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Das Copyright, das Ursprungsrecht und das Verwertungsrecht des Buches bleiben grundsĂ€tzlich beim Autor. FĂŒr eine mediale Verwendung von TeilauszĂŒgen des Buches geben Sie bitte wie ĂŒblich die Quelle an.

 

Vorwort

In den letzten Monaten haben sich die Analysen und Voraussagen des Buches “2035 - Der Mensch schafft die Menschlichkeit” ab als zutreffend erwiesen. Dadurch hat sich eine Schlussfolgerung meiner 30 jĂ€hrigen Forschungsarbeit erhĂ€rtet, die ich nun als neues Vorwort der Internetseite veröffentliche.

Durch die absolutistische Katholisierung ab 800 n. Chr. hat der westliche Kulturkreis bis heute viele sado-masochistisch sich organisierende Gesellschaften hervorgebracht. Dabei sticht das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ auf eine besondere Weise hervor, da hier die sado-masochistische Kulturentwicklung immer wieder ĂŒberaus dramatisch verlaufen ist und auch heute wieder dramatisch verlĂ€uft. Wir haben es dabei mit einer destruktiven ideologischen und emotionalen Kulturentwicklung zu tun, die nicht mehr patriarchalisch, sondern matriarchalisch geprĂ€gt ist und dadurch besondere Vergiftungs- und Zersetzungserscheinungen generiert. Seit der 68er-Revolution strebt die feministische Frau nach einer absoluten ideologischen und emotionalen Deutungshoheit in der Kultur. Dieses feministische Machtstreben ist seit der Jahrtausendwende zunehmend bodenlos geworden und hat eine immer gefĂ€hrlicher werdende asoziale Kulturentwicklung begĂŒnstigt.

Dies hat unter anderem dazu gefĂŒhrt, dass sich das heutige weibliche Machtstreben immer „selbstverstĂ€ndlicher“ die natĂŒrliche sexuelle und emotionale Anziehungskraft der Frau auf den Mann zunutze macht, um die feministischen Machtziele in einer offensiven Weise zu erreichen. Die natĂŒrliche SexualitĂ€t, die fĂŒr eine erfolgreiche, 18 Jahre dauernde menschliche Fortpflanzungsperiode einen erheblichen Einfluss auf das Leben des Menschen nimmt, wird daher angesichts eines immer bedenkenloser und bodenloser werdenden weiblichen Machtstrebens fĂŒr den Menschen zunehmend zu einer Quelle des Widerspruchs und der Verwirrung.

Auch der seit Jahrzehnten in Deutschland existierende ideologische Antikult in eigener Sache trĂ€gt heute zu einer gefĂ€hrlichen Kulturentwicklung bei, da er zu einer relativen Blindheit darĂŒber gefĂŒhrt hat, dass die Frau und der Kommunismus nicht automatisch besser sind als der Mann und der Kapitalismus. FĂŒr das Verhalten der beiden Geschlechter und der Menschen im Kapitalismus und im Kommunismus ist die traditionelle 5000 Jahre alte sado-masochistische Konstitution der Standeskultur ursĂ€chlich, so dass jede Feindschaft zwischen den Geschlechtern und den modernen Kultursystemen an der eigentlichen Problematik des heutigen Kulturmenschen vorbei geht.

Was dies bedeutet, kann nur der nachvollziehen, der begriffen hat, dass die sado-masochistische Verhaltenserkrankung keine Einbahnstraße, sondern ein Teufelskreis, bzw. eine Teufelsspirale ist, deren IntensitĂ€t immer weiter zunimmt und die ins Bodenlose tendiert. Erst wer die kulturellen Krisen der europĂ€ischen Geschichte als das Werk eines jeweils bodenlos entartenden Sado-Masochismus begreift, findet einen greifbaren Ansatz fĂŒr das VerstĂ€ndnis der Kulturgeschichte und fĂŒr eine VerĂ€nderung der Kultur. Die meisten Menschen wissen heute, dass die sadistische Lust eine krankhafte absolutistische Lust an der Macht ĂŒber alles fremde Leben ist. Nur die wenigsten Menschen sind sich jedoch darĂŒber im Klaren, dass die masochistische Lust eine nicht weniger schwerwiegende Lusterkrankung ist, die durch eine absolutistische Kontrolle und Herrschaft eines Menschen ĂŒber die eigene Existenz entsteht. Erst durch dieses VerstĂ€ndnis wird nachvollziehbar, weshalb sich die beiden Suchterkrankungen auf eine tragische Weise gegenseitig ergĂ€nzen und der sado-masochistische Beziehungsteufelskreis zwischen den Kulturherren und den Untertanen immer wieder bodenlos ausartet. Dies fĂŒhrt dazu, dass die Standeskultur in regelrechten ZeitabstĂ€nden die natĂŒrliche Freiheit in der Kultur aufhebt, da eine solche Entwicklung sowohl die UnterstĂŒtzung der sadistischen Herrenmenschen als auch der masochistischen Untertanen findet.

Diese tragische, weil ĂŒberaus destruktive Entwicklung wird vor allem dann nachvollziehbar, wenn man die menschliche Suchterkrankung ernst nimmt. Wir wissen, dass viele Suchtentwicklungen dahin fĂŒhren, dass fĂŒr die Betroffenen weder die Gesundheit der anderen Menschen noch die eigene Gesundheit zĂ€hlen, Hauptsache der Drogennachschub bleibt gewĂ€hrleistet. Erst wer diese „Moral“ eines sĂŒchtigen Menschen begreift, kann auch nachvollziehen, wie gefĂ€hrlich eine sado-masochistische Kulturentwicklung werden kann.

Es ist daher lebenswichtig geworden, dass der Mensch aktiv damit beginnt, sich selbst zu helfen. So lange der einfache Mensch ganz im Sinne einer sado-masochistischen Kulturpolitik auf einen Erlöser wartet, der das Problem lösen soll, wĂ€hrend er dazu beitrĂ€gt, dass sich der sado-masochistische Beziehungs-Teufelskreis in der Kultur immer höher schraubt, steht er sich nicht nur selbst im Weg, sondern wird auch fĂŒr sich selbst zu einer immer grĂ¶ĂŸeren Gefahr. Diese Gefahr löst sich erst dann auf, wenn der Mensch einsieht, dass das sadistische und das masochistische Machtstreben tödliche Verhaltenserkrankungen des Menschen sind, da sie eine bodenlose und am Ende stets alles verheerende absolutistische Machtsucht kultivieren.

Von Anfang an gleicht das Leben eines Kindes in der Standeskultur einem stĂ€ndigen ideologischen und emotionalen Hindernislauf und einer notorischen BeschĂ€ftigung mit den sozialen Beziehungsproblemen, welche die Standeskultur verursacht. Kinder sind anders als Tiere eine ĂŒberaus lange Zeit sowohl körperlich als auch seelisch und geistig von ihren Eltern abhĂ€ngig. Daher ist ihre Not innerhalb der Standeskultur eine Art Tortur, da sie weder ihre eigenen natĂŒrlichen Erwartungen an die Eltern erfĂŒllt sehen, noch auch die Erwartungen der Eltern an ein KinderglĂŒck erfĂŒllen können. Die Standeskultur als solche ist daher fĂŒr den Menschen zu einem fortwĂ€hrenden UnglĂŒck geworden, das der Mensch seit 5000 Jahren vor allem deshalb kultiviert, da er sich fĂŒr seine sadistischen und masochistischen Verhaltensweisen in einer nahezu professionellen Weise blind stellt. Dadurch kann er auch heute nicht in einer hinreichenden Weise nachvollziehen, wie sehr die Standeskultur alle sozialen Beziehungen des Menschen auf eine nachhaltige Weise verstört.

Das notorische „Schicksal“ der Kinder und der Eltern einer Standeskultur lautet „mit wenig Empathie ĂŒbernatĂŒrliches Leisten“. Vielen Kindern erwĂ€chst daraus bis heute die innere Überzeugung, dass sie unfĂ€hig, minderwertig oder schuldig sind. Eine solche Überzeugung fĂ€llt in der Regel spĂ€ter auf die eigenen Kinder zurĂŒck. Seit 5000 Jahren schafft es der Mensch nicht, dieses koordinierte generative UnglĂŒck aus der Welt zu schaffen, da er bis heute hartnĂ€ckig eine „positivistische“ Sichtweise der Kultur aufrecht erhĂ€lt und gegenĂŒber seiner eingeborenen Natur ein fundamentales Misstrauen nĂ€hrt.

Erst wenn sich die Erwachsenen von heute von dieser Gewohnheit geistig so weit distanzieren, dass sie die grundlegenden Konsequenzen und Symptome der Standeskultur objektiv betrachten können, kann der Mensch eine reale VerÀnderung seiner Kultur erreichen. Vor allem der gezielte Abgleich der bisher gesammelten psychologischen Erkenntnisse mit den generellen psychischen Symptomen der Standeskultur kann das gegenwÀrtige verzerrte Kultur- und Weltbild des Menschen wieder ins Lot bringen.

Eine tiefer gehende BeschĂ€ftigung mit dieser aus einer dreißigjĂ€hrigen Forschungsarbeit resultierenden Schlussfolgerung, ermöglicht das Buch: „Die notwendige ideologische Reinigung des Menschen“ mit der ISBN Nr. 978-3-75625-891-8. Sie können das Buch mit einer kostenlosen Lieferung innerhalb von 5 Tagen fĂŒr 11 Euro unter der folgenden Internetadresse bestellen:

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Das Inhaltsverzeichnis des Buches finden Sie hier

 

Inhaltsverzeichnis

2035 - Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab

Einleitung

  1. Das Narrativ der 5000 Jahre alten Standeskultur
  2. Der Kapitalismus und die soziale Degeneration
  3. Der ökonomische Neoliberalismus und der politische Feminismus
  4. Die Agenda 2030
  5. Die Partei der GRÜNEN als Brennpunkt des ökonomischen Neoliberalismus und des politischen Feminismus
  6. Die deutsche Vergesslichkeit
  7. Die Gefahren der EU fĂŒr den heutigen EuropĂ€er
  8. Die Natur des Menschen
  9. Die Erziehungsmethoden der Standeskultur und ihre Folgen
  10. Die Identifikation mit dem Aggressor - ein regelrechter Motor der Standeskultur
  11. Die von der Standeskultur verursachten psycho-sexuellen Verletzungen des Menschen
  12. Die kulturbedingten Suchtentwicklungen des Menschen
  13. Die traditionelle Religion und ihre destruktive Wirkung auf die heutige Kulturorganisation
  14. Das idealistische Konzept der AuserwÀhltheit
  15. Die Probleme mit der Panik und mit der allergischen Reaktion
  16. Das schnelle intuitive Denken und das langsame analytische Denken

Zusammenfassung und Schlussfolgerung

Nachwort

 

Einleitung

WĂ€hrend sich der Mensch mit relativ ungreifbaren Problemen wie dem Corona-Virus und der KlimaerwĂ€rmung auseinandersetzt, verwandelt er die Erde in einer fortschrittlichen Weise in eine AgrarwĂŒste, in eine BetonwĂŒste und in ein ProblemmĂŒlldepot. Dadurch ignoriert der Mensch die existenziellen Problemstellungen, fĂŒr die er in einer eindeutigen Weise verantwortlich ist und tĂ€uscht sich darĂŒber hinweg, dass er im Begriff ist, die Kultur in eine widernatĂŒrliche Megamaschine zu verwandeln. Alle positivistischen Vorstellungen von einer glorreichen technischen Zukunft verdrĂ€ngen daher in einer gefĂ€hrlichen Weise, dass die gegenwĂ€rtige kapitalistische Standeskultur den Menschen und die Natur in einer fortschrittlichen Weise ĂŒberfordert und ĂŒberlastet.

FĂŒr diese Entwicklung ist nicht nur die Interessengemeinschaft der heutigen „Herrenmenschen“ verantwortlich. Die Beziehungskonstitutionen der traditionellen Kultur, die durch eine absolutistische Kasteneinteilung der Menschen bestimmt sind, halten sich mit einer unsichtbaren Gewalt der sado-masochistischen Art (TĂ€ter-Opfer-Beziehung) aufrecht und sorgen fĂŒr eine stĂ€ndige seelische und geistige Vergiftung der Gesellschaft.

 

Das Narrativ der 5000 Jahre alten Standeskultur

Wie wir heute wissen, organisieren sich das Universum und die Natur der Erde auf eine relative Weise. Damit ist die Standeskultur zwangslĂ€ufig ein ĂŒbernatĂŒrliches Produkt des Menschen, da die Klasseneinteilungen nicht wie die sozialen Ordnungen der Tiere relativ, sondern absolutistisch konstituiert sind. Die Erfindung der Standeskultur hat daher dazu gefĂŒhrt, dass sich der Mensch durch eine ĂŒbernatĂŒrliche Selbstorganisation von der Natur abgetrennt hat und „sĂŒndig“ geworden ist.

Da sich der Mensch nicht nur durch eine besondere Sozialnatur, sondern auch durch eine besondere FĂ€higkeit zur freiheitlichen Lebensgestaltung auszeichnet, wurde durch die Erfindung der Sklaverei eine absolutistische kulturelle Einteilung der Menschen in StĂ€nde, Kasten oder Klassen unabdingbar. Der dadurch entstehende „Herrenmensch“ hat die Standeseinteilung der Gesellschaft durch eine militĂ€rische Streitmacht und durch eine beĂ€ngstigende Religion abgesichert. Dadurch ist es ihm gelungen, die „einfachen“ Menschen auf Dauer in ihren jeweiligen gesellschaftlichen StĂ€nden gefangen zu halten.

Bis heute ist dem Menschen nicht hinreichend bewusst geworden, dass die Konstitution einer absolutistischen hierarchischen Standesgesellschaft die besondere soziale und freiheitliche Natur des Menschen erheblich verletzt. Seit etwa 5000 Jahren entwickelt der Mensch dadurch innerhalb seiner jeweiligen Standeskultur entsprechend verzerrte, destruktive Weltanschauungen und Verhaltensweisen. Was wir heute erleben, ist daher der vorlĂ€ufige Höhepunkt einer fortschrittlichen asozialen und widernatĂŒrlichen Fehlentwicklung der Standeskultur in den letzten 5000 Jahren.

Die aus der Erfindung der Sklaverei und der Standeskultur resultierende Trennung des Menschen von der Natur war dem frĂŒhen Kulturmenschen durchaus bewusst, da das griechische Wort fĂŒr SĂŒnde durch ein „sich abtrennen von ...“ definiert wurde. Da der Mensch seine Trennung von der Natur im Lauf der Kulturgeschichte immer weiter intensiviert hat, hat sich der Mensch mit dem Vollzug der Industriellen Revolution schließlich auf eine hierarchische Weise ĂŒber die Natur der Erde erhoben, um das Leben auf der Erde zunehmend auf eine absolutistische Weise zu beherrschen.

An diesem ĂŒbernatĂŒrlichen Streben und an der Einteilung der Menschen in absolutistische gesellschaftliche Klassen, hat sich bis heute nichts geĂ€ndert, so dass sich die gegenwĂ€rtige Kultur durch eine sich zunehmend intensivierende „Teile und Herrsche“ Politik organisiert. Diese Kulturpolitik setzt sich seit ca. 20 Jahren vor allem durch eine neoliberale Medienpolitik durch, die sowohl die Gesellschaft als Ganzes als auch das Denken und FĂŒhlen des Einzelnen in einer regelrechten Weise vergiftet und spaltet. Wer diese Spaltung als eine Frucht der traditionellen Standeskultur begreifen kann, der kann auch in einer hinreichenden Weise nachvollziehen, wie umfassend die Standeskultur das „Schicksal“ des Menschen seit 5000 Jahren bestimmt.

Die heute fĂŒr die Aufrechterhaltung der Standeskultur angewandten Mittel bestehen vor allem in einer kalten Politik, einer kalten Ökonomie und einer kalten BĂŒrokratie, die den Menschen jeweils in einer „selbstverstĂ€ndlichen“ Weise vereinnahmen und keine nachhaltige Empathie fĂŒr irgendein Lebewesen der Erde generieren. Die Konstitution der heutigen Standeskultur ist daher weniger denn je mit der besonderen sozial-symbiotischen Natur des Menschen vereinbar, die sich im Lauf von ca. 500.000 Jahren durch einen natĂŒrlichen Evolutionsprozess entwickelt hat und die der Mensch nicht ohne Folgen einfach „verbessern“ kann.

Die Schwierigkeiten, die der Einzelne heute mit seiner traditionellen Standeskultur hat, sind daher von grundsĂ€tzlicher Art, da es keine Anpassung des Einzelnen an die traditionelle Standeskultur gibt, die nicht asoziale und widernatĂŒrliche „Nebenwirkungen“ zur Folge hat. Es spielt daher auch keine Rolle, welche PlĂ€ne und Strategien die Kulturkinder und Erwachsenen jeweils verfolgen, um das fĂŒr ihre eingeborene Sozialnatur notwendige SicherheitsgefĂŒhl zu erreichen - stets verhindert die absolutistische und hierarchische Konstitution der Standeskultur eine ausreichende StabilitĂ€t der zwischenmenschlichen Beziehungen. Dadurch ist fĂŒr den Kulturmenschen ein stĂ€ndiger elementarer Mangel an sozialer Geborgenheit obligatorisch geworden, so dass der heutige Mensch trotz eines materiellen Luxuslebens keine innere Zufriedenheit erreichen kann.

Durch die Industrielle Revolution und durch die BegrĂŒndung einer kapitalistischen Ökonomie hat sich der Mensch innerhalb der modernen Standeskultur eine materielle Lebensversicherung erzeugt, die dem Kulturmenschen eine scheinbare Ersatzlösung fĂŒr seine mangelhafte soziale Lebensversicherung ermöglicht. Es stellt sich heute jedoch immer deutlicher heraus, dass diese Ersatzversicherung den Menschen in eine Konsumsucht gefĂŒhrt hat, die langsam aber sicher die menschliche Natur und die Natur der Erde ĂŒberfordert.

Bis jetzt hĂ€lt der Mensch in einer hartnĂ€ckigen Weise an seiner materiellen Lebensversicherung fest und sammelt durch eine zunehmend effektiver werdende Arbeits- und Konsummaschinerie immer mehr materiellem Reichtum an. Dadurch stellt sich der Mensch fĂŒr die Folgen seines ĂŒbernatĂŒrlichen Konsums in einer geradezu professionellen Weise blind. Diese Betriebsblindheit tendiert dazu, immer willkĂŒrlicher und bodenloser zu werden, so dass der Mensch heute „offenen“ Auges den Prozess einer schleichenden gesellschaftlichen und biologischen Selbstzerstörung in Kauf nimmt.

Es ist daher wichtig, dass der Mensch diese Entwicklung auf die Erfindung der Sklaverei und der Standeskultur zurĂŒckfĂŒhren kann, damit er sich in einer wirksamen Weise helfen und von einer widernatĂŒrlichen Kulturorganisation befreien kann.

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Der ökonomische Neoliberalismus und der politische Feminismus

Aus der Sicht der „Interessen“ der heutigen Herrenmenschen ist die „optimale“ Standeskultur dann erreicht, wenn die Familien in ihren Wohnungen selbstbezogen und weitestgehend isoliert von anderen Familien leben. Die dafĂŒr angestrebte digitale Welt eines „Home-Shopping“ und eines „Home-Office“, fĂŒr die eine zukĂŒnftige Überwachung durch eine „mitteilsame“ Medientechnik möglich ist, stellt die „optimale“ Vision einer „perfekten„ Standeskultur dar. Durch die Einrichtung einer direkten Vernetzung des einfachen Menschen mit der staatlichen Exekutive und den Wirtschaftskonzernen (z.B. Amazon), kann in der „integrierten“ Wohnung ein besonderes Familienuniversum entstehen, das in Bezug auf eine zentralisierte KulturautoritĂ€t durch eine Beziehungsnorm von Allmacht und Ohnmacht geprĂ€gt ist.

Diese Agenda einer „schönen neuen digitalen Welt“ hat vor allem durch die jĂŒngste Corona-Politik eine erste kulturelle Konsolidierung erreicht. Die aggressive politische Isolierung des Menschen vom Menschen und die zunehmende Organisation der materiellen Selbstversorgung ĂŒber das Internet hat in ideologischer und emotionaler Hinsicht eine spĂŒrbare kulturelle Wandlung erzeugt. Die dadurch erreichte „fortschrittliche“ Anpassung der Menschen an die Agenda 2030 hat zu einer zunehmenden Fixierung der Menschen auf die materiellen Lebensaspekte und zu einer VernachlĂ€ssigung der seelischen und geistigen Lebensaspekte gefĂŒhrt. Dadurch ist der moderne Mensch relativ unbemerkt in die Gefahr geraten, zu einer seelenlosen HĂŒlle zu werden, die kulturellen Befehlen und „SachzwĂ€ngen“ bereitwillig nachkommt und das eigene Kulturverhalten fĂŒr die Sicherung des materiellen Lebenserhalts auf eine unhinterfragte Weise „optimiert“.

Auf diesem Weg droht sich die Zukunftsvorstellung des heutigen „Herrenmenschen“ zu erfĂŒllen, die bereits 1985 mit dem „Washington Consensus“ durch die Wiederauflage des „liberalen“ Kapitalismus aus dem 19. Jahrhundert zu einer neuen neoliberalen Religion geworden ist. Der liberale Kapitalismus des 19. Jahrhunderts, der die Kulturen der „1. Welt“ nicht nur in starke soziale Verwerfungen gefĂŒhrt, sondern auch in den 1. und 2. Weltkrieg getrieben hat, wurde durch den Washington Consensus nach und nach wieder eingefĂŒhrt. So ist es kein Wunder, dass das Prekariat in der Welt trotz eines immensen wirtschaftlichen Aufschwungs in den letzten 35 Jahren immer weiter zugenommen hat. Mit dem Washington Consensus hat eine Ă€ußerst gefĂ€hrliche ökonomische und politische Entwicklung ihren Anfang genommen, durch die sich der Mensch heute wieder auf dem Weg zu einer kulturellen Krise befindet.

Der durch den Washington Consensus eingelĂ€utete globale neoliberale Krieg von Reich gegen Arm wurde durch Warren Buffet, einem der reichsten MĂ€nner der Welt, 2005 durch das folgende Statement bestĂ€tigt: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg fĂŒhrt, und wir gewinnen. https://www.attac-kreis-coesfeld.de/?p=1053 Heute können wir durch die kulturelle Entwicklung zum ersten Mal richtig ermessen, dass der Gewinn dieses Krieges durch die Reichen einen Verlust fĂŒr alle Menschen bedeuten wird, einen Verlust der Freiheit und einen Verlust der Hoffnung des Menschen auf den Menschen.

David Rockefeller hat 1994 vor dem Wirtschafts-Ausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council) das folgende Statement abgegeben: “Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.“ https://www.c-span.org/video/?c4866574/user-clip-david-rockefeller-speech-1994- annual-ambassadors-dinner Diese Krise (Corona, etc.) ist nun da, so dass wir angesichts der gegenwĂ€rtigen kulturellen Entwicklungen in der Tat von einem wirksamen neoliberalen Narrativ der oberen 10.000 sprechen können, das die „Interessen“ der Reichen langsam aber sicher durchsetzt. Dieses Narrativ, das auch in der Agenda 2030 zum Ausdruck kommt, beinhaltet das Ziel einer absolutistischen und zentralistischen Machtkonstitution in allen Kulturen der Welt.

Eine zentralistische Diktatur der Wenigen hat notwendig den Verlust der Freiheit der Vielen zur Folge, da eine diktatorische Machtkonstitution nicht anders „erfolgreich“ umgesetzt werden kann. Der Preis dieser Diktatur ist fĂŒr den Einzelnen notwendig immens, da er dadurch seine Möglichkeiten zur KreativitĂ€t, zur Freiheit und zur Lebendigkeit einbĂŒĂŸt und sein natĂŒrliches Lebensgeschenk eine „ganzheitliche“ Pervertierung erfĂ€hrt. Es ist daher wichtig, dass der Mensch die Ziele der Agenda 2030 als widernatĂŒrlich begreift und nicht als eine Lösung fĂŒr die heutigen Kulturprobleme erachtet, da er dadurch zwangslĂ€ufig den Bock zum GĂ€rtner macht.

Das folgende Video macht deutlich, dass es nicht ausreicht, wenn sich der Mensch durch eine mediale Kritik an der Agenda der oberen 10.000 anregen lĂ€sst und darauf hofft, dass sich das Problem alleine durch ein entsprechendes Volksbewusstsein auflöst. Das Video ist von 2016 und verdeutlicht, dass das Wissen um die HintergrĂŒnde einer destruktiven neoliberalen Kulturentwicklung nichts nĂŒtzt, solange die Wissenden nicht den Entschluss fassen, diese destruktive Entwicklung durch eine politische AktivitĂ€t zu verhindern. Ohne eine bewusste politische Haltung und ohne eine klare Absage an die „Interessen” der oberen 10.000, lĂ€sst sich die heutige degenerative und destruktive Kulturentwicklung nicht aufhalten bzw. auflösen. https://www.youtube.com/watch?v=U46bbmFaq74

Die gegenwĂ€rtigen neoliberalen Kulturentwicklungen werden durch einen ebenfalls ĂŒberaus gefĂ€hrlich gewordenen politischen Feminismus verstĂ€rkt, der nach einer absolutistischen sozialen Deutungshoheit in der Kultur strebt. Seit der Jahrtausendwende kultiviert der politische Feminismus eine eigene Machtreligion, die fĂŒr ihr Streben nach einer absolutistischen sozialen Kulturhoheit vor allem positivistische Ideen fĂŒr eine kulturelle VerĂ€nderung aufgreift, um diese mit allen zur VerfĂŒgung stehenden ideologischen, emotionalen und politischen Mitteln durchzusetzen. Wir finden dabei einen Idealismus am Werk, der sich selbst verabsolutiert und dazu tendiert, Menschen mit anderen Überzeugungen als Gegner oder gar als Feinde zu erachten.

Durch die neoliberale und die feministische Agenda ist das Kulturleben in den vergangenen 20 Jahren politisch, wirtschaftlich und sozial zunehmend unertrĂ€glich und haltlos geworden und hat zu einer potenzierten widernatĂŒrlichen Kulturgestaltung gefĂŒhrt. Diese Kulturgestaltung tendiert heute zu einer bodenlosen politischen, sozialen und ökonomischen WillkĂŒr, die sich weder an der Natur der Erde noch an der Wissenschaft orientiert. Es ist daher an der Zeit, dass der Mensch eine solche Kulturgestaltung nicht lĂ€nger einfach nur hinnimmt.

 

Die Partei der GRÜNEN als ein Brennpunkt des ökonomischen Neoliberalismus und des politischen Feminismus

Keine Partei reprĂ€sentiert die heutige ideologische und emotionale Spaltung des Menschen so sehr, wie die Partei der GRÜNEN. Die Partei ist aus der 68er-Revolution hervorgegangen, die in vieler Hinsicht allergische und extremistische Tendenzen sowohl der ideologischen als auch der praktischen Art entwickelt hatte. Das Kernziel der Partei der GRÜNEN war zu Beginn eine biologische Politik, sowohl in Bezug auf die menschliche Sozialnatur als auch in Bezug auf die Natur der Erde.

Durch eine Integration des neoliberalen Gedankenguts um die Jahrtausendwende ist es zu einer widersprĂŒchlichen politischen Entwicklung innerhalb der Partei der GRÜNEN gekommen. Dies hatte einen krankhaften ideologischen Spagat innerhalb der Politik der GRÜNEN zur Folge, den die Partei bis heute nicht aufgelöst, sondern immer weiter beibehalten und kultiviert hat. Dieser Spagat besteht vor allem darin, dass die relativ ungreifbaren kulturellen Problemstellungen von heute, wie z. B. das Klimaproblem herausgegriffen und ins Zentrum der Aufmerksamkeit und des politischen KalkĂŒls gestellt werden. Gleichzeitig werden die zahlreichen anderen heutigen Überlastungen der Natur, die durch den neoliberalen Kapitalismus verursacht werden, nur jeweils oberflĂ€chlich angesprochen und fristen daher ein relativ beschattetes Dasein innerhalb der Politik der GRÜNEN.

Dadurch ist nach und nach eine positivistische politische Religion innerhalb der Partei der GRÜNEN entstanden, die an den Ursachen der heutigen Probleme des Menschen gezielt vorbeigeht. Diese politische Religion wurde mit der Zeit auch von den anderen politischen Parteien aufgegriffen und umgesetzt. Bis heute hat sich dadurch unter anderem der positivistische Glaube innerhalb der „1. Welt“ verfestigt, man könne die Überlastung der Natur der Erde durch den Menschen vor allem durch eine COÂČ Steuer reduzieren. Eine einfache Betrachtung der gegenwĂ€rtigen kulturellen und ökologischen Gemengelage zeigt jedoch, dass die COÂČ Steuer die derzeitige kulturbedingte UmweltĂŒberlastung weiter potenzieren wird. Die COÂČ Steuer fĂŒhrt nicht nur zu einer Erhöhung des Spritpreises, sondern auch zu einer Erhöhung der allgemeinen Lebenshaltungskosten. Die Folge davon ist unter anderem, dass sich immer weniger Menschen eine biologisch erzeugte Nahrung leisten können, so dass die Nachfrage nach den Massenprodukten der industriellen Landwirtschaft in naher Zukunft steigen wird. Dies hat zwangslĂ€ufig zur Folge, dass die neoliberalen AgrarwĂŒsten, BetonwĂŒsten und ProblemmĂŒlldeponien sich zunehmend ausweiten und die Natur der Erde immer mehr belasten und einschrĂ€nken. Es ist bereits seit langem bekannt, dass innerhalb von nur 7 Jahren eine biologische Renaturierung der globalen Ackerböden möglich ist, so dass wieder natĂŒrliche Humusböden entstehen, die ca. 19 Milliarden Tonnen COÂČ in der Erde binden können. Daher erweist sich die COÂČ Steuer fĂŒr die Natur der Erde als kontraproduktiv, da die Agrarindustrie prinzipiell alle Kosten so weit wie nur möglich reduziert. Eine aufwĂ€ndige Renaturierung der Ackerböden ist daher so gut wie ausgeschlossen.

Die Erhöhung der COÂČ Steuer wird letztlich vollstĂ€ndig auf den Verbraucher abgewĂ€lzt, so dass sie allenfalls einer neoliberalen Staatsorganisation und einer neoliberalen Wirtschaft durch einen entsprechenden Macht- und Profitzuwachs zugutekommt. Da die Maßnahmen, die zu einer realen Entlastung der menschlichen und der irdischen Natur fĂŒhren könnten, durch die gegenwĂ€rtige Konzentration des Menschen auf die ungreifbaren biologischen Probleme nicht aufgegriffen und umgesetzt werden, spielt der Mensch heute mit sich selbst ein gefĂ€hrliches Spiel. Letztlich kann nur die gezielte EinschrĂ€nkung der globalen Luxuswirtschaft und die Umsetzung einer biologischen Landwirtschaft und Konsumwirtschaft die Überlastung der Erde und die Überlastung des heutigen Kulturmenschen auf eine wirksame Weise reduzieren.

Die gegenwĂ€rtige Faktenlage macht deutlich, wie widersprĂŒchlich und destruktiv die Politik der GRÜNEN durch ihren Verrat an den eigenen ideologischen und politischen Wurzeln geworden ist. Dieser Verrat wird so lange bestehen bleiben, wie die GRÜNEN das neoliberale Narrativ („der Markt bestimmt die Gesellschaft“) und das feministische Narrativ („jetzt sind wir einmal am DrĂŒcker“) sanktionieren und eine entsprechende Gestaltung der Gesellschaft fördern.

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Die deutsche Vergesslichkeit

Die neue politische Konstellation einer Ampelkoalition von GrĂŒnen, SPD und FDP stellt in vieler Hinsicht den „Worst Case“ fĂŒr die Deutschen dar, da sie eine fortschrittliche Potenzierung einer neoliberalen und feministischen Politik bedeutet. Da die neue Ampelkoalition auf eine politische RĂŒckendeckung durch den grĂ¶ĂŸeren Teil des deutschen Volkes bauen kann, kommt die sich abzeichnende politische Programmatik einer generellen Immunisierung sowohl des Neoliberalismus als auch des Feminismus gleich. Diese Verfestigung einer letztlich willkĂŒrlichen politischen und ökonomischen Religion kann nicht nur fĂŒr die Deutschen ĂŒberaus gefĂ€hrlich werden.

Deutschland ist durch die Kanzlerschaft von Gerhard Schröder und durch die Kanzlerschaft von Angela Merkel in den letzten 20 Jahren zu einem Land geworden, das seine BĂŒrger zunehmend der neoliberalen und der feministischen Agenda ausgeliefert hat. Dadurch wurden die kulturellen Weichen immer deutlicher in Richtung Diktatur gestellt, so dass sich durch den Corona-Virus eine zunehmend „selbstverstĂ€ndlich“ werdende Gesundheitsdiktatur in Deutschland verwirkliche konnte.

Die Bereitwilligkeit, mit welcher die meisten Deutschen diese Diktatur akzeptiert haben, zeugt von einer brisanten deutschen Vergesslichkeit und einem entsprechenden gefĂ€hrlichen Leichtsinn. Viele Deutsche sind sich heute der Tatsache nicht bewusst, dass Konrad Adenauer zahlreiche NazifunktionĂ€re wieder in den gehobenen Staatsdienst integriert hat und die politischen Parteien ab 1955 viele ehemalige NSDAP Mitglieder ungeprĂŒft aufgenommen haben Dieses stille Vergessen der jĂŒngsten deutschen Geschichte hat nicht nur dazu beigetragen, dass sich in Deutschland eine Studentenrevolution und eine besondere 68er-Bewegung entwickelt hat, sondern hat auch ein absolutistisches deutsches Machtstreben der besonderen Art im kulturellen Untergrund aufrechterhalten. Dieses eigensinnige Machtstreben konnte mit der Übernahme der neoliberalen Wirtschaftsreligion zur Jahrtausendwende wieder aufblĂŒhen, so dass sich in Deutschland eine neue Art der ökonomischen, sozialen und medialen Diktatur entwickelt hat.

FĂŒr das besondere Machtstreben der Deutschen, das bereits mit der MachtĂŒbernahme Wilhelms II. in Deutschland akut wurde, spielt es keine Rolle, ob es durch eine direkte persönliche Diktatur oder durch eine indirekte sozialistische Parteiendiktatur verwirklicht wird. Ein absolutistisches Machtstreben agiert stets bodenlos und grenzenlos und kann sich sowohl durch einen chauvinistischen Faschismus als auch durch einen feministischen Sozialismus erfĂŒllen. Am Ende bleibt das Ergebnis jeweils das Gleiche: ein innerkultureller Prozess der Selbstzersetzung, der alles Menschliche innerhalb der Kultur „verbraucht“, um bis zum letzten Atemzug an dem Ziel einer absolutistischen Macht ĂŒber das jeweils greifbare Leben festzuhalten.

Es ist daher fĂŒr den heutigen Deutschen wichtig, sich vor Augen zu halten, dass sich der geschichtliche Faschismus und der geschichtliche Kommunismus bzw. Sozialismus lediglich dadurch unterscheiden, dass der Faschismus der römischen Art jeweils andere Völker rĂŒcksichtslos ausbeutet und versklavt und der kommunistische Sozialismus jeweils das eigene Volk rĂŒcksichtslos ausbeutet und versklavt.

Notwendig hilft es daher auch nichts, wenn sich die heutigen Deutschen fĂŒr die deutsche Vergangenheit verurteilen und entsprechende SchuldgefĂŒhle kultivieren. Dadurch macht sich der Deutsche auf eine kontraproduktive Weise zum SĂŒndenbock fĂŒr ein absolutistisches deutsches Machtstreben, das seit 1871 stets von den deutschen „Herrenmenschen” ausgegangen ist. Die Herrenmenschen selbst waren und sind stets weit davon entfernt, irgendetwas zu bereuen, da ihr unbedingtes Streben nach absoluter Macht seit 5000 Jahren durch das Narrativ der Standeskultur ideologisch sanktioniert und immunisiert ist. Derjenige, der sich daher fĂŒr die Vergangenheit der Deutschen auf eine masochistische Weise geißelt und gleichzeitig ein absolutistisches Machtstreben der heutigen Herrenmenschen akzeptiert, kultiviert in sich zwangslĂ€ufig einen brisanten Widerspruch. Der Schwur eines „nie wieder“ reicht fĂŒr die Deutschen daher nicht aus, um sich vor schwerwiegenden kulturellen Fehlentwicklungen zu bewahren, solange der Einzelne den Zielsetzungen der Herrenmenschen auf eine leichtsinnige Weise seinen Segen gibt.

Quellen

https://www.deutschlandfunk.de/neubeginn-mit-altem-personal-100.html

https://www.sueddeutsche.de/politik/altnazis-im-bund-der-vertriebenen-leute-die-vo n-frueher-was-verstehen-1.1529956

Eine BestĂ€tigung fĂŒr die Aufnahme vieler NazifunktionĂ€re in den Staatsdienst und der daraus erfolgenden Reaktion der deutschen Studenten bzw. der 68er-Bewegung finden Sie in dem folgenden Artikel:

(Artikel Seite 5 Unten und Seite 6 Fusstexte 22 und 23)  http://www.bpb.de/system/files/pdf/PLSN6J.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_ 1945_politisch_t%C3%A4tig_waren


„Wer aus der Geschichte nichts lernt, der ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“. Diese aus der Kulturgeschichte resultierende Weisheit gilt fĂŒr die heutigen Deutschen in einer besonderen Weise. Die Geschichte der Deutschen und der EuropĂ€er ist durch 4 folgenreiche dreißigjĂ€hrige Religionskriege geprĂ€gt. Die Tendenz, ĂŒberaus extremistische ideologische Konflikte zu entwickeln, wurde bereits von Karl dem Großen begrĂŒndet, der das römische Erbe einer absolutistischen Standeskultur angetreten und eine Zwangskatholisierung im Großreich der Karolinger angeordnet hat. Der darauf folgende annĂ€hernd 30 Jahre dauernde Religionskrieg von 772 bis 804 n. Chr. wurde vor allem gegen die Sachsen gefĂŒhrt, die sich vehement gegen die Zwangs-Katholisierung gewehrt haben. Dadurch war eine unheilvolle religiöse Entwicklung in Europa vorprogrammiert.

Die mitunter ĂŒberaus dekadente und von einem absolutistischen Machtstreben gekennzeichnete Entwicklung der Katholischen Kirche hat mit der Zeit jedes natĂŒrliche Verhaltensmaß hinter sich gelassen. Dadurch ist eine Inquisition, ein regelrechter Ämterhandel und eine Ökonomie der Ablassbriefe entstanden, die im 15. Jahrhundert in Europa zu mehreren religiösen und ideologischen Gegenbewegungen gefĂŒhrt haben. Die Folge war eine protestantische Reformation, aus der sich ein zweiter dreißigjĂ€hriger Religionskrieg von 1618 bis 1648 n. Chr. entwickelt hat. Dieser Krieg war so verheerend fĂŒr die Deutschen, dass sie eine lange Zeit gebraucht haben, um sich davon wieder zu erholen.

Die Preußen konnten nach dem DreißigjĂ€hrigen Krieg die Stadt Berlin, deren Einwohnerzahl von 17000 auf 9000 Menschen reduziert worden war, durch eine Willkommenspolitik fĂŒr jĂŒdische Kaufmannsfamilien, Protestanten und Hugenotten (Calvinisten) bald wieder fĂŒllen. Das Ergebnis war eine relativ zĂŒgige Erholung der Preußen vom DreißigjĂ€hrigen Krieg und der Beginn einer neuen Kulturentwicklung, die durch eine regelrechte calvinistische Erziehung der preußischen Könige geprĂ€gt war. Die calvinistischen Tugenden der Pflichtreue, der strengen Selbstdisziplin, der Sparsamkeit und der absoluten AutoritĂ€tshörigkeit haben stark dazu beigetragen, dass Preußen in der Folgezeit zu einer neuen militĂ€rischen Großmacht innerhalb Europas wurde. Durch die BegrĂŒndung des Deutschen Reiches von 1871, mit Preußen an der Spitze, haben sich die allseits bewunderten preußischen Tugenden auf das Weltbild aller Deutschen ĂŒbertragen. Auf dieser ideologischen Basis haben die Deutschen im Zuge der deutschen Industrialisierung die absolutistischen Ideologien eines Sozialdarwinismus, eines auf Eroberung ausgerichteten Militarismus, eines bodenlos „liberalen“ Kapitalismus und spĂ€ter auch eines gewaltsamen Kolonialismus entwickelt, so dass daraus eine besondere deutsche MentalitĂ€t entstanden ist. Diese MentalitĂ€t hat in Deutschland zunehmend das ideologische Erbe eines absolutistischen religiösen Machtstrebens angetreten und hat eine entsprechend intensive militĂ€rische und wirtschaftliche  Betriebsamkeit ausgelöst. Dadurch ist der Deutsche in einen dritten ideologisch bedingten DreißigjĂ€hrigen Krieg von 1914 bis 1945 geraten, der abermals mit einer Verheerung des deutschen Gebietes, der deutschen Bevölkerung und des deutschen Weltbildes endete.

In dem 4. DreißigjĂ€hrigen Krieg befinden sich die Deutschen seit der Übernahme einer neoliberalen amerikanischen Wirtschaftsreligion nach der Jahrtausendwende. Diese Wirtschaftsreligion hatte den Neubeginn eines „liberalen“ Kapitalismus des 19. Jahrhunderts in der westlichen Welt und damit einen neuen Krieg von Reich gegen Arm zur Folge. Dieser neoliberale Krieg nutzt bis heute alle Errungenschaften der Industriellen Revolution mit einer steigenden EffektivitĂ€t, um den einfachen Menschen in eine bedingungslose Kapitulation gegenĂŒber den wenigen Reichen und MĂ€chtigen zu treiben. Es hat sich daher seit 772 n. Chr. an dem germanischen „Schicksal“ nichts Wesentliches geĂ€ndert, da der einfache Deutsche bis heute nicht die wesentlichen Motive und Ursachen seiner geschichtlichen Entwicklung erkannt und verstanden hat. Sobald die Deutschen daher die Lehre ihrer relativ traumatisierenden Geschichte auf eine biologische Weise begreifen, sind sie auch in der Lage, ihre Kulturorganisation zu verĂ€ndern.

Diese Lehre besteht darin, dass derjenige ideologisch und emotional verloren ist und eine traumatische Angst entwickelt, der sich dazu verleiten lĂ€sst, eine widernatĂŒrliche Kulturreligion oder Kulturideologie anzunehmen oder sich eine solche Religion oder Ideologie aufnötigen lĂ€sst.

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Die Natur des Menschen

Der Mensch findet vor allem durch die Feststellung einen schlĂŒssigen Zugang zu seiner Natur, dass die natĂŒrliche Evolution weder beim Tier noch beim Menschen irgendetwas in die Ausbildung gebracht hat, das keinen konkreten Sinn und Zweck erfĂŒllt. Von außen betrachtet, weist die menschliche Natur besondere Grundmerkmale auf, die einige Besonderheiten der menschlichen Selbstorganisation biologisch erklĂ€ren können. Dazu gehören vor allem der aufrechte Gang, ein dadurch notwendig gewordenes schmales Becken und ein großes Gehirnvolumen. Damit die Geburt eines Kindes unter diesen UmstĂ€nden ĂŒberhaupt möglich ist, bringt der Mensch seinen Nachwuchs im Vergleich zu allen Tieren viel zu frĂŒh zur Welt, so dass das menschliche Kind als ein Tragling geboren wird, der in den ersten Lebensjahren eine besonders intensive FĂŒrsorge durch seine Eltern benötigt. Die soziale Selbstorganisation des Menschen ist daher in einer erheblichen Weise dadurch bestimmt, dass das menschliche Kind erst nach einer lĂ€ngeren Entwicklungszeit den Grad der körperlichen, geistigen und emotionalen SelbstĂ€ndigkeit erreicht, ĂŒber den viele Tiere durch ihr einfacheres Instinkt-Programm bereits unmittelbar nach der Geburt verfĂŒgen. Ein Fohlen kann z. B. im Gegensatz zum menschlichen Baby bereits 30 Minuten nach der Geburt auf seinen Beinen stehen und seiner Mutter folgen.

Dieser gravierende Unterschied zwischen Tier und Mensch macht deutlich, dass sich der Mensch durch eine außergewöhnliche Logistik organisiert, die sich nicht ohne Weiteres mit der tierischen Selbstorganisation vergleichen lĂ€sst. Da das menschliche Kind eine lange körperliche, emotionale und geistige Reifezeit von nahezu 18 Jahren durchlĂ€uft, ist fĂŒr die menschliche Selbstorganisation eine besondere sozial-symbiotische Familien- und Gemeinschaftsorganisation unabdingbar geworden. Dieses GrundverstĂ€ndnis fĂŒr die menschliche Natur macht deutlich, dass jede Form der absolutistischen Macht, die ein Mensch ĂŒber einen anderen Menschen anstrebt, der besonderen sozial-symbiotischen Natur des Menschen widerspricht.

Die Natur des Menschen hat spĂ€testens mit der Entwicklung des Homo Erectus vor ca. 500.000 Jahren eine besondere Familienkonstitution in die Ausbildung gebracht. Innerhalb dieser Familienkonstitution finden wir eine praktische Spezialisierung der Geschlechter und eine entsprechende Aufgabenteilung vor, die sich auf eine natĂŒrliche Weise durch die spezifischen Wesensmerkmale der Geschlechter vollzieht. Wir können heute anhand der wissenschaftlichen Forschungen dazu feststellen, dass die Frau von Natur aus auf die Familien-Innenpolitik und der Mann auf die Familien-Außenpolitik ausgerichtet ist. Dadurch lassen sich die auffĂ€lligen unterschiedlichen Neigungen und FĂ€higkeiten der Geschlechter in einer hinreichenden Weise erklĂ€ren.

Die Geschlechter unterscheiden sich nicht nur durch ihre körperlichen, sondern auch durch ihre emotionalen und geistigen Anlagen und Neigungen in einer erheblichen Weise. So finden wir z. B. bei der Frau eine besondere Neigung zum intuitiven und emotionalen Denken und beim Mann einen besonderen Hang zum logischen und perspektivischen Denken vor. Die menschliche Natur hat daher die fĂŒr die erfolgreiche Entwicklung des Kindes notwendige komplexe Familienorganisation auch durch eine besondere psychische Konstitution der Geschlechter abgesichert. Dabei hat sie fĂŒr die Geschlechter besondere Belohnungen bereitgestellt. Die Tatsache, dass der Mensch kein Fell besitzt, findet auch darin eine BegrĂŒndung, dass die Haut des Menschen besondere Sinneszellen aufweist, die nur auf sanfte BerĂŒhrungen reagieren. Regelrechte ZĂ€rtlichkeiten zwischen den Geschlechtern generieren daher zusammen mit der bestĂ€ndig aktiven SexualitĂ€t des Menschen eindrucksvolle Belohnungen fĂŒr das mitunter anstrengende „NachwuchsgeschĂ€ft”. Dabei greift die Natur des Menschen nicht nur in den körperlichen, sondern auch in den psychischen Haushalt des Menschen ein.

Um das Familienkonzept in einer wirksamen Weise zu versichern, hat die Natur des Menschen der Frau eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf den Mann mitgegeben. Mit der Umsetzung einer fĂŒr die menschliche Natur grundsĂ€tzlich unertrĂ€glichen Standeskultur, hat die Frau ihre Anziehungskraft auf den Mann in einer ĂŒbernatĂŒrlichen Weise erhöht, um die Familienorganisation auch innerhalb eines widernatĂŒrlichen und schnelllebigen Kulturbetriebes abzusichern. Dadurch ist fĂŒr den Mann eine Art ĂŒbernatĂŒrlicher weiblicher Droge entstanden, nach welcher der Mann bis heute in einer regelrechten Weise sĂŒchtig geworden ist. Mit der Zeit hat sich darĂŒber das natĂŒrliche Beziehungsgeflecht zwischen Mann und Frau auf eine ĂŒbernatĂŒrliche, Ă€ußerst brisante Weise modifiziert.

Durch die „Liberalisierung“ der SexualitĂ€t innerhalb der 68er-Revolution hat sich eine generelle unnatĂŒrliche sexuelle Manipulation innerhalb der modernen Standeskultur „normalisiert“, so dass die sexuellen Suchtentwicklungen der MĂ€nner einen hohen Grad erreicht haben. In der Folge hat der Mann auf eine fatalistische Weise selbst damit begonnen, sich regelmĂ€ĂŸig durch willkĂŒrliche sexuelle Reizimpulse zu manipulieren und zu motivieren.

Dieses neue „Marktpotenzial“ wurde von der kapitalistischen Ökonomie in einer professionellen Weise aufgegriffen, um die MĂ€nner zunehmend auf die SexualitĂ€t zu fixieren und um die nachhaltige sexuelle Suchtentwicklungen auf eine effektive Weise auszubeuten. Nicht nur die kapitalistische Ökonomie, sondern auch viele emanzipierte Frauen haben die Möglichkeiten der ĂŒbernatĂŒrlichen Manipulation des Mannes fĂŒr sich entdeckt und spielen seither auf eine  professionelle Weise mit den natĂŒrlichen weiblichen Reizen.

Die traditionelle Religion und ihre destruktive Wirkung auf die heutige Kulturorganisation

Der Glaube spielt im Leben des Menschen eine besondere Rolle, da der Mensch einen Teil der tierischen Instinkte durch ein freies Bewusstsein ersetzt hat. Damit der Mensch ein ganzheitliches Orientierungsbild fĂŒr seine tĂ€gliche Selbstorganisation erreichen kann, ergĂ€nzt er sein Wissen durch Glaubensannahmen, die ihm plausibel erscheinen. Dies fĂŒhrt notwendig zu Fehlerquellen im menschlichen Denken und Handeln, so dass es fĂŒr den Menschen wichtig geworden ist, seine Annahmen wissenschaftlich zu ĂŒberprĂŒfen. In der Regel bleiben menschliche Denkfehler relativ harmlos, sie können jedoch auch drastische Folgen zeitigen, wie das folgende Beispiel zeigt:

In dem Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“,1 berichtet Daniel Kahneman von sogenannten VerfĂŒgbarkeitskaskaden in Bezug auf die Entfesselung einer ĂŒbernatĂŒrlichen Angst innerhalb der modernen Gesellschaft. Anhand von realen Ereignissen beschreibt er eine typische gesellschaftliche Angstentwicklung, die an die jĂŒngste Entwicklung der Corona-Problematik erinnert.

Seite 179 ff.: [
] „Eine VerfĂŒgbarkeitskaskade ist eine sich selbst tragende Kette von Ereignissen, die vielleicht mit Medienberichten ĂŒber ein relativ unbedeutendes Ereignis beginnen und zu öffentlicher Panik und massiven staatlichen Maßnahmen fĂŒhren. Manchmal zieht ein Medienbericht die Aufmerksamkeit eines Teiles der Öffentlichkeit auf sich, die dadurch aufgerĂŒttelt und beunruhigt wird,. Diese emotionale Reaktion wird selbst zu einer Geschichte, die ihrerseits weitere Berichte in den Medien auslöst, was noch grĂ¶ĂŸere Besorgnis und Engagement hervorruft. Dieser Kreislauf wird manchmal gezielt von VerfĂŒgbarkeitsunternehmern beschleunigt, das sind Einzelpersonen oder Organisationen, die daran arbeiten, einen bestĂ€ndigen Fluss beunruhigender Nachrichten aufrechtzuerhalten. Die Gefahr wird in dem Maße ĂŒberzeichnet, wie die Medien um reißerische Schlagzeilen konkurrieren. Wissenschaftler und andere, die versuchen, die wachsende Angst und Abscheu zu bekĂ€mpfen, finden wenig Beachtung und die meiste davon ist feindseliger Natur: Jeder, der behauptet, die Gefahr werde ĂŒbertrieben, wird der Beteiligung an einer „ruchlosen Vertuschung“ verdĂ€chtigt. Die Sache gewinnt politische Bedeutung, weil sie die Öffentlichkeit umtreibt, und die Reaktion des politischen Systems wird von der IntensitĂ€t der öffentlichen Stimmung determiniert. Die VerfĂŒgbarkeitskaskade hat jetzt die PrioritĂ€ten neu festgesetzt. Weitere Risiken und andere das Gemeinwohl fördernde Verwendungsweisen von Ressourcen sind in den Hintergrund getreten“.[
]

Da diese Beschreibung 2011 veröffentlicht wurde, ist sie eine unverdĂ€chtige Messlatte, anhand derer der Einzelne die Entwicklung der Corona-Problematik reflektieren und seine Gedanken, Vorstellungen und Ängste gezielt ĂŒberprĂŒfen kann.

Bis heute grĂŒndet die Macht der Herrenmenschen auf einem absolutistischen Gottes-Narrativ. Daher erlischt die Macht des Herrenmenschen notwendig in dem Moment, indem der „einfache“ Mensch das religiöse Weltbild eines tyrannischen Gottes, der herrschaftliche Verwalter auf der Erde beschĂ€ftigt, konsequent verwirft.

Der Mensch kann sich stattdessen an das wissenschaftliche Weltbild eines relativen Universums halten, in dem alle Lebewesen Teil eines einheitlichen universalen Wesens sind. Dieses Wesen generiert bestimmte Naturgesetze, die fĂŒr alle Lebewesen gleichermaßen gelten, so dass es in einem solchen Universum auch keine Sonderrechte fĂŒr „Herrenmenschen“ gibt.

Viele glĂ€ubige Christen sind bis heute in einer hartnĂ€ckigen Weise biologisch unzurechnungsfĂ€hig geblieben, da sie das offizielle Narrativ von Jesus als einem universalen SĂŒndenbock nie in Frage gestellt haben. Wenn Jesus fĂŒr alle vergangenen, gegenwĂ€rtigen und zukĂŒnftigen SĂŒnden der Menschen gestorben ist, ist er dann auch fĂŒr die heutigen SĂŒnden der respektlosen Massentierhaltung, fĂŒr eine globale Lohnsklaverei und fĂŒr ein willkĂŒrliches und widernatĂŒrliches Verhalten der Menschen gestorben? Besteht die Möglichkeit, dass es die Religion bis heute den Herrenmenschen zu einfach macht, eine widernatĂŒrliche Herrschaft zu betreiben?

Wer sich diese Fragen ernsthaft vorlegt, der kann eine sinnvolle ErklĂ€rung dafĂŒr finden, weshalb der Mensch heute im Begriff ist, seinen Kulturkarren durch eine bodenlos gewordene ideologische und politische WillkĂŒr in einen tiefen moralischen Morast zu fahren. Die menschliche Selbstorganisation ist durch die religiöse Generalabsolution durch Jesus und durch andere religiöse Narrative in den letzten 200 Jahren schlicht zu willkĂŒrlich, zu widernatĂŒrlich und zu asozial geworden, als dass der heutige Mensch seine sozialen Beziehungen und seine Beziehungen zur Natur noch auf eine gesunde Weise organisieren kann.

Quellen

1: Buchhinweis: Daniel Kahneman, Schnelles Denken, langsames Denken, Penguin Verlag, 2011

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Die Probleme mit der Panik und mit der allergischen Reaktion

Innerhalb der 68er-Revolution hat der moderne Mensch einen regelrechten Kult der Antireaktion auf die traditionelle Standeskultur entwickelt, aus dem unter anderem der politische Feminismus und der politische Linksextremismus hervorgegangen sind. Dadurch kam es zu einer immer selbstverstĂ€ndlicher werdenden allergischen Kulturkritik, die bis heute mehrere spezifische AuslĂ€ufer eines gesellschaftlichen Anti-Kults hervorgebracht hat (Punk, Hip-Hop, etc.). Das inwendige Problem derartiger reaktionĂ€rer Bewegungen besteht vor allem darin, dass der allergische Kult dazu neigt, auf eine grenzenlose Weise zu eskalieren. Dies fĂŒhrt unter anderem dazu, dass sich ein allergischer Slang und bestimmte allergische Redewendungen ausbilden, so dass fĂŒr alle Teilnehmer am Anti-Kult eine besondere RealitĂ€tsblase entsteht.

Die Teilhaber an dieser RealitĂ€tsblase entwickeln mit der Zeit eine Hörigkeit fĂŒr alle Ă€hnlichen allergischen und reaktionĂ€ren Ansichten in der Gesellschaft, so dass sie in einer entsprechenden, relativ unkritischen Weise ĂŒbernommen werden. Durch diesen Werdegang ist bis heute ein wirksames gesellschaftliches Hindernis fĂŒr eine reale VerĂ€nderung der Kulturkonstitution entstanden, da die allergischen und extremistischen gesellschaftlichen Gruppierungen jeweils in ihrer eigenen RealitĂ€tsblase verbleiben und daher untereinander keinen stabilen ideologischen Konsens herstellen können, der ĂŒber eine gemeinsame Demonstration auf der Straße hinaus geht. Dadurch trĂ€gt jeder allergische und extremistische gesellschaftliche Antikult auf eine tragische Weise dazu bei, dass sich die Standeskultur relativ ungehindert weiter aufrecht erhalten kann.

Wie die Geschichte gezeigt hat, tendiert auch die allergische revolutionĂ€re Bewegung eines ganzen Volkes zu einem tragischen kontraproduktiven Verlauf. Dies ist vor allem durch die Geschichte der Französischen Revolution deutlich geworden. Die revolutionĂ€re Bewegung tendiert wie jeder gesellschaftliche Antikult dazu, sich gegen den scheinbar fĂŒr alles allein verantwortlichen sadistischen Herrenmenschen zu richten und vergisst die masochistische Rolle, die das einfache Volk in jeder Standeskultur verwirklicht, ohne die sich eine Standeskultur nicht organisieren kann.

MĂŒndet der revolutionĂ€re Prozess in eine Explosion der ideologischen, emotionalen oder körperlichen Gewalt, dann entwickeln die allergischen RevolutionĂ€re in der Regel frĂŒher oder spĂ€ter den gleichen Grad einer bodenlosen sadistischen Gewaltanwendung, wie die Herrenmenschen, die man durch die Revolution entmachtet hat. Diese „Infektion“ mit einem bodenlosen sadistischen Gewaltverhalten ist zu einem regelrechten PhĂ€nomen der revolutionĂ€ren Bewegungen innerhalb der Geschichte der Standeskultur geworden.

Solange sich der Kulturmensch daher nicht der Tatsache in einer hinreichenden Weise bewusst ist, dass die Menschen einer Standeskultur krankhafte sadistische und masochistische Verhaltensweisen entwickeln, findet er notwendig auch keinen gangbaren Weg fĂŒr die Umsetzung einer konstruktiven sozial-symbiotischen Gesellschaftsorganisation.

Der Herrenmensch baut sein absolutistisches Machtstreben vor allem auf dem natĂŒrlichen Streben des „naiven“ Menschen nach sozial-symbiotischen Beziehungen auf. Indem sich der Herrenmensch bewusst und gezielt widernatĂŒrlich, asozial und unertrĂ€glich verhĂ€lt, erzeugt er durch dieses Verhalten die Falle eines destruktiven Beziehungs-Teufelskreises. Dieser Teufelskreis setzt dann ein, wenn der „einfache“ Mensch auf die Beziehungsagenda des Herrenmenschen spontan mit dem Versuch reagiert, die Beziehung zum Herrenmenschen zu harmonisieren. Der dabei zur Wirkung kommende soziale Grundimpuls des einfachen Menschen erkennt das widernatĂŒrliche Verhalten des Herrenmenschen nicht, weil der spontane und naive Mensch grundsĂ€tzlich nicht davon ausgeht, dass sich ein Mensch in einer widernatĂŒrlichen und krankhaft asozialen Weise verhalten und organisieren will.

Durch diese tragische Blindheit fĂŒr die besondere Beziehungsagenda des Herrenmenschen entsteht in der Regel eine destruktive Beziehung zwischen dem naiven Menschen und dem Herrenmenschen, die sich durch ein willkĂŒrliches und asoziales Herrenmenschen-Verhalten und durch eine kontraproduktive „Anpassung“ des naiven Menschen auszeichnet.

Bis heute versucht der Herrenmensch die Ursache-Wirkungs-Folge dieser „normalen“ Beziehungskonstitution der Standeskultur ideologisch dadurch zu stabilisieren, dass er der „NaivitĂ€t“ des einfachen Menschen und damit der empathischen Sozialnatur des Menschen die Schuld an der entstehenden Beziehungskonstellation zuspricht. Nimmt der einfache Mensch diese Schuldzuweisung auf welche Weise auch immer an, dann entsteht ein akuter Teufelskreis einer stĂ€ndig sich intensivierenden Konfliktbeziehung, die zu einem fortschrittlichen Machtgewinn des Herrenmenschen ĂŒber den naiven Menschen fĂŒhrt.

Das bewusste Nachvollziehen dieses tragischen Beziehungsprozesses fĂŒhrt den „einfachen“ Menschen zu der unangenehmen aber notwendigen Schlussfolgerung, dass er auf die offizielle Weltsicht des Herrenmenschen nichts geben und sich keinen Illusionen ĂŒber die Zielsetzungen des sadistischen Herrenmenschen und des masochistischen Dienermenschen hingeben darf.

 

Buchdaten

 

Taschenbuch

Das Buch umfasst 112 Seitem, hat die ISBN Nr. 978-3-75437-989-9 und ist fĂŒr 14,00 Euro in allen Buchhandlungen und in vielen Internet-Buch-Shops erhĂ€ltlich.

Der folgende Buch-Shop liefert das Buch mit einem europaweiten kostenlosen Versand inerhalb von 3 bis 6 Tagen.

https://www.bod.de/buchshop/2035-der-mensch-schafft-die-menschlichkeit-ab-wol fgang-hauke-9783754379899

Sie erhalten das Buch auch bei vielen großen HĂ€ndlern wie Thalia, Hugendubel und Amazon innerhalb von 3 bis 5 Tagen.

Als einer Alternative dazu gibt es die Autorenwelt, eine Gesellschaft im Verantwortungseigentum, die sich dem Autorenwohl verpflichtet hat. So erhalten die Autoren unter anderem eine Sonder-AusschĂŒttung fĂŒr alle dort bestellten BĂŒcher. Auch die Autorenwelt liefert das Buch in 3 bis 5 Tagen. Sie finden das Buch unter der folgenden Internetadresse.

https://shop.autorenwelt.de/products/2035-der-mensch-schafft-die-menschlichkeit- ab-von-wolfgang-hauke?variant=39928806670429

 

E-Book

Das Buch hat die ISBN  978-3-98646-699-2 und ist ab sofort fĂŒr 9,99 in zahlreichen Buch-Shops verfĂŒgbar

DarĂŒber hinaus ist das E-Book sowohl als E-Pub Datei als auch in Form einer PDF Datei unter der folgenden Interetadresse erhĂ€ltlich

 https://www.xinxii.de/wirtschaft-politik-574/gesellschaft-698/2035-der-mensch-sch afft-die-menschlichkeit-ab-511451

 

Nachwort

Das Buch “2035 - Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab” ist Teil einer Buch-Trilogie, die in den letzten 20 Jahren entstanden ist. Diese Trilogie beschĂ€ftigt sich eingehend mit der kulturellen Vergangenheit, mit den Problemstellungen der gegenwĂ€rtigen Kultursituation und mit den Möglichkeiten einer kulturellen Gestaltung fĂŒr eine erfreuliche menschliche Zukunft auseinander:

1. Teil: Das Buch „Die Geschichte der kulturellen Fehlentwicklung – oder die Erfindung der Sklaverei und ihre Folgen“ beleuchtet die Vergangenheit der menschlichen Evolutionsgeschichte. Das Buch thematisiert den fundamentalen Widerspruch zwischen den natĂŒrlichen Anlagen des Menschen fĂŒr eine freiheitliche und soziale Gemeinschaftsorganisation und der Tatsache, dass der „Herrenmensch” den „einfachen" Menschen seit der Erfindung der Sklaverei und der Standeskultur vor ca. 5000 Jahren in einer regelrechten Weise entrechtet und ausbeutet.

Zudem erörtert das Buch die Entwicklung der Standeskultur von der frĂŒhen Antike bis in die Gegenwart und konzentriert sich ab dem frĂŒhen Mittelalter auf die deutsche Kulturgeschichte. Auf diese Weise erschließt sich dem Leser nach und nach ein VerstĂ€ndnis dafĂŒr, wie und warum es zu den kulturellen Schwierigkeiten gekommen ist, mit denen der Mensch heute zu kĂ€mpfen hat.

Einige AuszĂŒge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.die-geschichte-der-kulturellen-fehlentwicklung.de

2. Teil: Das Buch „2035 – Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab – Eine berechtigte Warnung“ analysiert die gegenwĂ€rtige globale Kultursituation in einer ungeschminkten Weise und fĂŒhrt die immer mehr aus dem Ruder laufenden Kulturentwicklungen auf ihre jeweiligen Ursachen zurĂŒck. Dadurch kommt das Buch zu dem Schluss, dass die vor 5000 Jahren durch die Erfindung der Sklaverei entstandene Standeskultur beendet werden muss, da sie die zwischenmenschlichen Beziehungen auf eine grundsĂ€tzliche Weise vergiftet. Diese Vergiftung hat sich seit der Industrialisierung derart potenziert, dass der Mensch heute im Begriff ist, seine biologische ZurechnungsfĂ€higkeit zu verlieren. Es ist daher an der Zeit fĂŒr den Menschen, ĂŒber eine neue Kulturkonstitution nachzudenken, welche die soziale Natur des Menschen und das Leben auf der Erde in einer gebĂŒhrenden Weise respektiert.

3. Teil: Das Buch „Die Befreiung von der Standeskultur - durch den natĂŒrlichen dritten Weg“ setzt sich mit den wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnissen auseinander, die der Mensch fĂŒr die Umsetzung einer nachhaltigen natĂŒrlichen Gesellschaftsorganisation benötigt. Die Natur der Erde organisiert sich sowohl auf eine relative als auch auf eine heterarchische Weise, so dass der Mensch, der seit der Erfindung der Sklaverei eine absolutistische Hierarchie innerhalb seiner Gesellschaft verfestigt hat, im Grunde eine widernatĂŒrliche Selbstorganisation betreibt. Das Buch stellt daher die Konstitution der traditionellen Standeskultur zur Diskussion und erörtert den ideologischen und praktischen Weg, den der heutige Mensch gehen kann, um sich in Zukunft auf eine biologische Weise zu organisieren.

Einige AuszĂŒge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.die-befreiung-von-der-standeskultur.de

 

Das Buch „German Angst“

Das Buch „German Angst - Ihre geschichtlichen Wurzeln und ihre ideologische Aufarbeitung” ist ein Kind der Buch-Trilogie und beleuchtet ein besonderes Symptom der traditionellen Standeskultur: Die Entstehung einer ĂŒbernatĂŒrlichen Angst, die nicht nur die menschliche Seele, sondern auch den menschlichen Verstand lĂ€hmt. Davon waren und sind die deutschen Völker in einer besonderen Weise betroffen.

Die deutsche Geschichte ist durch 3 traumatische DreißigjĂ€hrige Kriege geprĂ€gt, die das Verhalten der Deutschen noch heute in einer erheblichen Weise prĂ€gen. Vor allem in kulturellen Krisenzeiten kommt dadurch in vielen Deutschen eine besondere „German Angst“ zum Vorschein, die dazu tendiert, sowohl die GemĂŒtsverfassung als auch das Denken in einer schwerwiegenden Weise zu beeintrĂ€chtigen.

Die German Angst hat sich bis heute durch die deutsche Erziehung generativ ĂŒbertragen, so dass es fĂŒr alle Betroffenen wichtig geworden ist, die Entstehungsgeschichte der German Angst auf eine gezielte Weise aufzuarbeiten. Das Buch bietet eine fundierte UnterstĂŒtzung fĂŒr diesen Prozess, so dass die German Angst durch ein neues, bewusstes Denken, FĂŒhlen und Handeln erheblich reduziert bzw. aufgelöst werden kann.

Einige AuszĂŒge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.german-angst.info

 

Inhaltsverzeichnis

Die notwendige ideologische Reinigung des Menschen

 

Einleitung

Kapitel 1

Die wesentlichen Ursachen der heutigen Kulturkrise

 

  • Die besondere menschliche Natur
  • Die gefĂ€hrliche Zentralisierung der Macht innerhalb der Standeskultur
  • Die grundlegende Machtformel der Standeskultur
  • Die Folgen der 68er-Revolution
  • Die Entstehung der Sucht oder das zentrale Paradoxon der gegenwĂ€rtigen Kulturorganisation
  • Die grundsĂ€tzliche UnertrĂ€glichkeit der Standeskultur
  • Das leichte Spiel der „Herrenmenschen“
  • Die Entstehung der sado-masochistischen Standesbeziehungen und ihre Folgen
  • Der Masochismus
  • Der Sadismus
  • Die realen sado-masochistischen BeziehungsverhĂ€ltnisse der gegenwĂ€rtigen Standeskultur und ihre Bedeutung fĂŒr die Kinder der Kultur
  • Das Mars- und das Kali-PhĂ€nomen
  • Die kulturelle Situation und das VerhĂ€ltnis von Ursache und Wirkung
  • Die Befreiung von der Standeskultur

 

Kapitel 2

Die wesentlichen Symptome der heutigen Standeskultur

 

  • Der Geschlechterkrieg
  • Die VerdrĂ€ngung der sado-masochistischen Beziehungskriege
  • Die natĂŒrliche und die widernatĂŒrliche Identifikation
  • Der hörige Mensch
  • Die Auflösung der natĂŒrlichen Scham

 

Kapitel 3

Hilfreiche Orientierungen fĂŒr eine natĂŒrliche Kulturgestaltung

 

  • Das natĂŒrliche Gleichgewicht von Ordnung und Freiheit
  • Die heutigen Interpretationen der Natur
  • Die Grenze der natĂŒrlichen Mimikry
  • Das fĂŒr den Menschen erreichbare natĂŒrliche Weltbild
  • Die notwendige Gleichberechtigung der Geschlechter
  • Der Verlust der Kameradschaft, der Freundschaft und der Liebe
  • Liebe kann man nur sein, aber nicht haben
  • Der Unterschied zwischen einem natĂŒrlichen und einem absolutistischen Respekt
  • Die aktuelle Vertrauenskrise
  • Die allergische Reaktion als ein Symptom der unertrĂ€glichen Kulturgestaltung
  • Der allergische Kult der 68er-Generation und seine heutigen Folgen
  • Die Gegenreaktion auf die Antireaktion
  • Das katholische Jesusbild
  • Die ĂŒbernatĂŒrliche Polarisierung der Gesellschaft
  • Die aktuelle Medienkultur
  • Die Gefahren der Vermögenskonzentration in der Kultur
  • Die HĂŒrde des fehlenden natĂŒrlichen Ichs
  • Die Sache mit dem Glauben
  • Die immer notwendiger werdende ideologische Reinigung

 

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