalen“ Kapitalismus aus dem 19. Jahrhundert zu einer neuen neoliberalen Religion geworden ist. Der liberale Kapitalismus des 19. Jahrhunderts, der die Kulturen der „1. Welt“ nicht nur in starke soziale Verwerfungen gefĂŒhrt, sondern auch in den 1. und 2. Weltkrieg getrieben hat, wurde durch den Washington Consensus nach und nach wieder eingefĂŒhrt. So ist es kein Wunder, dass das Prekariat in der Welt trotz eines immensen wirtschaftlichen Aufschwungs in den letzten 35 Jahren immer weiter zugenommen hat. Mit dem Washington Consensus hat eine Ă€ußerst gefĂ€hrliche ökonomische und politische Entwicklung ihren Anfang genommen, durch die sich der Mensch heute wieder auf dem Weg zu einer kulturellen Krise befindet.

Der durch den Washington Consensus eingelĂ€utete globale neoliberale Krieg von Reich gegen Arm wurde durch Warren Buffet, einem der reichsten MĂ€nner der Welt, 2005 durch das folgende Statement bestĂ€tigt: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg fĂŒhrt, und wir gewinnen. https://www.attac-kreis-coesfeld.de/?p=1053 Heute können wir durch die kulturelle Entwicklung zum ersten Mal richtig ermessen, dass der Gewinn dieses Krieges durch die Reichen einen Verlust fĂŒr alle Menschen bedeuten wird, einen Verlust der Freiheit und einen Verlust der Hoffnung des Menschen auf den Menschen.

David Rockefeller hat 1994 vor dem Wirtschafts-Ausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council) das folgende Statement abgegeben: “Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.“ https://www.c-span.org/video/?c4866574/user-clip-david-rockefeller-speech-1994- annual-ambassadors-dinner Diese Krise ist nun da, so dass wir angesichts der gegenwĂ€rtigen kulturellen  Entwicklungen in der Tat von einem wirksamen neoliberalen Narrativ der oberen 10.000 sprechen können, das die „Interessen“ der Reichen langsam aber sicher durchsetzt. Dieses Narrativ, das auch in der Agenda 2030 zum Ausdruck kommt, beinhaltet das Ziel einer absolutistischen und zentralistischen Machtkonstitution in allen Kulturen der Welt.

Eine zentralistische Diktatur der Wenigen hat notwendig den Verlust der Freiheit der Vielen zur Folge, da eine diktatorische Machtkonstitution nicht anders „erfolgreich“ umgesetzt werden kann. Der Preis dieser Diktatur ist fĂŒr den Einzelnen immens, da er dadurch seine Möglichkeiten zur KreativitĂ€t, zur Freiheit und zur Lebendigkeit einbĂŒĂŸt und sein natĂŒrliches Lebensgeschenk eine „ganzheitliche“ Pervertierung erfĂ€hrt. Es ist daher wichtig, dass der Mensch die Ziele der Agenda 2030 als widernatĂŒrlich begreift und nicht als eine Lösung fĂŒr die heutigen Kulturprobleme erachtet, da er dadurch zwangslĂ€ufig den Bock zum GĂ€rtner macht.

 

Die deutsche Vergesslichkeit

Die neue politische Konstellation einer Ampelkoalition von GrĂŒnen, SPD und FDP stellt in vieler Hinsicht den „Worst Case“ fĂŒr die Deutschen dar, da sie eine fortschrittliche Potenzierung einer neoliberalen und feministischen Politik bedeutet. Da die neue Ampelkoalition auf eine politische RĂŒckendeckung durch den grĂ¶ĂŸeren Teil des deutschen Volkes bauen kann, kommt die sich abzeichnende politische Programmatik einer generellen Immunisierung sowohl des Neoliberalismus als auch des Feminismus gleich. Diese Verfestigung einer letztlich willkĂŒrlichen politischen und ökonomischen Religion kann nicht nur fĂŒr die Deutschen ĂŒberaus gefĂ€hrlich werden.

Deutschland ist durch die Kanzlerschaft von Gerhard Schröder und durch die Kanzlerschaft von Angela Merkel in den letzten 20 Jahren zu einem Land geworden, das seine BĂŒrger zunehmend der neoliberalen und der feministischen Agenda ausgeliefert hat. Dadurch wurden die kulturellen Weichen immer deutlicher in Richtung Diktatur gestellt, so dass sich durch den Corona-Virus eine zunehmend „selbstverstĂ€ndlich“ werdende Gesundheitsdiktatur in Deutschland verwirklichen konnte.

Die Bereitwilligkeit, mit welcher die meisten Deutschen diese Diktatur akzeptiert haben, zeugt von einer brisanten deutschen Vergesslichkeit und einem entsprechenden gefĂ€hrlichen Leichtsinn. Viele Deutsche sind sich heute der Tatsache nicht bewusst, dass Konrad Adenauer zahlreiche NazifunktionĂ€re wieder in den gehobenen Staatsdienst integriert hat und die politischen Parteien ab 1955 viele ehemalige NSDAP Mitglieder ungeprĂŒft aufgenommen haben Dieses stille Vergessen der jĂŒngsten deutschen Geschichte hat nicht nur dazu beigetragen, dass sich in Deutschland eine Studentenrevolution und eine besondere 68er-Bewegung entwickelt hat, sondern hat auch ein absolutistisches deutsches Machtstreben der besonderen Art im kulturellen Untergrund aufrechterhalten. Dieses eigensinnige Machtstreben konnte mit der Übernahme der neoliberalen Wirtschaftsreligion zur Jahrtausendwende wieder aufblĂŒhen, so dass sich in Deutschland eine neue Art der ökonomischen, sozialen und medialen Diktatur entwickelt hat.

FĂŒr das besondere Machtstreben der Deutschen, das bereits mit der MachtĂŒbernahme Wilhelms II. in Deutschland akut wurde, spielt es keine Rolle, ob es durch eine direkte persönliche Diktatur oder durch eine indirekte sozialistische Parteiendiktatur verwirklicht wird. Ein absolutistisches Machtstreben agiert stets bodenlos und grenzenlos und kann sich sowohl durch einen chauvinistischen Faschismus als auch durch einen feministischen Sozialismus erfĂŒllen. Am Ende bleibt das Ergebnis jeweils das Gleiche: ein innerkultureller Prozess der Selbstzersetzung, der alles Menschliche innerhalb der Kultur „verbraucht“, um bis zum letzten Atemzug an dem Ziel einer absolutistischen Macht ĂŒber das jeweils greifbare Leben festzuhalten.

Es ist daher fĂŒr den heutigen Deutschen wichtig, sich vor Augen zu halten, dass sich der geschichtliche Faschismus und der geschichtliche Kommunismus bzw. Sozialismus lediglich dadurch unterscheiden, dass der Faschismus der römischen Art jeweils andere Völker rĂŒcksichtslos ausbeutet und versklavt und der kommunistische Sozialismus jeweils das eigene Volk rĂŒcksichtslos ausbeutet und versklavt.

Notwendig hilft es daher auch nichts, wenn sich die heutigen Deutschen fĂŒr die deutsche Vergangenheit verurteilen und entsprechende SchuldgefĂŒhle kultivieren. Dadurch macht sich der Deutsche auf eine kontraproduktive Weise zum SĂŒndenbock fĂŒr ein absolutistisches deutsches Machtstreben, das seit 1871 stets von den deutschen „Herrenmenschen” ausgegangen ist. Die Herrenmenschen selbst waren und sind stets weit davon entfernt, irgendetwas zu bereuen, da ihr unbedingtes Streben nach absoluter Macht seit 5000 Jahren durch das Narrativ der Standeskultur ideologisch sanktioniert und immunisiert ist. Derjenige, der sich daher fĂŒr die Vergangenheit der Deutschen auf eine masochistische Weise geißelt und gleichzeitig ein absolutistisches Machtstreben der heutigen Herrenmenschen akzeptiert, kultiviert in sich zwangslĂ€ufig einen brisanten Widerspruch. Der Schwur eines „nie wieder“ reicht fĂŒr die Deutschen daher nicht aus, um sich vor schwerwiegenden kulturellen Fehlentwicklungen zu bewahren, solange der Einzelne den Zielsetzungen der Herrenmenschen auf eine leichtsinnige Weise seinen Segen gibt.

Quellen

https://www.deutschlandfunk.de/neubeginn-mit-altem-personal-100.html

https://www.sueddeutsche.de/politik/altnazis-im-bund-der-vertriebenen-leute-die-vo n-frueher-was-verstehen-1.1529956

Eine BestĂ€tigung fĂŒr die Aufnahme vieler NazifunktionĂ€re in den Staatsdienst und der daraus erfolgenden Reaktion der deutschen Studenten bzw. der 68er-Bewegung finden Sie in dem folgenden Artikel:

(Artikel Seite 5 Unten und Seite 6 Fusstexte 22 und 23)  http://www.bpb.de/system/files/pdf/PLSN6J.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_ 1945_politisch_t%C3%A4tig_waren


„Wer aus der Geschichte nichts lernt, der ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“. Diese aus der Kulturgeschichte resultierende Weisheit gilt fĂŒr die heutigen Deutschen in einer besonderen Weise. Die Geschichte der Deutschen und der EuropĂ€er ist durch 3 folgenreiche dreißigjĂ€hrige Religionskriege geprĂ€gt. Die Tendenz, ĂŒberaus extremistische ideologische Konflikte zu entwickeln, wurde bereits von Karl dem Großen begrĂŒndet, der das römische Erbe einer absolutistischen Standeskultur angetreten und eine Zwangskatholisierung im Großreich der Karolinger angeordnet hat. Der darauf folgende annĂ€hernd 30 Jahre dauernde Religionskrieg von 772 bis 804 n. Chr. wurde vor allem gegen die Sachsen gefĂŒhrt, die sich vehement gegen die Zwangs-Katholisierung gewehrt haben. Dadurch war eine unheilvolle religiöse Entwicklung in Europa vorprogrammiert.

Die mitunter ĂŒberaus dekadente und von einem absolutistischen Machtstreben gekennzeichnete Entwicklung der Katholischen Kirche hat mit der Zeit jedes natĂŒrliche Verhaltensmaß hinter sich gelassen. Dadurch ist eine Inquisition, ein regelrechter Ämterhandel und eine Ökonomie der Ablassbriefe entstanden, die im 15. Jahrhundert in Europa zu mehreren religiösen und ideologischen Gegenbewegungen gefĂŒhrt haben. Die Folge war eine protestantische Reformation, aus der sich ein zweiter dreißigjĂ€hriger Religionskrieg von 1618 bis 1648 n. Chr. entwickelt hat. Dieser Krieg war so verheerend fĂŒr die Deutschen, dass sie eine lange Zeit gebraucht haben, um sich davon wieder zu erholen.

Die Preußen konnten nach dem DreißigjĂ€hrigen Krieg die Stadt Berlin, deren Einwohnerzahl von 17000 auf 9000 Menschen reduziert worden war, durch eine Willkommenspolitik fĂŒr jĂŒdische Kaufmannsfamilien, Protestanten und Hugenotten (Calvinisten) bald wieder fĂŒllen. Das Ergebnis war eine relativ zĂŒgige Erholung der Preußen vom DreißigjĂ€hrigen Krieg und der Beginn einer neuen Kulturentwicklung, die durch eine regelrechte calvinistische Erziehung der preußischen Könige geprĂ€gt war. Die calvinistischen Tugenden der Pflichtreue, der strengen Selbstdisziplin, der Sparsamkeit und der absoluten AutoritĂ€tshörigkeit haben stark dazu beigetragen, dass Preußen in der Folgezeit zu einer neuen militĂ€rischen Großmacht innerhalb Europas wurde. Durch die BegrĂŒndung des Deutschen Reiches von 1871, mit Preußen an der Spitze, haben sich die allseits bewunderten preußischen Tugenden auf das Weltbild aller Deutschen ĂŒbertragen. Auf dieser ideologischen Basis haben die Deutschen im Zuge der deutschen Industrialisierung die absolutistischen Ideologien eines Sozialdarwinismus, eines auf Eroberung ausgerichteten Militarismus, eines bodenlos „liberalen“ Kapitalismus und spĂ€ter auch eines gewaltsamen Kolonialismus entwickelt, so dass daraus eine besondere deutsche MentalitĂ€t entstanden ist. Diese MentalitĂ€t hat in Deutschland zunehmend das ideologische Erbe eines absolutistischen religiösen Machtstrebens angetreten und hat eine entsprechend intensive militĂ€rische und wirtschaftliche  Betriebsamkeit ausgelöst. Dadurch ist der Deutsche in einen dritten ideologisch bedingten DreißigjĂ€hrigen Krieg von 1914 bis 1945 geraten, der abermals mit einer Verheerung des deutschen Gebietes, der deutschen Bevölkerung und des deutschen Weltbildes endete.

In einem 4. DreißigjĂ€hrigen Krieg befinden sich die Deutschen seit der Übernahme einer neoliberalen amerikanischen Wirtschaftsreligion nach der Jahrtausendwende. Diese Wirtschaftsreligion hatte den Neubeginn eines „liberalen“ Kapitalismus des 19. Jahrhunderts in der westlichen Welt und damit einen neuen Krieg von Reich gegen Arm zur Folge. Dieser neoliberale Krieg nutzt bis heute alle Errungenschaften der Industriellen Revolution mit einer steigenden EffektivitĂ€t, um den einfachen Menschen in eine bedingungslose Kapitulation gegenĂŒber den wenigen Reichen und MĂ€chtigen zu treiben. Es hat sich daher seit 772 n. Chr. an dem germanischen „Schicksal“ nichts Wesentliches geĂ€ndert, da der einfache Deutsche bis heute nicht die wesentlichen Motive und Ursachen seiner geschichtlichen Entwicklung erkannt und verstanden hat. Sobald die Deutschen daher die Lehre ihrer relativ traumatisierenden Geschichte auf eine biologische Weise begreifen, sind sie auch in der Lage, ihre Kulturorganisation zu verĂ€ndern.

Diese Lehre besteht darin, dass derjenige ideologisch und emotional verloren ist und eine traumatische Angst entwickelt, der sich dazu verleiten lĂ€sst, eine widernatĂŒrliche Kulturreligion oder Kulturideologie anzunehmen oder sich eine solche Religion oder Ideologie aufnötigen lĂ€sst.

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Die traditionelle Religion und ihre destruktive Wirkung auf die heutige Kulturorganisation

Der Glaube spielt im Leben des Menschen eine besondere Rolle, da der Mensch einen Teil der tierischen Instinkte durch ein freies Bewusstsein ersetzt hat. Damit der Mensch ein ganzheitliches Orientierungsbild fĂŒr seine tĂ€gliche Selbstorganisation erreichen kann, ergĂ€nzt er sein Wissen durch Glaubensannahmen, die ihm plausibel erscheinen. Dies fĂŒhrt notwendig zu Fehlerquellen im menschlichen Denken und Handeln, so dass es fĂŒr den Menschen wichtig geworden ist, seine Annahmen wissenschaftlich zu ĂŒberprĂŒfen. In der Regel bleiben menschliche Denkfehler relativ harmlos, sie können jedoch auch drastische Folgen zeitigen, wie das folgende Beispiel zeigt:

In dem Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“,1 berichtet Daniel Kahneman von sogenannten VerfĂŒgbarkeitskaskaden in Bezug auf die Entfesselung einer ĂŒbernatĂŒrlichen Angst innerhalb der modernen Gesellschaft. Anhand von realen Ereignissen beschreibt er eine typische gesellschaftliche Angstentwicklung, die an die jĂŒngste Entwicklung der Corona-Problematik erinnert.

Seite 179 ff.: [
] „Eine VerfĂŒgbarkeitskaskade ist eine sich selbst tragende Kette von Ereignissen, die vielleicht mit Medienberichten ĂŒber ein relativ unbedeutendes Ereignis beginnen und zu öffentlicher Panik und massiven staatlichen Maßnahmen fĂŒhren. Manchmal zieht ein Medienbericht die Aufmerksamkeit eines Teiles der Öffentlichkeit auf sich, die dadurch aufgerĂŒttelt und beunruhigt wird,. Diese emotionale Reaktion wird selbst zu einer Geschichte, die ihrerseits weitere Berichte in den Medien auslöst, was noch grĂ¶ĂŸere Besorgnis und Engagement hervorruft. Dieser Kreislauf wird manchmal gezielt von VerfĂŒgbarkeitsunternehmern beschleunigt, das sind Einzelpersonen oder Organisationen, die daran arbeiten, einen bestĂ€ndigen Fluss beunruhigender Nachrichten aufrechtzuerhalten. Die Gefahr wird in dem Maße ĂŒberzeichnet, wie die Medien um reißerische Schlagzeilen konkurrieren. Wissenschaftler und andere, die versuchen, die wachsende Angst und Abscheu zu bekĂ€mpfen, finden wenig Beachtung und die meiste davon ist feindseliger Natur: Jeder, der behauptet, die Gefahr werde ĂŒbertrieben, wird der Beteiligung an einer „ruchlosen Vertuschung“ verdĂ€chtigt. Die Sache gewinnt politische Bedeutung, weil sie die Öffentlichkeit umtreibt, und die Reaktion des politischen Systems wird von der IntensitĂ€t der öffentlichen Stimmung determiniert. Die VerfĂŒgbarkeitskaskade hat jetzt die PrioritĂ€ten neu festgesetzt. Weitere Risiken und andere das Gemeinwohl fördernde Verwendungsweisen von Ressourcen sind in den Hintergrund getreten“.[
]

Da diese Beschreibung 2011 veröffentlicht wurde, ist sie eine unverdĂ€chtige Messlatte, anhand derer der Einzelne die Entwicklung der Corona-Problematik reflektieren und seine Gedanken, Vorstellungen und Ängste gezielt ĂŒberprĂŒfen kann.

Bis heute grĂŒndet die Macht der Herrenmenschen auf einem absolutistischen Gottes-Narrativ. Daher erlischt die Macht des Herrenmenschen notwendig in dem Moment, indem der „einfache“ Mensch das religiöse Weltbild eines tyrannischen Gottes, der herrschaftliche Verwalter auf der Erde beschĂ€ftigt, verwirft.

Der Mensch kann sich stattdessen an das wissenschaftliche Weltbild eines relativen Universums halten, in dem alle Lebewesen Teil eines einheitlichen universalen Wesens sind. Dieses Wesen generiert bestimmte Naturgesetze, die fĂŒr alle Lebewesen gleichermaßen gelten, so dass es in einem solchen Universum auch keine Sonderrechte fĂŒr „Herrenmenschen“ gibt.

Quellen

1: Buchhinweis: Daniel Kahneman, Schnelles Denken, langsames Denken, Penguin Verlag, 2011

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Die Probleme mit der Panik und mit der allergischen Reaktion

Innerhalb der 68er-Revolution hat der moderne Mensch einen regelrechten Kult der Antireaktion auf die traditionelle Standeskultur entwickelt, aus dem unter anderem der politische Feminismus und der politische Linksextremismus hervorgegangen sind. Dadurch kam es zu einer immer selbstverstĂ€ndlicher werdenden allergischen Kulturkritik, die bis heute mehrere spezifische AuslĂ€ufer eines gesellschaftlichen Anti-Kults hervorgebracht hat (Punk, Hip-Hop, etc.). Das inwendige Problem derartiger reaktionĂ€rer Bewegungen besteht vor allem darin, dass der allergische Kult dazu neigt, auf eine grenzenlose Weise zu eskalieren. Dies fĂŒhrt unter anderem dazu, dass sich ein allergischer Slang und bestimmte allergische Redewendungen ausbilden, so dass fĂŒr alle Teilnehmer am Anti-Kult eine besondere RealitĂ€tsblase entsteht.

Die Teilhaber an dieser RealitĂ€tsblase entwickeln mit der Zeit eine Hörigkeit fĂŒr alle Ă€hnlichen allergischen und reaktionĂ€ren Ansichten in der Gesellschaft, so dass sie in einer entsprechenden, relativ unkritischen Weise ĂŒbernommen werden. Durch diesen Werdegang ist bis heute ein wirksames gesellschaftliches Hindernis fĂŒr eine reale VerĂ€nderung der Kulturkonstitution entstanden, da die allergischen und extremistischen gesellschaftlichen Gruppierungen jeweils in ihrer eigenen RealitĂ€tsblase verbleiben und daher untereinander keinen stabilen ideologischen Konsens herstellen können, der ĂŒber eine gemeinsame Demonstration auf der Straße hinaus geht. Dadurch trĂ€gt jeder allergische und extremistische gesellschaftliche Antikult auf eine tragische Weise dazu bei, dass sich die Standeskultur relativ ungehindert weiter aufrecht erhalten kann.

Wie die Geschichte gezeigt hat, tendiert auch die allergische revolutionĂ€re Bewegung eines ganzen Volkes zu einem tragischen kontraproduktiven Verlauf. Dies ist vor allem durch die Geschichte der Französischen Revolution deutlich geworden. Die revolutionĂ€re Bewegung tendiert wie jeder gesellschaftliche Antikult dazu, sich gegen den scheinbar fĂŒr alles allein verantwortlichen sadistischen Herrenmenschen zu richten und vergisst die masochistische Rolle, die das einfache Volk in jeder Standeskultur verwirklicht, ohne die sich eine Standeskultur nicht organisieren kann.

MĂŒndet der revolutionĂ€re Prozess in eine Explosion der ideologischen, emotionalen oder körperlichen Gewalt, dann entwickeln die allergischen RevolutionĂ€re in der Regel frĂŒher oder spĂ€ter den gleichen Grad einer bodenlosen sadistischen Gewaltanwendung, wie die Herrenmenschen, die man durch die Revolution entmachtet hat. Diese „Infektion“ mit einem bodenlosen sadistischen Gewaltverhalten ist zu einem regelrechten PhĂ€nomen der revolutionĂ€ren Bewegungen innerhalb der Geschichte der Standeskultur geworden.

Solange sich der Kulturmensch daher nicht der Tatsache in einer hinreichenden Weise bewusst ist, dass die Menschen einer Standeskultur krankhafte sadistische und masochistische Verhaltensweisen entwickeln, findet er notwendig auch keinen gangbaren Weg fĂŒr die Umsetzung einer konstruktiven sozial-symbiotischen Gesellschaftsorganisation.

 

Buchdaten

 

Taschenbuch

Das Buch umfasst 112 Seitem, hat die ISBN Nr. 978-3-75437-989-9 und ist fĂŒr 14,00 Euro in allen Buchhandlungen und in vielen Internet-Buch-Shops erhĂ€ltlich.

Als einer Alternative zu den normalen Buch-Shops gibt es die Autorenwelt, eine Gesellschaft im Verantwortungseigentum, die sich dem Autorenwohl verpflichtet hat. Lieferzeit 3 bis 5 Tage.

https://shop.autorenwelt.de/products/2035-der-mensch-schafft-die-menschlichkeit- ab-von-wolfgang-hauke?variant=39928806670429

 

E-Book

Das Buch hat die ISBN  978-3-98646-699-2 und ist fĂŒr 9,99 in zahlreichen Buch-Shops verfĂŒgbar

 


Nachwort

Das Buch “2035 - Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab - eine berechtigte Warnung” ist der 2. Teil einer Buch-Trilogie, die in den letzten 20 Jahren entstanden ist. Diese Trilogie beschĂ€ftigt sich eingehend mit der Kulturgeschichte, mit den gegenwĂ€rtigen Kulturproblemen und mit den Möglichkeiten einer natĂŒrlichen kulturellen Erneuerung.

1. Teil: Das Buch „Die Geschichte der kulturellen Fehlentwicklung – oder die Erfindung der Sklaverei und ihre Folgen“ beleuchtet die Kulturgeschichte des Menschen. Das Buch zeigt den fundamentalen Widerspruch zwischen den natĂŒrlichen Anlagen des Menschen fĂŒr eine freiheitliche und soziale Gemeinschaftsorganisation und der Tatsache auf, dass der Mensch den Menschen seit der BegrĂŒndung der Hochkulturen in Mesopotamien und Ägypten in einer regelrechten Weise entrechtet und ausbeutet.

Das Buch zeichnet die Geschichte der Standeskultur von der frĂŒhen Antike bis in die Gegenwart nach und konzentriert sich ab dem frĂŒhen Mittelalter auf die westliche Kulturgeschichte. Dadurch erschließt sich dem Leser nach und nach ein VerstĂ€ndnis dafĂŒr, wie und warum es zu den kulturellen Schwierigkeiten gekommen ist, mit denen der Mensch heute zu kĂ€mpfen hat.

Einige AuszĂŒge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.die-geschichte-der-kulturellen-fehlentwicklung.de

2. Teil: Das Buch „2035 – Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab – Eine berechtigte Warnung“ analysiert die gegenwĂ€rtige globale Kultursituation in einer ungeschminkten Weise und fĂŒhrt die immer mehr aus dem Ruder laufenden Kulturentwicklungen auf ihre jeweiligen Ursachen zurĂŒck. Dadurch kommt das Buch zu dem Schluss, dass die vor 5000 Jahren begrĂŒndete Standeskultur beendet werden muss, da sie die zwischenmenschlichen Beziehungen auf eine grundsĂ€tzliche Weise vergiftet. Diese Vergiftung hat sich seit der Industriellen Revolution derart potenziert, dass der Mensch heute im Begriff ist, seine biologische ZurechnungsfĂ€higkeit zu verlieren. Es ist daher an der Zeit fĂŒr den Menschen, eine neue Kulturkonstitution in Angriff zu nehmen, die die Natur des Menschen und der Erde auf eine gebĂŒhrende Weise respektiert.

3. Teil: Das Buch „Die Befreiung von der Standeskultur - durch den natĂŒrlichen dritten Weg“ setzt sich mit den wichtigsten modernen Erkenntnissen auseinander, die der Mensch fĂŒr die Umsetzung einer nachhaltigen natĂŒrlichen Gesellschaftsorganisation benötigt. Die Natur der Erde organisiert sich sowohl auf eine relative als auch auf eine heterarchische Weise, so dass der Mensch, der seit der Erfindung der Hochkulturen eine absolutistische Hierarchie innerhalb seiner Gesellschaft verfestigt hat, eine widernatĂŒrliche Selbstorganisation kultiviert. Das Buch erörtert den ideologischen und praktischen Weg, den der heutige Mensch gehen kann, damit er sich in Zukunft auf eine natĂŒrliche Weise organisieren kann.

Einige AuszĂŒge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.die-befreiung-von-der-standeskultur.de

 

Das Buch „German Angst“

Das Buch „German Angst - Ihre geschichtlichen Wurzeln und ihre ideologische Aufarbeitung” ist das erste Kind der Buch-Trilogie und beleuchtet ein besonderes Symptom der traditionellen Standeskultur: Die Entstehung einer ĂŒbernatĂŒrlichen Angst, die nicht nur die menschliche Seele, sondern auch den menschlichen Verstand lĂ€hmt. Davon waren und sind die deutschen Völker in einer besonderen Weise betroffen.

Die deutsche Geschichte ist durch 3 traumatische DreißigjĂ€hrige Kriege geprĂ€gt, die das Verhalten der Deutschen noch heute in einer erheblichen Weise prĂ€gen. Vor allem in kulturellen Krisenzeiten kommt dadurch in vielen Deutschen eine besondere „German Angst“ zum Vorschein, die dazu tendiert, sowohl die GemĂŒtsverfassung als auch das Denken in einer schwerwiegenden Weise zu beeintrĂ€chtigen.

Die German Angst hat sich bis heute durch die deutsche Erziehung generativ ĂŒbertragen, so dass es fĂŒr alle Betroffenen wichtig geworden ist, die Entstehungsgeschichte der German Angst auf eine gezielte Weise aufzuarbeiten. Das Buch bietet eine fundierte UnterstĂŒtzung fĂŒr diesen Prozess, so dass die German Angst durch ein neues, bewusstes Denken, FĂŒhlen und Handeln erheblich reduziert bzw. aufgelöst werden kann.

Einige AuszĂŒge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.german-angst.info

 

Das Buch “Die notwendige ideologische Reinigung des Menschen
 

Das Buch: Die notwendige ideologische Reinigung des Menschen ist das zweite Kind der Trilogie und erörtert die vielen ideologischen und religiösen Fallen, die sich die Standeskultur in den letzten 5000 Jahren ausgedacht hat, um den Menschen zu einem Kulturdiener oder zu einem hörigen Kultursklaven zu formen. Die in der Regel kurzen aber prÀgnanten Abhandlungen erleichtern die Konfrontation der brisanten ideologischen und religiösen Fallen und ermöglichen eine individuelle Verarbeitung des Lesestoffes durch eine entsprechende Portionierung.

Die Inhaltsangabe und weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: www.die-notwendige-ideologische-reinigung-des-menschen.de